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EarthCache Strohn - Wartgesberg EarthCache

This cache has been archived.

rabe: Wegen Steinschlag geschlossen.

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Hidden : 8/11/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:

Terrain-Wertung bezieht sich auf den gesamten Weg, incl. Schweiz. Der Weg bis zum Steinbruch ist durchweg asphaltiert.

Terrain-Difficulty is for the whole path including Swiss, the way to the quarry is completely paved.


Deutsch Wartgesberg

Vom Vulkan-Haus in der Ortsmitte Strohn führt der etwa 6 km lange Vulkanerlebnispfad vorbei an der Lavabombe zum Wartgesberg und von dort durch die Strohner Schweiz zum Sprinker Maar. Abweichend vom Erlebnispfad kann man vom Sprinker Maar auch sehr schön dem ausgeschilderten Rundweg Strohn-Trautzberg folgen und so um den Wartgesberg herum zurück nach Strohn wandern. Unterwegs stehen einige Informationstafeln, die Hintergründen zu den genannten Sehenswürdigkeiten liefern, aber auch zwei Dosen liegen auf dem Weg.

Ungefähr auf der Hälfte des Weges kommt Ihr zu einer Jahrzehnte alten Steinbruchwand im kraternahen Schlackenwall des westlichen Vulkans. An dieser Steinbruchwand läßt sich der Aufbau des Schlackenkegelvulkans gut erkennen, auf der Informationstafel dazu findet Ihr Details, die ich hiermit vorab verrate.

Mit gewaltigem Getöse brachen vor etwas 15.000 bis 31.000 Jahren bei Strohn mehrere Vulkane nahezu gleichzeitig aus. Ihre Eruptionen waren mit die heftigsten, welche die Westeifel je erlebt hat. Drei Monate hielt das Inferno an. Glutflüssige Schlacken, Lavabomben und kleine Lavaströme türmten sich zu einem eindrucksvollen, langgestrecktem, einst 120 m hohen Schlackenkegelrücken, dem heute weitgehend zerstörten Wartgesberg, auf.

Aus identischem Ausgangsmaterial, dem Magma, entstehen unterschiedliche Auswurfprodukte.

Aschen

Feinkörnige vulkanische Aschenteilchen sind kleiner als 2 mm.

Lapilli

Kleine Schlackenfetzen erstarren während des Fluges zu Lava-Steinchen, 2-64 mm.

Lavabomben

Fliegen glutflüssige Lavafetzen so hoch und weit, daß sie durch die Oberflächenspannung der Lava und den Luftwiderstand geformt werden, enstehen Lavabomben, > 64 mm.

Schweißschlacken

Während der Wartgesberg-Vulkanausbrüche wurden hauptsächlich glutflüssige Lavafetzen erupiert. Sie sind beim Aufschlagen noch so heiß, daß sie verformbar sind und sich mit anderen zu Schweißschlacken verschweißen.

Lavaströme

Immer wieder brachen Spalten an den Flanken der Wartgesberg-Vulkane auf. Aus ihnen quoll Lava hervor, die in kleinen Rinnsalen den Hang hinab floß. In der Steinbruchwand sind zu Basalt erstarrte Lavastrom-Querschnitte zu erkennen.

Lavakugeln

Lavakugeln entstehen an der Stirn von zähflüssigen Lavaströmen, die sich durch das Gelände wälzen. Einzelne, abgekühlte Schlacken von der Oberfläche drehen sich beim Vorwärtsrücken des Stroms mehrfach um sich selbst. Immer wieder werden sie dabei mit flüssiger Lava benetzt, die als Schweißmittel für weitere Schlacken dient.
Beim Vorrücken des Lavastroms bleiben sie aufgrund ihrer runden Form und ständige wachsenden Größe an der Oberfläche und werden vorwärtsgerollte. Erst wenn der Vulkanhang zu steil wird, lösen sie sich ab und kullern, als rotglühende Lavakugeln den Hang hinab.

Logbedingung

Logbedingung

In der Wand findest Du einige "Bilderrahmen" (s. Foto links). Schaue Dir diese an und versuche die Inhalte den Auswurfprodukten zuzuordnen. Um den Cache loggen zu dürfen, schicke mir eine E-Mail, in der Du Deine Beobachtung von links nach rechts auflistest. Füge Deinem Log bitte ein Foto von Dir auf dem Erlebnispfad bei. Dieses muß nicht unbedingt von der Steinbruchwand sein, sondern darf auch gerne z.B. auf dem Barfußweg gegenüber oder an anderer Station sein. Bitte keine Detailbilder von den "Bilderahmen"!

English Wartgesberg

From the Volcano House in the center of Strohn, the approximately 6 km long volcanic trail leads past the Lavabombe to Wartgesberg and from there through the Strohner Schweiz to Sprinker Maar.

There are several tables explaining the backgrounds to the aforementioned places.

Approximately midway, is the decades-old quarry in the crater wall. At this quarry the structure of the cinder cone volcano can be seen and the information board delivers details, which I hereby tell in advance.

With tremendous roar broke between 15,000 to 31,000 years ago several very close volcanoes almost simultaneously. Their eruptions were the most vehement West Eifel has ever seen. Three months lasted the inferno. Liquid slags, lavabombs and small lava streams created an impressive, sprawling, once 120 m high cinder cone back, the now largely destroyed Wartgesberg.

From the same source material, the magma, different ejection products resulted.

Ashes

Fine-grained volcanic ash particles are smaller than 2 mm.

Lapilli

Small scraps of slag solidify during flight to lava stones, 2-64 mm.

Lavabombs

Liquid lava flying so high and far that surface tension of the lava and air resistance formed lavabombs, > 64 mm.

Welding slag

During the Wartgesberg volcano eruptions mainly liquid lava erupted. When breaking in, they were still so hot that they are malleable, and welded with others to welding slag.

Lavastreams

Again and again broke columns on the flanks of the volcanoes on Wartgesberg. From them quoll lava, which in small meandering flowed down the slope. In the quarry wall to basalt frozen sections of lava are identifiable.

Lavaballs

Lavaballs arise at the forehead of high viscous lava flows. Individual cooled slag from the surface begins to rotate forward and back several times around itself and is wetted with molten lava, welding further material on its surface.
In advance of the lava flow, because of their round shape and constantly growing size they remain on the surface. Only when the volcano slope is too steep, they disappear, rolling as glowing lavaballs down the hill.

Logging question

In the quarry wand hang a few "picture frames" (see photo on left), take a close look at them and try to assign their content to the above mentioned eruption products. To log this cache send me an e-mail in which you list the result of your assignment from left to right. Please take a photo of you on the adventure trail to append to your log. This need not necessarily come from the quarry wall, but may also be on the opposite bare feet way or other station. Please no detail photos of the "picture frames"!

Additional Hints (No hints available.)