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MuS162: Da wir uns im Moment voll unserem Nachwuchs widmen, fehlt uns die Zeit um die Wartung dieses Caches aufrecht zu erhalten. Wir geben diese idyllische Location somit wieder frei für neue Ideen und bedanken uns bei allen Findern für die netten Logs und die freundlichen Mails.

LG und bis bald im Wald
M+m+a+S

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EarthCache

Goldrausch / Gold Rush

A cache by MuS162 Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 8/21/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: not chosen (not chosen)

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Geocache Description:


Tourbeschreibung

Bevor du deine kleine Wanderung zur Goldmine startest um mehr über die einzigartige Landschaft am Hainzenberg zu lernen, solltest du dich erst für eine der folgenden Varianten entscheiden. Jede Tour Variante startet an einem anderen Ausgangspunkt, an dem du auch dein Auto abstellen kannst.

Variante 1
Startpunkt: N 47° 13.634 E 011° 53.160

Dieser Earthcache lässt sich ideal mit unserem Mystery Cache "Maria Rast" (GC1NY00) kombinieren. Der Mystery startet bei der Knappensäule in Zell am Ziller. Von dort aus führen mehrere Stationen entlang des Kreuzweges hinauf zur gleichnamigen Wallfahrtskirche. Der Earthcache wurde so angelegt, dass dieser auf dem Rückweg mitgenommen werden kann.

Variante 2 (empfohlen)
Startpunkt: N 47° 13.306 E 011° 53.777

Alternativ dazu kannst du auch an einer offiziellen Führung durch das Goldbergwerk teilehmen. Auf einer eindrucksvollen Multimediapräsentation im Inneren des Schaustollens kannst du dir selbst ein Bild über die Arbeitsbedingungen unter Tage, dem nicht gerade biederen Lebensstil der Bergleute und ihrem sozialen Umfeld machen. Die Führungen erfolgen in den Monaten Juli, August und September ca. stündlich, im Mai, Juni und Oktober alle zwei Stunden. Der Preis von € 10,- für Erwachsene und € 5,- für Kinder enthält die Führung durch das Goldbergwerk, den Rücktransport mit dem Zillertaler Goldexpress (Bummelzug), eine Käseverkostung in der Schaukäserei und einen Besuch im Tierpark.

Variante 3
Startpunkt: N 47° 13.458 E 011° 53.415

Der Earthcache kann natürlich auch für sich allein gemacht werden. Der Weg führt von der Wallfahrtskirche Maria Rast ausgehend, ein Stück dem Kreuzweg entlang bis zum Eingang des Goldbergwerks. Unterwegs findest du mehrere Informationstafeln, mit deren Hilfe sich die unten gestellten Fragen beantworten lassen.

Glück auf!

Goldrausch

Über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde Hainzenberg durch den Goldabbau. Am Hainzenberg wird 1506 ein Goldbergwerk als Neuschurf zum ersten Mal erwähnt. Als die Goldgruben zu Beginn des 17. Jahrhunderts immer höhere Erträge abwarfen, entbrannte zwischen Salzburg und Tirol, die schon 1427 die gemeinsame Nutzung der Gold- und Silbererze im Zillertal vereinbart hatten, ein heftiger Streit. Dieser führte 1630 beinahe zum Kriegsausbruch. Schließlich konnten sich die Streitparteien auf die Einhaltung der früheren Vereinbarungen einigen, das Bergwerk wurde wiederum gemeinschaftlich betrieben und die Ausbeute geteilt.

1803, als das Zillertal zu Tirol kam, ging das Bergwerk in den Besitz des Tiroler Landesfürsten über. Während der Blütezeit waren etwa 50 Knappen unter einem Oberhutmann beschäftigt. Anfänglich lieferte das Bergwerk 1 Gramm Gold auf 1000 Kilogramm Gestein, durch Verbesserungen des Verfahrens und Pulversprengung (seit 1710) konnte die Ausbeute auf 10 Gramm gesteigert werden. Das Gold wurde an das Hauptmünzamt in Wien geliefert, die Schlicke (= feinste bei der Erzaufbereitung zurückbleibende Erzstückchen) in das Hüttenamt nach Brixlegg, dem die Verwaltung des Hainzenberger Bergwerkes übertragen war. 1842 schrieb Staffler: "Wer nach Zillerthal reis't, besucht auch das Gold-Bergwerk, und bewundert unter andern die Wasser-Maschine und das dabei bestehende Triebwerk." Damit war das 1788/89 errichtete Pumpwerk gemeint, mit dem die mühsame und teure händische Wasserhaltung überflüssig und der Abbau der Golderze unter der Talsohle ermöglicht wurde.

1858 übernahm die von den Bischöfen von Brixen und Salzburg gegründete "Vincenzi-Goldbergbau-Gewerkschaft" den bisher staatlichen Goldbergbau Zell, der damals ausschließlich am Hainzenberg betrieben wurde. Nachdem man die Arbeiten 1870 wegen des zu geringen Ertrages einstellte, versuchten vergeblich englische, amerikanische und deutsche Gesellschaften die Produktion rentabel zu gestalten. Um 1930 wurden die Arbeiten vollständig eingestellt.

(Quelle: Zillertal, Gerlostal, Tuxer Tal. Beatrix und Egon Pinzer, Innsbruck 1993, S. 213)

Logbedingungen

Um diesen Cache loggen zu dürfen musst du folgende Aufgaben lösen:

  1. N 47° 13.482 E 011° 53.350 (Wallfahrtskirche Maria Rast)
    An diesem Punkt findest du meistbesuchte Wallfahrtskirche des Zillertales: Maria Rast. Hier siehst du auch das Ergebnis wie übermäßiger Bergbau die Umgebung beeinträchtigen kann: aufgrund eines Felssturzes wird Kirche nur noch von einigen Holzbalken vor dem Abrutschen gesichert. In welchem Jahr ereignete sich der Felssturz? Notiere dir die gesuchte Jahreszahl als AAAA. Mache außerdem ein Foto von dir und deinem Team am Eingang der Kirche und notiere dir die Höhenangabe, die aktuell auf deinem GPSr angezeigt wird, als OBEN.
  2. N 47° 13.488 E 011° 53.301 (nahe der Kreuzwegstation XII)
    In unmittelbarer Umgebung ist eine einzigartige Geländeform zu erkennen. Diese deutet darauf hin, dass sich hier eine Vielzahl alter Untertagbaue befunden haben. Die alten Stollen wurden nicht wieder aufgefüllt und stürzten im Laufe der Jahre in sich zusammen. Wie werden diese Geländeversenkungen in der Bergsprache genannt? Du findest die Antwort auf diese Frage auf der Informationstafel direkt vor dir. Notiere dir das gesuchte Wort als BBBBBB.
  3. N 47° 13. 523 E 011° 53.170 (nahe der Kreuzwegstation VII)
    Der Goldbergbau am Hainzenberg und Rohrberg brachte mit den Bergleuten eine neue soziale Schicht nach Zell. Viel Gewinn warf er allerdings nicht ab. Lies die Informationstafel vor dir und beantworte die folgende Frage: wieviele Tonnen Gestein mussten in den ersten 250 Jahren seines Bestehens gefördert werden, um daraus eine Tonne Feingold zu gewinnen? Notiere dir die gesuchte Zahl als CCC.CCC.
  4. N 47° 13.516 E 011° 53.049 (nahe der Kreuzwegstation IV)
    Hier findest du eine Weggabelung. Folge dem linken Weg über die Treppen nach unten bis zum Goldbergwerk bei den Header Koordinaten. Dort angekommen, mache ein Foto von dir und deinem Team am Eingang zum Erbstollen. Notiere dir wieder die Höhenangabe, die aktuell auf deinem GPSr angezeigt wird, als UNTEN.
  5. Deine letzte Aufgabe ist es die Ausdehnung der Goldmine am Hainzenberg zu schätzen, indem du die Differenz aus OBEN und UNTEN berechnest.

Wieder zuhause sende uns eine kurze E-Mail mit dem Namen deines Teams gemeinsam mit dem Datum, an welchem du die Aufgaben gelöst hast und deiner Antwort zu Aufgabe 5, an folgende Adresse:

AAAA-BBBBBB-CCC.CCC@mus162.com

"AAAA-BBBBBB-CCC.CCC" ist ein Platzhalter, den du natürlich erst durch die Antworten auf die gestellten Fragen aus den Aufgaben 1 bis 3 ersetzen musst. Falls deine Antworten korrekt waren, erhälst du sofort eine automatische Logreigabe zurück. Danach darfst du deinen Besuch online loggen. Bitte hänge die beiden obligatorischen Fotos aus Aufgabe 1 und 4 an dein Log an!

Logs ohne Logfreigabe oder Fotos werden ohne Ausnahme kommentarlos gelöscht!


Tour Description

Before you start your short trip to the gold mine and learn more about the unique landscape at Hainzenberg, choose one of the following tour variants. Each tour variant has its own starting point at which you can park your car too.

Variant 1
Starting Point: N 47° 13.634 E 011° 53.160

This Earth Cache can ideally be combined with our Mystery Cache "Maria Rast" (GC1NY00). The Mystery Cache starts at the given starting point near the miners' pillar in Zell am Ziller. From there several stages lead the way along the Stations of the Cross up to a famous sanctuary. The Earth cache was designed to be done on the way back to Zell am Ziller.

Variant 2 (recommended)
Starting Point: N 47° 13.306 E 011° 53.777

Alternatively, you can also participate on an official tour through the gold mine. In an impressive Multimedia presentation inside the mine you can get an idea of the working conditions underground, the not just bourgeois lifestyle of the miners and their social environment. The tours take place hourly during the months of July, August and September, in May, June and October every two hours. The price of € 10,- for adults and € 5,- for children includes the tour through the gold mine, a return trip with the Zillertaler Gold Express (slow train), a cheese tasting in the cheese factory and a visit to the zoo.

Variant 3
Starting Point: N 47° 13.458 E 011° 53.415

The Earth cache can be made on its own as well. The trail starts at the pilgrimage church of Maria Rast, and leads along of the Stations of the Cross to the entrance of the Gold mine. Along the way you will find several information boards. Read them carefully and answer the questions below.

Good luck!

Gold Rush

Beyond national borders Hainzenberg became famous by gold mining. At the beginning of the 17th century more and more gold was produced. This led to a bitter quarrel between Salzburg and Tyrol, since they agreed on a common use of the gold and silver mined in the Zillertal in 1427. In 1630 this quarrel nearly ended in a war. Finally, the parties complied with some of the earlier agreements, the mine was again operated together and the yield was split up.

1803, when Zillertal joined Tyrol, the mine went into the possession of the prince on Tyrol. During the heyday about 50 miners worked for one supervisor. Initially, the mine supplied 1 gram of gold to 1000 kilograms of rocks, through improvements of the procedure and blasting powder (since 1710), the yield could be increased to 10 grams. The gold was delivered to the headquarter in Vienna. The silt (= finest pieces of ore that are a result of the conditioning process) was transferred to Brixlegg that was responsible for the administration of Hainzenberg's mine. 1842 Staffler wrote: "Whoever visits Zillerthal, visites the gold mine, and admires the water machine and the underlying engine." He meant the pumping station that was built in 1788/89 and made the tedious and expensive manual water control superfluous. This also enabled the depletion of gold ore deep in the ground.

1858 the mine of Hainzenberg was taken over by the bishops of Brixen and Salzburg within the new created "Vincenzi gold mining trade union". Until this time the state operated the goldmine on its own. After the work was stopped in 1870 because of the low income, British, American and German companies tried to make production viable again. Around 1930, the goldmining was completely stopped.

(Source: Zillertal, Gerlostal, Tuxer Tal. Beatrix und Egon Pinzer, Innsbruck 1993, p. 213)

Logging Conditions

Before you are allowed to log this cache you have to accomplish the following tasks first:

  1. N 47° 13.482 E 011° 53.350 (sanctuary Maria Rast)
    At this position you will find the most famous sanctuary in Zillertal: Maria Rast. Here you see the result how excessive mining harms the environment: due to a rockslide that was triggered by the underlying gold mining, the church is secured only by a few wooden beams before slipping down the hill. In which year did the severe rockslide occure? Write down the year as AAAA. Further make a photo of you and your team at the entrance to the church und write down the current altitude that is currently displayed on your GPSr as TOP.
  2. N 47° 13.488 E 011° 53.301 (near the Cross Station XII)
    In the immediate surrounding area a unique landform can be recognized. This suggests that there have been many different stages of underground mines. The old tunnels have not been refilled and finally collapsed. How are these sinking areas called in the mountainous language? You'll find the answer to this question on the information board in front of you. Write down this word (plural) as BBBBBBB.
  3. N 47° 13. 523 E 011° 53.170 (near the Cross Station VII)
    The gold mining on Hainzenberg and Rohrberg brought a new social stratum to Zell: the Miners. But this did not lead to much profit. Read the information board in front of you and answer this question: How many tons of rock (german: "Gestein") had to be lifted in the first 250 years of its existence to produce one ton of refined gold? Write down this number as CCC.CCC
  4. N 47° 13.516 E 011° 53.049 (near the Cross Station IV)
    Here you'll find a fork. Follow the path on the left, go down the stairs until you reach the gold mine at the header coordinates. Once there, make a photo of you and your team at the entrance to the "Erbstollen". Again write down the current altitude that is currently displayed on your GPSr as BOTTOM.
  5. Your final task is to estimate the expansion of the gold mines in Hainzenberg by calculating the difference between TOP and BOTTOM.

Back home send us a brief e-mail with the name of your team together with the date when you've solved the tasks and the answer of task 5 to the following address:

AAAA-BBBBBBB-CCC.CCC@mus162.com

"AAAA-BBBBBBB-CCC.CCC" is a placeholder. Of course you have to replace it by the answers to the questions of task 1 to 3 first. If your answers were correct you should get an automatic log approval immediately. Then you are allowed to log your visit online. Please attach the two obligatory photos of task 1 and 4 to your log as well!

Logs without a valid log approval or photos will be deleted without exception and comment!

Additional Hints (No hints available.)



 

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Last Updated: on 11/15/2017 3:18:04 PM (UTC-08:00) Pacific Time (US & Canada) (11:18 PM GMT)
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