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Starke Eiche Kolba Multi-Cache

This cache has been archived.

N.O.S.W.: Schade!
Da sich hier scheinbar nichts weiter tut und keine weitere Reaktion auf die Reviewer-Note(s) erfolgte, archiviere ich dieses Listing. Sollten sich neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per Email unter Angabe der GC*****-Nummer oder noch besser dem Link zum Listing. Ich kann das Listing dann auch innerhalb von drei Monaten wieder aus dem Archiv holen, wenn es keine Probleme mit anderen Caches gibt.

Falls du diese Cacheidee nicht weiterverfolgen möchtest, denke bitte daran den Cachebehälter und eventuell Zwischenstationen wieder einzusammeln.

Grüße

[b][blue]N.[/blue][gold]O.[/gold][red]S.[/red][green]W.[/green][/b]
[i]('Official Geocaching.com Volunteer Reviewer ™')[/i]

Tipps & Tricks gibt es auf den Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de/

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Hidden : 9/15/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Dieser Multicache soll euch einen kleinen Überblick über mein Heimatdorf geben. Da unser Heimatmuseum aufgrund baulicher und technischer Probleme noch nicht fertig gestellt werden konnte, soll diese Tour eine Einstimmung auf die Geschichte Kolbas sein.

WICHTIG: Die Besitzer der Grundstücke von Station 1 und 3 sind informiert! Nach Informationen einiger Cacher sollten jetzt auch die Nachbarn von Station 1 bescheid wissen. ;-)

Im nachfolgenden Text lest ihr wichtige Fakten und Ereignisse. Nur leider wisst ihr nicht immer, welche Fakten wichtig sind und euch zur nächsten Station führen. Entweder habe ich Döschen versteckt, die euch weiter helfen oder ihr findet in der Nähe der Koordinaten einen „festen“ Hinweis.

Den richtigen Startpunkt findest du, wenn du folgende Frage beantworten kannst:
Wann wurde Kolba erstmals urkundlich erwähnt?
A = einfache Quersumme des Jahres

Station 1:
N 50° 43.A*A-(A+4)
E 11° 40.(89*Quersumme aus A)

(Bitte dort NICHT rauchen!)



Kolbas Geschichte:

Zur Entstehung des Ortes lässt sich aus dem Namen lediglich erkennen, dass er von den Sorben und nicht von germanischen Ansiedlern gegründet wurde. Der Name Kolba stammt entweder aus dem altwendischen Wort kobla oder kobyla für „Stute“, dem wes (Dorf) angehängt wurde oder vom slawischen Wort kolb für „Gründling“ (Fisch).
Im 14. und 15. Jh. trugen die Besitzer der Rittergüter den Namen von Kolba. Eine Nachfolgerin – Katharina von Kolba – war von 1499 bis 1515 sogar Äbtissin des Jenaer Nonnenklosters zu St. Michael. Im 16. Jh. gelangte die Familie Brandenstein, welche gleichzeitig Eigentümer des Oppurger Schlosses waren, in den Besitz der Rittergüter „Kolba bei der Kirche“ (heutige Hinter der Kirche 1 - 4), „Kolba im Dörflein“ (heute Rosenweg 1, 4, 5 und 6) und „Positz“. Sie wurden über die Jahre hinweg stets an die nächste Generation vererbt, bis 1752 der Graf von Hoym alle Kolbaer Rittergüter für insgesamt 64.000 Gulden erwarb. Seine Tochter Marianne von Hoym und spätere Erbprinzessin und Fürstin zu Hohenlohe-Ingelfingen wurde 1784 mit diesen Gütern beliehen. So war das Leben in Kolba bis zur Bodenreform 1945 durch den Großgrundbesitz des Fürsten von Hohenlohe-Ingelfingen, später Hohenlohe-Oehringen bestimmt. Nach Gründung der DDR wurde das Rittergut Positz, nahe des Wasserspeichers "Salzteich", verstaatlicht und in der 2. Hälfte der 60 Jahre der „LPG Orlatal“ angeschlossen.
Was die Kirche anbelangt, so war Kolba vor der Reformation eine Vikarie von Neunhofen, bis Kolba bei einer Visitation 1533 als eigenständige Pfarrei auftaucht. Das Einkommen und Ansehen des ersten Pfarrers war gering; das Pfarrhaus verfiel trotz mäßiger Zuwendungen zusehends und wurde 1722 durch ein neues Pfarrhaus ersetzt. Im gleichen Jahr erfolgte durch den Bau einer Schule ebenfalls eine Abtrennung Kolbas von Oppurg in schulischer Beziehung.
Diese (alte) Schule befand sich damals noch schräg gegenüber (rechts) der Kirche (heutige Mühlgasse 22). Auf 25 qm wurden zeitweise bis zu 77 Kinder auf einmal unterrichtet! Am 28.05.1862 wurde ein neues Schulgebäude an der Stelle des abgerissenen Gemeindebrauhauses erbaut, so dass die neue Schule (heutige Ortsstr. 9) bereits im November eingeweiht werden konnte. Der damalige Stundenplan umfasste pro Tag 2x biblische Geschichte und 1x Religionsgeschichte, sowie wöchentlich je 1x Geschichte, Erdkunde, Naturkunde und 2x Sprachlehre. Rechnen, Lesen, Rechtschreibung, Musik, Zeichnen und Turnen werden hingegen gar nicht genannt. Wie in der alten Schule gab es nur einen Klassenraum, aber immerhin 2 Lehrer von denen einer die Klassen 1 – 4, der andere die Klassen 5 – 8 unterrichtete. Erst Ende der 40er Jahre des 20. Jh. wurde ein 2. Klassenraum eingerichtet, der von der ursprünglichen Lehrerwohnung abgeteilt wurde. Seit dem Jahr 1953 wurden nur noch die Schüler der 1. – 4. Klasse in Kolba unterrichtet. Nach endgültiger Schließung der Kolbaer Schule 1968 wechselten aber auch diese Schulklassen, wie zuvor die Klassenstufen 5 – 8, in die Oppurger Schule. Seitdem ist die ehemalige Schule ein privates Wohnhaus – die Treppenstufen auf der Südseite des Hauses markieren den ehemaligen Eingang.

Alte Schule

In Kolba waren viele Handwerker tätig: in Mühlen (Kolbaer Mühle, Brückenmühle), Spinnereien (Münzersche Spinnerei, Seißesche Spinnerei, Hohenlohesche Spinnerei) und der Schmiede (Ortsstr. 5); aber auch Böttcher, Wagner, Stellmacher und Gastwirte fanden hier Arbeit. Die Kolbaer Mühle (Mühlengasse 14) war die älteste bekannte Mühle und fand bereits im 15. Jahrhundert Erwähnung. Während des Dreißigjährigen Krieges (im 17. Jh.) wurde Kolba bis auf wenige Häuser in Schutt und Asche gelegt – so wurde auch die Mühle stark beschädigt, konnte aber wieder aufgebaut und weiter betrieben werden. Durch ein Feuer im Jahr 1712 brannten die Mühle sowie einige Bauerngüter komplett nieder. Bereits 1714 stand sie wieder und konnte 1882 sogar um eine Schneidemühle erweitert werden. Nach 1922 wurde ein Dieselmotor mit 22 PS und später sogar noch ein Elektromotor mit 10 kW angeschafft, sozusagen als zusätzliche Kraftquelle für wasserarme Zeiten. Das Mühlrad wurde 1948 erneuert. Zum Mühlengrundstück gehörte außerdem eine umfangreiche Landwirtschaft, die die Besitzer desselben veranlasste 1960 ebenfalls der LPG „Starke Eiche“ beizutreten. In den darauf folgenden Jahren ging der Mühlenbetrieb mehr und mehr zurück und wurde 1969 ganz eingestellt. Das alte Mühlengebäude wurde schließlich 1980 abgerissen – nur die Schneidemühle blieb stehen und wurde auf Elektrobetrieb umgestellt. Alfred Haase betrieb diese weiter, modernisierte in den 80er Jahren das Wohnhaus und bekam nach der „Wende“ 1990 die Gewerbegenehmigung für den Betrieb der Schneidemühle – der einzigen in weitem Umkreis. Im 19.Jh. herrschte in Kolba große Armut. Als Armenhäuser dienten ein Gebäude in Positz und ab 1823 sogar ein Haus im Ort. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass ab 1849 viele nach Amerika auswanderten. Die um sich greifende Armut verhinderte auch die Erneuerung der Kolbaer Orlabrücke. Obwohl die Gemeinde bereits seit den 50er Jahren angehalten war diese zu erneuern, geschah dies erst im Jahr 1886 als die Einnahmen aus dem Spinnereibetrieb ausreichten. An der Ostseite der Orlabrücke künden Markierungen von den Hochwassern in den beiden Jahren 1924 und1932. Das ganze Orlatal bildete einen großen See, in dem Holz, Hausrat, tote Tiere und vieles andere angeschwommen kamen. Zur Verhinderung von Hochwassern eines solchen Ausmaßes wurde die Orla reguliert und viele Flusswindungen beseitigt.

Hochwasser 1932

Doch nicht nur das Hochwasser zerstörte das Hab und Gut vieler Menschen, auch von verheerenden Bränden lässt sich berichten. Die letzten beiden großen Wohnhausbrände in Kolba ereigneten sich am 23.02.1903 und am 14.09.2005. Das ehemalige „Rittergut im Dörflein“ (Rosenweg 1) brannte in einer Nacht im Jahre 1903 komplett ab. Nachdem zunächst vieles aus dem brennenden Haus gerettet und auf der Straße zwischengelagert werden konnte, war vom Besitz der Eigentümer am nächsten Morgen nicht mehr viel da. 2005 brach gegen 6 Uhr in der Scheune des Hauses der Ortstraße 20 Feuer aus und breitete sich schnell auf das Wohngebäude aus. Die Bewohner und Tiere konnten gerettet werden, für alles andere war es bereits zu spät. Beide Häuser konnten innerhalb eines Jahres wieder aufgebaut werden.
1912 wurde der Ort elektrifiziert und erst 1930 war eine Wasserleitung gelegt worden, die in den 60er Jahren aufgrund von „Rotsur“ und Wassermangel im nördlichen Ortsteil erneuert werden musste.
1960 gründeten die Kolbaer Bauern die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft „Starke Eiche“. 4 Jahre später schließen sich Kolbaer und Oppurger LPG zur LPG „Orlatal“ zusammen. 1965 erhält die Bundesstraße 281 eine neue Linienführung, so dass die alte Eiche, welche der LPG ihren Namen gab, am Ortseingang von Kolba gefällt werden musste.
Nicht weit entfernt und ebenfalls am Ortseingang steht ein Bus-Wartehäuschen. Dieses wurde 1967 durch Kolbaer Bürger in Eigenleistung erbaut und steht bis heute.
Im Rahmen der Dorferneuerung von 1997 – 1999 konnten gemeindliche Baumaßnahmen zur Sanierung des Dorfteiches, des Gemeindehauses und der Buswendeschleife durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang waren auch die Initiativen und Aktivitäten der Bewohner Kolbas zur Neugestaltung ihrer Häuser sehr wichtig. So entstand ein harmonisches, ländliches und einladendes Erscheinungsbild des Ortes.

Dorfplatz mit Teich

Quelle: Klaus Hetzer, Kolba – ein Heimatbuch, Manuskript, 2006

Additional Hints (Decrypt)

Fgngvba 1: „Qn ung qbpu qre qhaxyr Fpuavggre rva xyrvarf Trurvzavf vz Tronryx hagre fvpu irefgrpxg.“ Fgngvba 2: „Unaf thpx’ va qvr Yhsg“ Fgngvba 3: Anab Fgngvba 4: Qnff qvrfre Anab ubpujnffrefvpure vfg, fvrug zna iba hagra (Uöur pn. 1,50z). Fgngvba 5: Uöur pn. 2,50; Fcvrtry abgjraqvt Svanyr: hagre rvarz tebßra Fgrva

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)