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Piesteritzer Werkssiedlung Multi-Cache

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Hidden : 8/13/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Rundgang durch die Piesteritzer Werkssiedlung

Die Piesteritzer Werkssiedlung ist die größte autofreie Wohnsiedlung in Deutschland. 1916 bis 1919 entstand die Gartenstadt mit Charme nach Plänen des Architekten O. R. Salvisberg für die Beschäftigten des angrenzenden Stickstoffwerkes. 1987 wurde sie unter Denkmalschutz gestellt. Seit der zur Expo 2000 abgeschlossenen Sanierung erstrahlt die autofreie Siedlung in neuem alten Glanz.  

Eingang zum Markt (heute Parkplatz)
Historischer Eingang zur Siedlung mit Arzthaus und Apotheke (wird bis zur heutigen Zeit genutzt).

Da innerhalb der Siedlung das Halten nur zum Be- und Entladen erlaubt ist, empfehlen wir Autofahrern, hier vor dem Hotel „Piesteritzer Hof“ (Karl-Liebknecht-Platz 18-19) zu parken (Achtung: rechts & links sind öffentliche Parkplätze, in der Mitte nur für Gäste des Piesteritzer Hofes). Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen (Haltestellen: Apotheke, Pestalozzistrasse oder Torhaus). Unsere Empfehlung: das Fahrrad - der Elberadweg führt in unmittelbarer Nähe an der Siedlung vorbei. N 51° 52,110’ E 12° 35,613’

Die folgende Runde ist auch gut von Kindern zu meistern (getestet an meinem 7jährigen Sohn) und keine Angst vor kleinen Nebenwegen, auch diese führen zum Ziel!

Station 1:     Piesteritzer Hof
Das wichtigste Bauwerk der Siedlung war das Kauf- und Vereinshaus "Feierabend". Es stellte eine sinnvolle Kombination von Versorgung, Freizeit (mit Gaststätten) und aktiver Mitwirkung dar. Dieses Kulturhaus am Karl-Liebknecht-Platz, dem historischen Markplatz, ist in seiner ursprünglichen Gestalt wiederhergestellt und beherbergt heute unter dem Namen „Piesteritzer Hof“ ein Hotel und Restaurant. N 51° 52,148’ E 12° 35,613’ Suche am Eingang des Piesteritzer Hofes eine Metalltafel, auf der vermerkt ist, im welchem Jahr das Haus einen Preis gewonnen hat! Vierstellige Jahreszahl = A

Station 2:    Ehemalige Mädchenschule (heutiges Gymnasium) Schillerplatz
1929 wurde die Mädchenschule eröffnet, das heutige Haus 2 des Lucas Cranach Gymnasiums. Darin befinden sich die Aula und andere Unterrichtsräume. Haus 1 ist das ehemalige Rathaus von Piesteritz, welches nur einige Meter weit entfernt steht und seit der Eingemeindung zu Wittenberg 1951 seine ursprüngliche Funktion verloren hat. N 51° 52,108’ E 12° 35,703’
Auf einem der Schornsteine auf dem Dach der ehemaligen Mädchenschule befindet sich ein Storchennest. Blickt man nun von dort herab, so sieht man neben der Tür ein rot-weißes Schild. Welche Zahl befindet sich auf diesem Schild rechts neben dem Buchstaben H? Zahl = B

Station 3:     Katholische Kirche
Durch den Bau des Stickstoffwerkes Piesteritz kam es zu einer Zuwanderungswelle von Menschen, insbesondere aus Bayern, Westfalen, Schlesien und Polen, womit sich die Anzahl der Katholiken stark erhöhte. Deshalb wurde beschlossen hier eine katholische Kirche zu bauen. N 51° 52,181’ E 12° 35,711’ Wie viele schwarze Poller verhindern hier die Zufahrt in die Siedlung (ALLE!!! Poller - auf Gehweg UND Strasse)? Anzahl = C

Station 4:     Am Dreieck
Am Dreieck bilden die Häuser die für die Betriebsleiter erbaut wurden (bis 160 Quadratmeter) ein attraktives und in sich geschlossenes Ensemble. Man sollte sich hier nicht den Blick in Richtung Torhaus am Ende des Gartenweges entgehen lassen, das einen Höhepunkt der sanierten Siedlung darstellt. Das Torhaus bildet den nördlichen Abschluss der Siedlung und wird heute als Gemeinwesenzentrum mit Ausstellungsbereich genutzt. N 51° 52,236’ E 12° 35,695’ Wie viele Hauseingänge mit der Adresse "Am Dreieck" gibt es hier (nicht am Torhaus!)?  Anzahl = D

Station 5:     Spielplatz
Zwischen den Gärten, die wichtig für die Versorgung mit frischem Obst und Gemüse waren, wurde in den 1990er Jahren unter Bürgerbeteiligung ein Abenteuerspielplatz angelegt. N 51° 52,185’ E 12° 35,653’ Wie viele blaue Pfosten hat das Klettergerüst? Anzahl = E

Station 6:     Stiller Winkel
Im Stillen Winkel findet man 12 große Arbeiterhäuser mit 80 bis 90 Quadratmeter großen Wohnungen, dazu zwei Wohnhäuser für leitendes Personal mit ca. 150 Quadratmetern Wohnfläche. Diese soziale Zusammensetzung der ehemaligen Mieter vom Facharbeiter bis zum Obermeister gewährleistete eine Mischung aus Fürsorge und Kontrolle. N 51° 52,193’ E 12° 35,547’ Addiere die Hausnummern der beiden Wohnungen im großen Giebelhaus! Zahl = F

Station 7:     Damenheim
Das Damenheim, das für die alleinstehenden Frauen (z.B. unverheiratete Sekretärinnen) errichtet wurde, wird bis heute noch in diesem Sinne genutzt. N 51° 52,153’ E 12° 35,509’ Wie viele "Damen" sind an der Fassade zu sehen? Anzahl = G

Station 8:     Finale
Hier kann man nun auch einen Blick aus der Ferne auf den Grund werfen, warum die Piesteritzer Werkssiedlung gebaut wurde:
Im Ersten Weltkrieg konnte Deutschland durch die englische Blockade unter anderem keine Düngemittel aus Übersee importieren. Das Kaiserreich bezog bis dato vor allem Salpeter aus Chile. Deutschland war nun also dazu gezwungen, nach anderen Wegen zu suchen. Piesteritz, westlich von Wittenberg gelegen, bot ideale Voraussetzungen für die Errichtung einer Stickstofffabrik. Die Elbe und das gerade entstehende Kraftwerk Zschornewitz befanden sich in unmittelbarer Nähe. 1915 wurden die Reichsstickstoffwerke in Piesteritz errichtet. 1916 beschloss die Werksleitung, eine Wohnsiedlung für die ansteigende Zahl der Mitarbeiter bauen zu lassen.
N 51° 52,X’ E 12° 35,Y’
X = C * D + 8 * E - 3 * G
Y = A – D * B - F – 1
Achtung: es gilt immer Punkt vor Strich!

Das Versteck liegt etwas abseits und man muss natürlich keine Gärten oder Häuser betreten!
English version:
The residential complex in Piesteritz is an architectural highlight and has an 90 year history. Now a listed site of historical interest, it was created by town planner Georg Haberland and the Swiss architect Rudolf Salvisberg. The main goal of the redevelopment was to preserve one of Germany´s most attractive residential complexes for workers in its unity and quality. Experts from the Foundation Bauhaus in Dessau supported the redevelopment. Residents have been actively involved in increasing the proportion of green and open spaces and removing traffic from the complex. Visitors are always welcome.
You can get here by bus (stops: Apotheke, Pestalozzistrasse or Torhaus), by bike (the Elbe cycle track passes nearby) or you can park your car in front of the Piesteritzer Hof on the former market place.
N 51 ° 52.110’ E 12 ° 35.613’
Station 1: Piesteritzer Hof
N 51 ° 52.148’ E 12 ° 35.613’ Look at the entrance of the Piesteritzer Hof for a metal board on which is noted the year in which the house won a prize! 4-digit number = A
Station 2: Former girl's school (today's high school) Schillerplatz
N 51 ° 52.108’ E 12 ° 35.703’ On one of the chimneys on the roof of the former girl's school is a stork’s nest. Look down from there and you’ll discover beside the door a red-white sign. Which number is written on this sign on the right beside the letter H? Number = B
Station 3: Catholic church
N 51 ° 52.181’ E 12 ° 35.711’ How many black piles or barracade poles prevent cars from entering the Werkssiedlung? Number = C
Station 4: Am Dreieck (Triangle)
N 51 ° 52.236’ E 12 ° 35.695’ How many entrances/front doors are on “Am Dreieck”? Number = D
Station 5: Playground
N 51 ° 52.185’ E 12 ° 35.653’ How many blue posts can you count on the junglegym? Number = E
Station 6: Stiller Winkel (Quiet corner)
N 51 ° 52.193’ E 12 ° 35.547’ This is a U shaped settlement. As you stand in front of Stiller Winkel, add the house numbers above the two doors of the hous facing you! Number = F
Station 7: Damenheim (Ladies' home)
N 51 ° 52.153’ E 12 ° 35.509’ How many "ladies" are to be seen in the facade? Number = G
Station 8: Finale N 51 ° 52.X’ E 12 ° 35.Y’
X = C * D + 8 * E - 3 * G
Y = A – D * B - F – 1
Remember: Order of Operations - PEMDAS!

Additional Hints (Decrypt)

Uäfpura va qre Tehor fnß hagrez Fgrva!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)