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Kloster Rulle Multi-Cache

Hidden : 8/7/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Kleiner Multicache an der Ruller Klosterkirche, ca. 1km zu laufen, benötigt weniger als 1 Stunde!

Im Cache ist eine Geocoin, die symbolisch gut passt. Die soll aber im Cache bleiben, also look and log ;-)! Und eine Bitte hätte ich noch: Bitte sinnvoll tauschen, es wäre doch schön, wenn da immer was Nettes drinnen steckt, oder? Der Ruller Wallfahrtsort ist über die Landesgrenzen weit bekannt. Das legendäre Blutwunder, die Verehrung der Muttergottes oder die Legende vom heilenden Wasser aus dem Marienbrunnen ziehen jährlich bis zu 50.000 Pilger an. Bereits 1180 n. Chr. begann der Bau der Pfarrkirche St. Ulrich direkt neben der Marienquelle. Heute ist sie als Gnadenkapelle Teil der Ruller St. Johannes Kirche. Der Name deutet auf eine ältere Johanneskapelle hin, deren Reste im Mauerwerk der heutigen Gnadenkapelle vermutet werden. 1233 n. Chr. wurde die Kirche erstmals urkundlich erwähnt. Das Wunder vom Klosterbau in Rulle 1244/1246 siedelten sich Zisterzieserinnen in Rulle an, die zuvor in Haste ihr Domizil hatten. Ursprünglich sollte nach einem Brand in Haste das Kloster wieder aufgebaut werden. Zum Bau neuer Klostergemäuer wurde auf dem Haster Berg Bauholz geschlagen und auf dem Berg für den Abtransport ins Tal zwischengelagert. Doch eines Nachts rollte es auf unerklärliche Weise zur Ruller Nette bergab. Obwohl es mühevoll immer wieder auf den Berg geschafft wurde, wiederholte sich der unerklärliche Vorgang abermals. Von den Nonnen wurde dieses nicht zu erklärende Ereignis als göttlicher Wille gedeutet, das neue Kloster in Rulle anstatt in Haste zu erbauen. Zum Klosterbau in Rulle schenkte der Tecklenburger Graf seine burgartig ausgebaute Meyerhofanlage den Nonnen. Das neue Kloster wurde der Gottesmutter Maria geweiht. Vom rollenden Holz in das Tal der Nette soll sich der Name Rulle ableiten lassen. Der Konvent der Zisterzienserinnen wurde nach der Umsiedlung nach Rulle sehr beliebt, da die Zisterzienserinnen den adeligen Töchtern aus dem Landkreis Osnabrück das Lesen, Schreiben und Rechnen lehrten. Zudem gaben sie Unterricht über die Herstellung von kostbaren Stickereien und dem gesellschaftlichen Umgang. Der berühmte Codex Gisle aus dem 13. Jahrhundert gibt einen Einblick über die hervorragende Leistung des Konvent. Nach dem Ersten Weltkrieg stieg die zwischenzeitlich gesunkene Pilgerschar wieder an, da die Menschen nach dem Krieg in großer Not waren und von der Pest geplagt wurden. Nicht selten beteiligten sich bis zu 10.000 Menschen an einer Wallfahrt nach Rulle. Deshalb entschloss man sich zum Bau der neuen Wallfahrtskirche St.-Johannes unter Einbeziehung der gotischen Schwesterkirche und der Gnadenkapelle. Sie wurde 1928- 1930 nach den Plänen des Kölner Dombaumeisters Renard erbaut. Im Jahr 2004-2006 wurde die komplette Kirche renoviert und strahlt heute im neuen Glanz. Blutwunder von Rulle Das so genannte Blutwunder ereignete sich am 4. November 1347. Die Zisterzienserinnen hatten Gold- und Silberschmuck für eine Monstranz gesammelt und den Schmuck zusammen mit einer Hostiendose auf den Altar der Klosterkirche gestellt. Schmuck und Hostiendose wurden gestohlen. Der Dieb entkam unerkannt; die Dose mit fünf Oblaten warf er in ein Gebüsch. Dort wurde sie zwei Wochen später, am Sonntag vor Martini, von Kirchgängern entdeckt und zurück in die Kirche gebracht. Die Oblaten hatten sich - vermutlich durch Einwirkung von Mikroorganismen - rot verfärbt. Dieses wurde als göttliches Zeichen auf die Wesensverwandlung während des Abendmahls gedeutet. Rulle wurde zu einem beliebten Wallfahrtsort, insbesondere im 15. und 16. Jahrhundert. Nach der Aufhebung des Klosters während der Säkularisation sank das Interesse. Die Zahl der Wallfahrten nahm ab 1917 wieder zu, nachdem der Osnabrücker Bischof Hermann Wilhelm Berning über das Ruller Blutwunder gepredigt hatte. Der Legende nach soll ein blinder Schäfer einen Stock in der Erde mit der Aufschrift Marienbrunnen gefunden haben. Als er ihn herauszog, sprudelte eine Quelle aus dem Loch. Nachdem der Schäfer das Quellwasser auf seine Augen tröpfelte, gab es ihm sein Augenlicht zurück. Demnach wurde dem Quellwasser Heilkräfte zugesprochen. Lange Jahre wurde es als heilendes Wasser gegen Augenkrankheiten angewandt. Deswegen pilgerten viele kranke Menschen nach Rulle. Um die Quelle wurde ein Brunnen mit dem Namen "Marienbrunnen" gebaut. Auch heute noch ist die Quelle aktiv. Der Marienbrunnen befindet sich direkt neben der Ruller Kirche. Zum Cache: Start 1: Am Torbogen findest du ein Datum. Bilde die Quersumme des gesamten Datums = A Wie viele Fallrohre der Regenrinnen des gesamten Kirchengebäudes führen in den Boden? = D Station 2: N 52° 20.A*5-12 E 008° 03.A*7+18 Welche Jahreszahl ist auf dem Stein zu finden? =B b = die ersten drei Dezimalstellen von links von B Station 3: N 52° 20.((A+B)/10)-61 E 008° 03.b-42 Am Brunnen an der Rückwand außen findet sich etwas: Holzschild -> C= 200 Steintafel–> C= 100 Wanderkarte-> C=300 Final: N 52° (D-4). (3*D+2) E 008° 03.(C+D+57) Eine kleine Anmerkung: Finale gaändert am 8.1.2014. Die Koordinaten am Final waren trotz dreimaliger Messung teilweise etwas eigen, viel Glück, aber soooo schwer ist es auch nicht. Noch ein kleiner Hinweis, den ich leider losweren muss: Der Cachebehälter ist eine wasserdichte lock&lock-Dose, das Versteck so gewählt, dass der Cache eigentlich recht trocken bleibt. Bei zwei cache-Kontrollen lag die Dose entweder ohne Sichtschutz oder auf dem Kopf und nicht richtig verschlossen. Mir ist es ein Rätsel, warum das logbuch nass geworden ist, ich hoffe, es hält erstmal noch durch. Also: BITTE den cache wieder vernünftig verstecken!

Additional Hints (Decrypt)

Znhre, Oyvpx tra Füqra, bora yvaxf......

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)