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Der Große Hirschenstein ist mit 862
Metern Seehöhe der zweithöchste Berg des Burgenlandes, des
östlichsten Bundeslandes von Österreich. Er ist Bestandteil des
Günser Gebirges und der höchste zur Gänze im Burgenland (Bezirk
Oberwart) befindliche Berg.
Seinen Namen verdankt der Große
Hirschenstein – kurz Hirschenstein genannt – einer Legende.
Anlässlich eines Besuches auf Burg Schlaining ging König Matthias
Corvinus auf die Jagd und erlegte dabei mit seinem Speer einen
Hirsch, der sterbend auf einem Stein zusammenbrach.
Die Sendeanlage Hirschenstein wurde
als sechsgeschossiges Stahlbetonbauwerk mit aufgesetztem
freistehendem Stahlrohrmast ausgeführt (Durchmesser unterer Teil
2 m, oben 1,5 m). Verarbeitet wurden ca. 1250 m³
Beton und 68 Tonnen Baustahl. Der umbaute Raum beträgt rund
3500 m³. Der Mast ist für eine maximale Windgeschwindigkeit
von 195 km/h dimensioniert.
Zur Aufrechterhaltung des Sendebetriebs
bei Stromausfall wurde ein Dieselnotstromaggregat mit 150 kVA
Leistung installiert (Anlauf bei Unterbrechung der Stromversorgung
ca. 10 Sekunden). Die kombinierte Hör- und Fernsehrundfunkanlage
wurde vom ORF am 18. Dezember 1969 in Betrieb genommen (Bauzeit
weniger als 2 Jahre). Die Sendeanlage ist ferngesteuert und
fernüberwacht.
Die Höhe des Bauwerks beträgt:
- Gebäudehöhe: 17,5 m
- Masthöhe: 72,5 m
- Gesamthöhe: 90,0 m
Vom Hirschenstein werden folgende
Radioprogramme ausgestrahlt: Ö1, ORF Radio Burgenland, ORF Radio
Steiermark, Ö3, FM4, Antenne Steiermark.
Vom Hirschenstein werden folgende
Fernsehprogramme in DVB-T
ausgestrahlt: MUX A, K43 (647 MHz), ORF1,
ORF2 Burgenland, ORF2 Steiermark, ATV
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