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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (regular)
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in our disclaimer.
Auf unserer kleinen Wanderung gehen wir durch ein Gebiet, in dem Alfons Treml, der früher als „Einsiedler“ in dieser Gegend bekannt war, viele Spuren hinterlassen hat.
Alfons Treml, der 30 Jahre lang im Wald in verschiedene Hütten und Höhlen lebte, aber auch in Botzersreuth ein Zimmer hatte, verbrachte den Großteil seiner Zeit mit Naturbeobachtungen in diesem Tal. Was den Einzelgänger in den Wald trieb, wissen wohl nur Wenige. Die Rede ist von einer unglücklichen Liebe zum „Winter-Annerl“, die einen anderen Verehrer heiratete. Vom Betrieb der elterlichen Landwirtschaft war er ausgeschlossen. So erschloss sich der eigenwillige Naturliebhaber hier seine eigene Welt.. Noch heute kann man viele Spuren seines Schaffens in der Gegend erkennen. Er baute sich Hütten, stellte Findlinge auf und stabilisierte diese, errichtete aus großen Steinplatten einen Tisch, begrenzte und erhielt Wege, ... . Bemerkenswert ist vor allem dass er all dies nur mit einfachsten Werkzeugen zustande gebracht hat. Von diesen Werken sind einige auf unserem Weg zu sehen.
Außerdem besuchen wir noch zwei interessante Orte, die sicherlich auch Stoff für eigene Geschichten bieten würden.
Bemerkungen zu einigen Stages (ungeordnete Reihenfolge):
Stage 1: Zur Orientierung. Tipp: am Baum
Stage : Ein echter „Lost Place“ Es macht Spaß, an dem Haken zu schwingen, natürlich auf eigenes Risiko!
Stage : (Klein Stonhenge) Hier kann man eine gemütliche Pause einlegen. Die Steine und den Tisch hat Alfons Treml ohne Hilfe mit einfachsten Mitteln errichtet.
Stage : „Freundschaft“: Niemand in der Gegend scheint zu wissen, was es genau mit den Inschriften in den beiden Felsen auf sich hat. Es wird aber behauptet, dass immer noch an einem bestimmten Tag um die Weihnachtszeit der Lichtschein einer brennende Kerze diese Stelle erleuchtet.
Stage : Hier findet man das Fundament einer der „Hütten“.
Der nebenan liegende, so natürlich anmutende Steinbruch wurde bis in die 70er Jahre hinein als Entsorgungsstation für sperrigen Abfall benutzt. Bei klarem Wasser soll man sogar die Reste eines altes Autos im Wasser erkennen können.
Stage : Hier werden die Reste der Kronmühle bewacht, die. von der Gemeinde ohne Vorankündigung und angeblich illegal abgerissen wurde.
Am Bach entlang kann man die alten Uferbefestigungen erkennen, die früher mit viel Aufwand errichtet, nun langsam verfallen.
Stage : Hier stand eine der Hütten von Alfons Treml. In dieser soll er auch des öfteren übernachtet haben. Man fand ihn hier eines Tages tot auf seiner Liege. Das Kreuz hat seine Familie aufgestellt.
Final: Bitte wieder gut tarnen!
Die Hinweise sind meist optisch an ihre Umgebung angepasst. Da auch unser neuer GPS-Empfänger hier aufgrund der örtlichen Gegebenheiten sich nicht immer ganz genau festlegen will, sind fast alle Stages gespoilert. Auf den Spoilerbildern sieht man meistens die Stages nicht direkt, ist aber ziemlich nah dran.
Die Schwierigkeitswertung “3,5“ soll euch nicht abschrecken. Sie bezieht sich nicht auf die Anforderungen einzelner Stages, sondern auf die relativ hohe Anzahl nicht ganz einfach zu findender Hinweise.
Ihr könnt euch gerne im Vorfeld die Nummer für den Telefonjoker holen.
Weitere Anmerkungen:
Es sind bis zum Final 9 Stages zu finden.
Die Wege sind teilweise schmal oder im Sommer etwas überwachsen, manchmal steil, manchmal seitlich abfallend, manchmal nicht leicht zu finden – aber (fast) immer vorhanden. Zum Final muss ein bisschen geklettert werden. Bergsteigerische Fähigkeiten werden nicht vorausgesetzt, jedoch Trittsicherheit. Der Cache ist auch für Kinder geeignet.
Ab Stage3 ist der Weg zwar breit, jedoch auf einer Strecke von ca. 100m ziemlich verwachsen. Hier ist eine Lange Hose empfehlenswert.
Die Streckenlänge beträgt ca. 2,5 km.
Geht bitte vorsichtig mit den Materialien um und tarnt diese wieder gut. Bitte meldet, wenn (euch) etwas kaputt gegangen ist.
Leider muss auch diese Anmerkung sein:
Es ist nicht nötig, Reste von Bauwerken zu zerstören, tragende Steine zu entfernen, im Boden zu wühlen oder Bäume abzuschälen!
Kein fest in eine Mauer eingebetteter Stein (ver)birgt einen Hinweis!
Die Hintergrundinformationen habe ich über Gespräche mit verschiedenen Leuten und aus anderen Quellen erhalten. Sie erheben deshalb nicht den Anspruch auf Vollständigkeit bzw. absoluter Richtigkeit.
Die Bilder "Hintergrundwissen" hat zoigl84 zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle für Deinen Beitrag!
Besondere Ausrüstung: Einen 28er Gabelschlüssel (oder auch Nuss), festes Schuhwerk, Taschenlampe, eine Digitalkamera und Arbeitshandschuhe sind vorteilhaft.
Beim Stöbern habe ich noch ein paar Bilder aus den 80ern gefunden, welche die Kronmühle im damaligen Zustand zeigen. Auch ein Bild der oberhalb gelegenen Kapelle ist dabei. Bei Interesse sende ich diese gerne zu.
Additional Hints
(Decrypt)
Fgntr1: Xhcsrefpuvyqpura na Svpugr, pn. 25 pz üore Obqra
Fgntr3: Uvre fbyygrfg qh avpug trenqr nhs qrz Fpuynhpu fgrura, xrva Fcbvyreovyq
Fgntr7: Qvtvgnyxnzren xnaa urysra
Fgntr8: Qre yvaxr iba qra orvqra
Fgntr9: Tnoryfpuyüffry