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Ehrentor Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da hier offensichtlich keine Wartung durch den Owner durchgeführt wird, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

Sollten sich innerhalb der nächsten drei Monate neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per E-Mail. Sofern der Cache den Richtlinien entspricht kann ich das Listing dann auch wieder aus dem Archiv holen.

Sollte jemand in der Zwischenzeit den Cache erneuert/ersetzt haben, kann er gerne und sofort ein neues Listing für seinen Cache einreichen.

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Hidden : 8/15/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Das ,,tolle Bier" war nur vor Mauer und Toren erlaubt"

Die Anzeige im Kölner Adressbuch von 1866 liest sich vielversprechend ,,Echter Kölner Knupp aus bester OberIändischer Gerste und feinstem Hopfen dargestellt, von Ärzten für Wöchnerinnen und Kranke vielseitig empfohlen, zu haben in der uralten Bierbrauerei ,Im Örtchen‘ Am Ehrentor 71 Hinter der schlichten BierWerbung steht große Geschichte: Das ,,Örtchen“ ist nachweislich das älteste Kölner Brauhaus, im Jahr 1235 von dem Brauer Gertwig und seiner Frau Agnes gegründet. Gleich neben dem Tor an der Ehrenstraße gehörte es zu den Treffpunkten der besseren Kölner Bürgerschaft. Sein Gerstensaft galt lange als Geheimtipp. Innerhalb der Stadtmauern durfte damals nämlich nur besonders reines Bier gebraut werden. Ganz im Gegensatz zu den Vororten, wo als Spezialität das Dollbier oder ,,tolle Bier" gezapft wurde. Ein dunkles untergäriges Starkbier, das seine Wirkung selten verfehlte. Der Strauß der Ingredienzien dieses Gebraus, das zum Nippeser Markenzeichen geworden war, muss abenteuerlich gewesen sein. Faulbaumrinde, Fieberklee, Isländisch Moos und Enzian waren nur einige Zutaten. Vor den Toren wurde es gebraut und vor den Toren auch gezecht. Mehrfach hatte der Stadtrat im Mittelalter den Versuch unternommen, die Starkbiergelage in Nippes zu verbieten. Die betrunkenen Zecher nämlich kamen tief in der Nacht meist grölend durch die Tore wieder in die Stadt und sorgten hier für Unruhe. Dem städtischen Bier-Verbot freilich war ebenso wie der späteren Prohibition in den Vereinigten Staaten allein negativer Erfolg beschieden. Bis in die Franzosenzeit stand das ,,Örtchen" gleich beim Tor, im Letzten Jahrhundert dann wurde es neugebaut und zierte sogar Postkarten mit ,,Gruß aus Köln". Einem anderen Gewerbe drohte gerade in dieser Zeit nach dem Einmarsch der Franzosen 1794 der Untergang: Der Ruf Kölns als bedeutende Tabakstadt verstummte, nachdem die Franzosen das Monopol für den Tabakhandel übernommen hatten. Eine der ältesten Tabakfabriken betrieb in diesen Jahren der wohlhabende Unternehmer Johann Breuer in der ,,Mittleren Ehrenpforte". Der Fabrikant reiste sogar selbst in die Hauptstadt Paris, um die Interessen der Stadt und seines Geschäftes vorzutragen. Die Franzosen aber blieben hart. Tabakhändler Breuer Überstand zwar diese Krise, sein historisches Domizil aber verkaufte seine Familie 1838 für 8000 Taler an die Stadt Köln. Im gleichen Jahrwurde die ,,Mittlere Ehrenpforte" abgerissen, da sie verkehrshinderlich war. Seinen Namen hat dieses Tor einfach deshalb, weil es das zweite von dreien war. Das ,,Alte Ehrentor “war in römischen Zeiten etwa 50 nach Christus an der Apostelnstraße gebaut worten. Es galt als eines der hervorragendsten Festungswerke seiner Zeit und stand bis ins 16. Jahrhundert. Im Zuge der zweiten großen Stadterweiterung 1106 wurde dann an der Altan Wallgasse das ,,Mittlere Ehrentor" errichtet. Nur wenige Jahrzahnte hatta es eine echte Bedeutung. Dann bereits beim Bau der großen Stadtmauer wird 1229 das ,,Neue Ehrentorhttp: erstmals erwähnt. Es ist eines der spätesten der mittelalterlichen Feldtore und gleichzeitig eines der wichtigstem. Wegen des starken Verkehrs hatte es sogar zwei Durchgänge: einen für die Fußgänger und einen für die Wagen und Gespanne. Diese Öffnung zu den Außenbezirken war denn auch einer der Anstöße, die einen Nachbarn des Ehrentores im Januar 1845 auf eine Idee brachten, die für die Stadt von großer Auswirkung sein sollte. Franz Anton Kreuter, wohnhaft Ehrenstraße 23, schlug damals im Kreise von Karnevalisten die Gründung Ehrenfelds vor. Ein ernsthafter Plan auf einem harten finanziellen Hintergrund. In der Geschichte Ehrenfelds ist der Ausgangspunkt so erklärt, Dem Bodenmonopol der Innenstadt sollte entgegengewirkt und minderbemittelten Bürgern außerhalb der Ringmauer zu Haus und Hof verholfen werden. Zu diesem Zweck schuf man eine Art Genossenschaft mit AbzahIungssystem."Der neue Vorort Ehrenfeld entwickelte sich schnell, wurde mehr und mehr zu einer echten Konkurrenz für die Stadt und schließlich 1888 eingemeindet. Die Schleifung der Stadtmauer hatte diese Erweiterung möglich gemacht. Ihr fiel auch das Ehrentor zum Opfer, das im Jahr 1882 abgerissen wurde. Für solche Dreckarbeiten waren sich auch schon damals die Arbeiter in Köln zu fein. ,,Fremde Lück" wurden für den Abbruch nach Köln geholt, und damit kam ,,e ganz neu Wötche op": Pimock. So wurden die damaligen Gastarbeiter genannt — was sich bis heute im Kölschen gehalten hat. Über die Namensherkunft gibt es verschiedene Deutungen. Heimatdichter Laurenz Kiesgen interpretierte damals, das unter den Ausländern besonders viele italienische Arbeiter aus der Piemontei gewesen seien. Denn die waren ,,biIIiger als die deutschen Arbeiter un och leichter zofredde mem Essen -dobei kräftig und fließig bei der dreckellgste Wöhlerei: Un doröm nannten die Kölsche all die Ähdarbeider Pimocke". An den freien Sonntagen lagen die Pimocke in der Sonne bei Bier un Schabau, und dabei hatten sie oft ,,merkwödige Leeder" gesungen. Laurenz Kiesgen berichtet, dass man auch schon mal sah, wie sich die Pimocke Zerschlage dähte un met dr Polizei un met Zaldate usenandergebraat werde mohte". Wer’s allzu toll trieb, kam ins Gefängnis. Davon gab’s gleich drei im Ehrentor.

Kölner Orginale: Zebingemann Reparaturen aller Art

Bis in das Mittelalter läßt sich der erst Ende des vorigen Jahrhunderts aus den Straßen verschwundene Zebingemann in Köln nachweisen. Sein Name ist aus dem Ruf: "Hat ehr nix zo binge", mit dem er sich überall bemerkbar machte, abzuleiten. Unter der Abbildung eines Zebingemannes aus dem Jahre 1807 steht der Ausspruch: "Hat Ehr gett zo binge? Eckesch no räch flöck, denn ich gon op Reis un kumme net zoröck!" Doch kaum war einer fort, tauchte ein anderer in Kölns Straßen mit seinem vierrädrigen Kärchen wieder auf. In irgendeinem Straßenwinkel richtete er eine primitive Werkstatt ein, wobei einige Ziegel die Feuerstelle bildeten. Als Lotkünstler für ramponiertes Blechgeschirr war er sehr gefragt. Aber auch Töpfe aus Bunzler Geschirr oder Frechener Steingut flickte er mit Draht, wenn diese einen Sprung bekommen hatten. In alte Körbe flocht er bei Bedarf neue Böden, aus zerbrochenen Zinnlöffeln goß er in einer Steinform neue Löffel. In einem Lied aus dem Jahre 1909 heißt es: "Vör Zigge trook durch Stadt un Land Ne Mann johren, Johruus, Dä jedereinem wor bekannt, Hä heelt an jedem Huus. Un et erfrauten sich jung un alt, Wa'mer sing Stemm hoot klinge, Die bes zor Läuv erop erschallt: "Saht, hat ehr nix ze binge?" Un wä dat hoot reef löstig dann: "Dat eß jo der Zebingemann!".;


Da es irgendjemanden gibt den die Dose zu stören scheint gibt es jetzt noch zusätzlich eine Resevedose 40m Richtung Ehrenfeld mit dem Hint "Superbillig blau"
Alles liebe Euer Schafis und der HaegarDK
Mehr Info hier:
Kölner Festungsring

Additional Hints (Decrypt)

Vpu fru ebg avpug zrue..... haq qnaa süas zrgre Evpughat Unuaragbe

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)