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Schlossberg: His(_s)tory!

A cache by Knofl, klumpi, gmoa Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 9/7/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size: small (small)

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Geocache Description:




Hintergrund der „Cachelegung“ ist die Erinnerung an die „Sprengung“ der Wehranlagen am Schlossberg vor nunmehr 200 Jahren! Im Sommer 1809 hielt die Festung am Schlossberg noch dem Ansturm der napoleonischen Truppen stand. Major Franz Hackher verteidigte damals mit 900 Mannen die Wehranlage gegen eine Übermacht von 3000 französischen Belagerern! Diese Standhaftigkeit brachte der Festung am Schlossberg sogar einen Eintrag ins Guiness – Buch der Rekorde ein! Als jedoch schließlich die feindlichen Truppen sogar Wien einnahmen wurde im folgenden „Frieden von Schönbrunn“ die Übergabe und Zerstörung der Grazer Festung ausverhandelt! Der Uhrturm und der Glockenturm wurden dabei von den Grazer Bürgern kostspielig freigekauft! Dadurch entgingen sie den Sprengungen die im Spätherbst 1809 begannen!

Zum Schlossberg in der Geschichte: Der Auffällige Dolomit-Block im Herzen des (heutigen) Stadtgebiets wurde spätestens im 8.Jhdt. v. Chr. erstmals besiedelt. Es dürfte sich demnach schon sehr früh eine ringwallähnliche Wehranlage auf dem Berg befunden haben. Ab dem 9. Jhdt. n. Chr. unterhielten die Slawen auf dem Berg eine kleine Burg. Die slawische Bezeichnung Gradez (kleine Burg) wurde später der Namensgeber unserer Landeshauptstadt! Nach den Gefahren der Türkenanstürmen (der Schlossberg wurde aber nie von diesen belagert) den napoleonischen Truppen und zahlreicher kleiner und größeren Unruhen wurde der Berg Mitte des 19. Jhdts (Jahrzehnte nach der Schleifung der Festung) parkähnlich umgestaltet. Zuvor war der Felsblock aus militär-taktischen Überlegungen kahl geblieben. Mit der Zeit entstanden die Wälder (z.T. mit exotischen Beständen), die Weingärten und die blumenreichen Gartenanlagen am Schlossberg die heute so viele Besucher zum Spazierengehen einladen!
Während des 2. Weltkriegs wurden Stollen in/durch den Berg getrieben. Die insgesamt über 6 km Stollen sollten (unter anderem) 40.000 Personen als Luftschutzbunker dienen. Auch halten sich hartnäckig Gerüchte über „geheime“ Zugänge aus dem Stadtgebiet (z.B. vom Bischöfliches Seminar)…

Zum Cache:
Der final ist NICHT rund um die Uhr erreichbar! Zu „christlichen“ Zeiten (bei Tageslicht) sollte das Areal aber täglich und Sommer wie Winter geöffnet sein!
Die „Schnitzeljagd“ führt dich vom Gipfelplateau des Schlossbergs durch die Reste der Wehranlage zum Uhrturm bis zum Herbersteingarten (Öffnungszeiten!!!)… Die einzelnen Objekte am Weg sind relativ gut (und mehrsprachig) mit Infotafeln vorort erklärt. Prinzipiell sollten die „stages“ (außer dem final) auch ohne GPS leicht zu finden sein. Befestigte Wege sind dabei (auch beim final) niemals zu verlassen.
Die Fragen haben wir dabei so gewählt dass man mitunter etwas „ums Eck“ denken muss. Die viel strapazierte „Jahreszahlenabschreiberei“ haben wir dabei außen vor gelassen! Mit ein wenig Fantasie werden diese Aufgaben aber sicher leicht und eindeutig zu bewältigen sein…

Stage 1) (Header-Koordinaten)
Nun stehst du vor dem Hackher-Löwen. Da keine Bilder des wehrhaften Majors überliefert sind wurde zu seinen Ehren eine Löwen-Skulptur errichtet (2 mal)! Der Löwe schaut etwas verzwickt weil er vor über 40 Jahren auf seinem Lieblings-“Bier“ sitzen geblieben ist! Frage: Welche Marke hat sein Lieblingsbier?
Puntigamer (A=10)
Gösser (A=20)
Löwenbräu (A=30)

- - - - -
Nun geht’s ein paar Schritte an der einstigen Toranlage (wenn da mal nicht auch ein „Doserl“ liegt) vorbei und leicht links haltend zwischen die Bäume ins Gebüsch zu Stage 2)
Der Zisterne! In der Mitte des 16. Jhdts. durch den Baumeister Domenico dell’Allio erbaut wahr sie mit ihren 900.000 Litern Fassungsvermögen eine wertvolle „Stütze“ der Wehranlage! Anfänglich gab es aber Konstruktionsmängel (Wasserverlust) an der Anlage weswegen sogar das Familienvermögen der dell’Allios zwischenzeitlich „konfisziert“ wurde. Nun aber zur Frage:
Für wie viele durstige UFO-nauten stehen Landeplätze am Brunnen bereit?

3 (B=3)
5 (B=5)
7 (B=7)
.
- - - - -
Nun geht’s einige Schritte südwärts vorbei an den Kasematten zum achteckigen „Glockenturm“ und somit
Stage 3)
Du stehst nun vor dem Eingang zum Glockenturm und vor den Ruinen der Thomaskapelle! Wie viele (wohl vom Major geschenkt bekommenen) Haustiere „bewachen“ Liesl’s Hauseingang?

2 (C=2)
4 (C=4)
6 (C=6)

- - - - -
Und schon geht’s weiter, leicht bergab, immer gerade aus bis man an der „Kanonenhütte“ ansteht!
Stage 4)
Wenn das Tor geöffnet ist dann gönn’ dir ruhig die traumhafte Aussicht, von der Kanonenhütte aus, über den Grazer Süden! Nebenbei kannst du ja in Erfahrung bringen wer dereinst ebendort seinen Dienst versah?

Die drei Musketiere (D=20)
Die drei lustigen Vier (D=50)
Die vier Evangelisten (D=100)

- - - - -
Nun aber zurück zur Straße – bergab - um nach ca. 30 Meter scharf nach rechts auf einen geraden abschüssigen Gehweg einzubiegen. Diesem folgst du bis du etwa 20 Meter nach den (bis 6 m dicken) Grundmauern der Bürgerbastei linkerhand auf ein steinernes „Bankerl“ stößt: Dem Bischofsstuhl - oder Stage 5)
Durch welche Eigenschaft zeichnete sich Bischof Nadasdy, nebst mangelhafter Gesundheit, offensichtlich noch aus?
Kleinwüchsigkeit (E=50)
Riesenwuchs (E=60)
Einarmigkeit (E=70)

- - - - -
Nun geht’s vom Stuhl aus leicht rechts die Rampe hinunter zum Türkenbrunnen „aka“ Stage 6) Mit welchem überdimensionierten „Werkzeug“ wurde der Brunnenkranz anscheinend dort befestigt?

Innensechskant-Schlüssel (F=11)
Schlitzschraubendreher (F=22)
Nietenzange (F=33)

- - - - -
Weiter geht’s den Berg hinab durchs (heute nur mehr angedeutete) „Katzentor“ zum Wahrzeichen von Graz – dem Uhrturm!
Stage 7)
Wie spät ist es bei „des Uhrturms kleinem (bronzenem) Bruder“? (Nicht-Grazer sollten hier vielleicht sicherheitshalber auch einen genauen Blick aufs „Original“ werfen!)

14:50 (G=37)
09:21 (G=27)
10:15 (G=17)

- - - - -
So, geschafft! Nun könntest du rechts vom Uhrturm den Treppen-Abstieg in den (saisonabhängig) wunderschön bepflanzten Herbersteingarten nehmen und dich auf einem der zahlreichen Bankerl „zu Füßen“ des Uhrturms der final-Koordinaten-Berechnung hingeben! Wer weiß vielleicht kannst du von dem Gartenplateau aus schon einen ersten Übersichts-Blick auf das Cache-Versteck werfen…?

FINAL: (für Kontrolle siehe hint)

N 47° 04,X                    X = (AxBxC)+D+E+F+G

E 15° 26,Y                    Y = (CxD)+(BxC)+E+F


Für Nicht-Eingebohrene Grazer sei noch erwähnt dass man den Garten durch ein gut verstecktes „Tor“ im Nord-Westen des Plateaus nach unten verlassen kann…

Das Cache-Versteck ist so gewählt dass es ohne Kletterrei oder „Knierutschen“ leicht im Stehen vom Weg aus zu heben ist. Ein (!) Bankerl zum loggen haben „wir“ auch bereitgestellt! Manchmal hilft es auch einen Blick hinter oder gar unter die Dinge zu werfen! Die Dose hat sich dabei ein schattiges Plätzchen für seine „Behausung“ gewählt. Seid bitte nicht zu grob zum Versteck!

Viel Spaß mit dem Cache und eine schöne Zeit auf dem Schlossberg wünschen Knofl, klumpi und gmoa!

Additional Hints (Decrypt)

Dhrefhzzr K = 18
Dhrefhzzr L = 10
Mvrtry fvaq nhpu ahe "Qvatr" ;-)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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