Skip to content

Chiemsee-Geotop EarthCache

Hidden : 08/31/2009
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Auf einer Wanderung um den Chiemsee bin ich an diesem idyllischen Fleckchen hängengeblieben. Viel Spaß bei diesem schönen Ausblick und viel Glück beim Lösen der Fragen , )

DEUTSCH:

Die Entstehung des Chiemsee-Geotops

Der langwierige Prozeß der Alpenauffaltung war vor rund 30 Millionen Jahren im wesentlichen abgeschlossen. Der durch die folgende Abtragung entstandene Schutt, hauptsächlich Geröll, Sand und Ton wurde nördlich davon in einer vom Meer erfüllten Vortiefe abgelagert, für die seit Ende des 18. Jahrhunderts sich die Bezeichnung »Molasse« im Schrifttum eingebürgert hat. Die Oberfläche dieser Molasse ist geprägt von Plateaus mit darin eingeschnittenen Ur-Flußtälern. Das Oberflächen-Niveau liegt generell rund 100 Meter unter dem heutigen Niveau. Ihre tiefsten Rinnen liegen noch über 50 Meter unter dem heutigen Seeboden. Das Wasser der Tiroler Achen war daran noch nicht beteiligt, denn die Entenlochklamm existierte seinerzeit noch nicht. Das von Süden anströmende Wasser der Großache ist im Kössener Becken nach Westen über die Walchsee-Schwelle zum Inn nach Oberaudorf abgeflossen. Als vor rund 2,5 Millionen Jahren sich das bis dahin tropische Klima weltweit verschlechterte, führte das zur großflächigen Vergletscherung der Alpen. Dieses »Eisphänomen« der Alpen wurde erst nach 1800 entdeckt! Die von Hauptmann Stark 1873 erschienene Publikation »Die bayer. Seen und die alten Moränen« haben die Münchner Universität veranlaßt, einen Preis zu bieten für die treffendste Erklärung der Glazialerscheinungen. Preisträger war der österreichische Alpenforscher Alfred Penck mit seiner 1882 erschienenen bahnbrechenden Arbeit »Die Vergletscherung der deutschen Alpen«. Er erkannte den phasenhaften Verlauf der Eiszeit, nachdem es für unser Interessengebiet vor rund 500 000 Jahren spannend zu werden beginnt. Während der sogenannten Mindel-Eiszeit erreichte der Eisstand in unserer Region seinen Höchststand und seine größte Ausdehnung. Ein mächtiger Eisstrom bewegte sich von Süd nach Nord über das Alpenvorland hinweg und reichte bis in die Donauniederungen. Spuren dieser frühesten Vereisung finden sich vor allem in den tiefen Bereichen des Trauntales, weil dort Reste späterer Eiszeiten weniger stark ausgeprägt sind. Die Ur-Traun ist nördlich von Siegsdorf dem damaligen Hauptgefälle der tertiären Oberfläche nach Nordwesten (302 Altgrad) gefolgt, was sich noch bis heute im Grundwasser bemerkbar macht.

Der Zeitraum der folgenden Würm-Eiszeit wird mit 80 000 bis 13 000 Jahren vor unserer Zeitrechnung angesetzt. Weil sie die letzte ist, sind ihre Spuren naturgemäß am besten erhalten. Wie die gesamte Eiszeit ist auch die Würm-Eiszeit in verschiedenen Phasen abgelaufen. Das wesentliche Kriterium des Tiroler Achen- oder Chiemseegletscher ist der amphiteaterartige Kranz seiner Endmoränen, der im nordöstlichen Bereich zwischen der Alz und Traunstein noch am besten erhalten ist. Der nordwestliche Teil ist durch den dort später wirksam gewordenen Inngletscher beeinträchtigt. Die verschiedenen Moränenwälle werden in der Fachliteratur nach Orten im Inngletscher-Bereich benannt, weil sie dort am stärksten ausgebildet sind. Die auf den Chiemsee-Eisfächer bezogenen Ortsbezeichnungen werden zunächst in Klammern gesetzt. Für das spezielle Chiemsee-Geotop wird ihnen dann allein der Vorzug gegeben. Von außen nach innen werden folgende drei Stadien unterschieden, wobei ersteres als das älteste gilt: Kirchseeoner (Seeoner), Ebersberger (Truchtlachinger) und Ölkofener (Seebrucker) Stadium. Mit dem Seeoner Stadium beginnt vor circa 25 000 Jahren der – für uns erdgeschichtliche Eintagsfliegen – lange Geburtsvorgang des Chiemsee-GeotopsDie Spuren des vor rund 18 000 Jahren einsetzenden Truchtlachinger Stadiums sind deutlich nordwestlich von Truchtlaching nach Döging - Point - Bauschberg bei Ischl - Roitham bis Pavolding zu verfolgen. Südöstlich von Truchtlaching verläuft diese Endmoräne über Ebering - Knesing (Kieswerk) - Hart - Siedenberg - Sondermoning - Schmidham - Wolkersdorf zum Fernsehturm auf der Einhamer Höhe westlich von Traunstein. Der Wasserspiegel dieses zweiten Stausees dürfte immer noch cirka 30 Meter über dem gegenwärtigen Stand gelegen haben, weil dieser Höhenzug im Alz-Durchbruchsbereich noch heute über 550 Meter über NN liegt. Der ausgeprägte Flußmäander der Alz hat sich kontinuierlich von Norden nach Süden entwickelt.

ENGLISCH:

The emergence of the Chiemsee Geotops.

The emergence of the Chiemsee Geotops The lengthy process of Alpenauffaltung was completed before some 30 million years, basically. The damage following the removal of debris, mainly gravel, sand and clay was deposited north of them in the sea filled foredeep, for since the end of the 18th Century, the term "molasse has naturalized" in the literature. The surface of this molasse is characterized by the plateau is incised by river valleys primal. The surface level is generally about 100 meters below the present level. Their deepest grooves are currently about 50 meters below the present lake bottom. The water of the Tiroler Achen was not involved in it, because the ducks Hole Gorge At that did not exist. The south of the inflowing water has flowed through Kössen Großache basin to the west over the threshold to the Inn after Walchsee Oberaudorf. When, around 2.5 million years, until then the world's tropical climate deteriorated, which led to large-scale glaciation in the Alps. This "ice phenomena" of the Alps was not discovered until after 1800! The publication, published in 1873 by Captain Strong, "The bayer. Lakes and moraines, the old "has led the University of Munich, offer a prize for the most accurate explanation of the Glazialerscheinungen. Winner was the Austrian Alps researcher Alfred Penck 1882, published his seminal work "The glaciation of the German Alps. He recognized the liability phase during the Ice Age, when it begins for our area of interest to the approximately 500 000 years to be exciting. During the so-called Mindel glacial ice cream in our region reached its peak and its greatest extent. A mighty river of ice moved away from south to north over the Alps and reached the Danube lowland. Traces of these earliest glaciation are found mainly in the deep areas of the Traun valley. because there the remains of late ice age are less pronounced. The Ur-Traun is north of the village to the then major victory of the tertiary surface slope to the northwest (302 Altgrad followed), which is still today noticeable in the groundwater. The period following the Würm ice age is 80 000 to 13 000 years before our era scheduled. Because it is the last, are naturally placed on their marks preserved. Like the entire Ice Age is also the Würm Ice Age ended in different phases. The essential criterion of the Tiroler Achen or Chiemsee glacier is the amphiteaterartige its belt of moraines, which is in the northeastern region between the Alzheimer and Traunstein still the best preserved. The northwest part is affected by there later became effective Inngletscher.

Um diesen Earthcache zu lösen, beantworte mir folgende Fragen von der nahegelegenden Infotafel:

1. Der Chiemsee ist WAS für ein Becken?

2. Wie heisst der Chiemsee-Abfluss?

3. Foto mit Chiemsee im Rücken an der Infotafel-Koordinate!!!

Viel Spaß!!!

To solve this Earth cache, answer me the following questions from the nearby information board:

1 The Chiemsee is WHAT a basin for ?

2 What is the name of the Chiemsee-drain?

3 Photo of Lake Chiemsee in the back at the information board will coordinate! Enjoy!

Hannes aka HansaRostock

Additional Hints (No hints available.)