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Kindelbrücker Kofferbude LP Traditional Cache

This cache has been archived.

hk@gg: Ist wohl wirklich weg. Location steht lt. Auskunft eines Nachbarmuggels unter Beobachtung. Soll der Nachbar doch beobachten, und beobachten, und beobachten... Viel Spass dabeil!

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Hidden : 8/2/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Kleiner Lostplace in Kindelbrück


Es handelt sich um einen kleinen Behälter, der an der inzwischen
seit Jahren liquidierten Kofferfabrik in Kindelbrück versteckt ist.
Ein Betreten der Gebäude ist weder nötig noch gewünscht. Beachtet
die D/T-Einstufung und die Attribute. Mit Muggles ist jederzeit zu
rechnen.

Zur Geschichte weiss die IHK in Erfurt zu berichten:

Start als Papiermühle: Die Kofferfabrik in Kindelbrück
exportierte bis Afrika
Kindelbrück liegt nordwestlich von Sömmerda und hatte am Anfang
mit Koffern überhaupt nichts zu tun. Eine Papiermühle im 18.
Jahrhundert, aus der später eine Papierfabrik entstand, war im Ort
zu finden. Die Sangerhäuser Schuhfabrik Baumann & Neufeld
kaufte 1888 das Grundstück samt Gebäude. Die Schuhfabrikanten
errichteten einen Nebenbetrieb, allerdings musste die Produktion
schon 1903 wieder eingestellt werden. Schließlich erwarb die Stadt
Kindelbrück 1908 das Gelände, um dort ein Elektrizitätswerk zu
errichten.


In Nachbarschaft des E-Werkes siedelte sich um 1911 eine
Kofferfabrik an. Der Unternehmer Erich Wiedemann aus Magdeburg
hatte die gesamte Anlage gepachtet und begann mit fünf Arbeitern,
Koffer aus Pappe und Vulkanfiber sowie Hutschachteln herzustellen.
Das Geschäft ging gut, so dass er bald neue Arbeiter einstellte. Im
Juni 1914 übernahm Robert Haessler den Wiedemannschen Pachtvertrag
und nannte 1916 das Unternehmen Kofferfabrik Kindelbrück Robert
Haessler GmbH. Die Produktion entwickelte sich sprunghaft. Im Jahr
1920 soll die Kofferfabrik bereits 150 Beschäftigte gehabt haben.
Zwei Jahre später wurden bereits 180 Arbeitskräfte beschäftigt,
1926 waren es schließlich 200. Der Inhaber Robert Haessler starb
1937.

Als sich im Folgejahr ein schweres Brandunglück ereignete,
hatten die Besitzer Glück im Unglück: Die Eigentümer erhielten von
der Versicherung eine Brandentschädigung. Die Kofferfabrik wurde
also wieder aufgebaut. Die Kofferproduktion musste jedoch weichen,
ab 1940 wurde für den Krieg produziert. Die Belegschaft reparierte
beschädigte Flugzeugteile wie etwa Höhenruder oder Leitwerke.
Am 5. April 1945 stellte die Kofferfabrik ihre Produktion ein.
Nachdem am 2. Juli die Besatzungsmächte wechselten, bemühte man
sich, die Fertigung wieder in Gang zu bringen. Wenige Wochen später
produzierte das Werk wieder. Doch die Zeit diktierte die Produkte:
Gürtel, Taschen und Holzschuhe. Die Kofferproduktion machte nur
einen geringen Teil aus. Bei einer Betriebsprüfung am 19. Oktober
1948 stellte man Veruntreuung fest und hatte damit einen Grund zur
Enteignung der Firma Haessler

Die Überführung in das Volkseigentum vollzog sich im Jahr 1952.
Das Unternehmen hieß von nun an VEB Kofferfabrik Kindelbrück. Mit
ersten erfolgreichen Vertragsabschlüssen nahm man an der Leipziger
Herbstmesse teil und exportierte bereits ein Jahr später
Reisegepäck nach Island und Bulgarien. Die Koffer aus Kindelbrück
entwickelten sich zu einem beachtlichen Exportgut der DDR. 1955
waren Belgien, Polen, Sowjetunion, Afrika, Holland und Schweden
Lieferziele.



Additional Hints (Decrypt)

Zntargvfpu

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)