Skip to content

Herzogenmatt Multi-Cache

This cache has been archived.

Clean-Air: English version below:

Hallo Cacheowner

Dieser Cache wird archiviert, weil er schon lange deaktiviert ist und keine Wartung durchgeführt wurde.

Gruss
Clean-Air / Cache Reaper

ACHTUNG: Bei Rückfragen wende dich nicht an Clean-Air, sondern an den Reviewer, der den Cache publiziert hat oder an einen aktiven Reviewer.

Hi cacheowner

This cache is archived because it has been deactivated for a long time and no maintenance has been done.

Best regards
Clean-Air / Cache Reaper

Note: If you have any questions, don't contact Clean-Air but the Reviewer who has published your cache or an active reviewer.

Log created by TheGrimReaper GSAK macro

More
Hidden : 9/19/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Der Cache liegt beim Naturschutzgebiet Herzogenmatt im Binninger Teil des Allschwiler Walds.

Achtung: die Koordinaten sind nicht beim Cache sondern bei der Waldquelle. Dort findet ihr die Koodinaten des Caches.

Geschichte der Herzogenmatt
1922 Ernst Bühler baut im „Säuwinkel“ einen Bauernhof und bewirtschaftet auf der ehemaligen Waldlichtung eine 250 a grosse Gemüsekultur. Um die Kulturen bewässern zu können wurde 1927, dort wo jetzt die Kiesweiher stehen, ein Pumpenhaus mit einem Wasserreservoir gebaut. Auch ein Weiher bestand schon damals: er diente als Feuerweiher. Sonst aber sah der Säuwinkel ganz anders aus als heute: der Hang stieg flach gegen den weiter zurückversetzten Wald hin an. Als Anfang der 60er-Jahre eine Starkstromleitung für die Stadt Basel durch das Gebiet gebaut werden sollte, entschloss sich die Familie Bühler zur Aufgabe des Landwirtschaftsbetriebes.

1962 wurde das Gebiet von der Gemeinde Binningen erworben. Zunächst wollte man hier einen Schiessstand errichten. Es diente dann einer Gärtnerei, als Werkhof für ein Tiefbauunternehmen und als Lagerplatz für die Gemeinde.
Vor allem aber wurden hier ca. 25'000 m3 Strassenaushubmaterial deponiert, wodurch das Relief des ehemaligen Landwirtschaftslandes völlig verändert wurde. Dann wusste niemand mehr so recht, was mit dem Gebiet anzufangen sei. Die Herzogenmatt wurde zum billigen Ablagerungsplatz und verwaldete zusehends.

1978 Eine Arbeitsgruppe, die das Gebiet sanieren wollte, beschloss die Idee eines Naturschutzgebietes weiter zu verfolgen. Um das Vorhaben auch wirklich realisieren zu können wurde zugleich auch eine Organisationsstruktur geschaffen. Ein Stiftungsrat gegründet am 5.9.1979, übernahm Planung und Management, ein Patronatskomitee sorgte sich um die Finanzierung und ein Förderverein sollte Pflege und Erhaltung des Gebietes sicherstellen.

1979 Nachdem Prof. Heinz Durrer ein Gestaltungskonzept erarbeitet hatte, konnte die Idee in die Tat umgesetzt werden. Gemeinde- und Einwohnerrat Binningen überliessen der Stiftung Mitte 1979 das Areal der Herzogenmatt zu einem symbolischen Beitrag von Fr. 1.00 pro Jahr auf unbestimmte Zeit. Am 10. November 1979 erteilte der Kanton Baselland die Baubewilligung. Von den ca. Fr. 200'000.00, die der Bau des Naturschutzgebietes schliesslich kostete, steuerte die Gemeinde rund die Hälfte, die Bürgergemeinde und der Kanton Baselland je Fr. 10'000.00 bei.

1999 wurde das Naturschutzgebiet aufgenommen in das Inventar der Amphibienlaichplätze von Nationaler Bedeutung (IANB). Es beheimatet die Geburtshelferkröte (Alytes obstretricans) auch "Glögglifrosch" genannt, die grösste Population der Gelbbauchunke im Kanton BL und viele ander Amphibien. Auch die Vogelwelt ist vielfältig. So werden z.B. regelmässig Nchtigallen und Neuntöter gesehen. Wer Glück hat, trifft ielleicht auch auf einen Gartenschläfer oder einen Siebenschläfer. Aktuelle Informationen bekommt Ihr auf der Tafel neben dem Brunnen oder unter (visit link)

Der Binninger Teil des Allschwiler Walds hat aber auch andere Schätze zu bietern, So beginnt z.B. der Vita-Parcours gleich hinter dem Allschwiler Weiher. Dieser Weiher wurde ursprünglich zum Spülen der städtischen Kanalisation angelegt.

Auf dem Weg duch den Wald könnt ihr aber auch den Binninger Waldpfad machen. Dieser zeigt euch viele Informationen zum stadtnahen Walderhohlungsgebiet. Unter Anderem könnt ihr einen Aussichtsturm oder ein Baumtelefon besuchen.

Unseren Cache kann man auch wunderbar mit unserem neuen Mutlicache "Via Mala" kombinieren.

Ausserdem befindet sich zwischen Allschwiler Weiher und Herzogenmatt ein weitverzweigtes Netz von Quellen, welche ursprünglich zum sog. Spalenwerk gehörten und die mittelalterliche Stadt mit Quellwasser versorgten. Einige dieser Quellen sind immer noch aktiv in Betrieb und werden in einer Sammelleitung zum Alschwiler Weiher geführt. Hier ein paar historische Details:

Münsterbrunnwerk und Spalenbrunnwerk

Es war Bischof Heinrich von Neuenburg, der im November 1266 seinen Segen zur Erstellung einer Wasserleitung auf den Münsterhügel gab. Am Margarethenhügel bei Binningen gab es Grundbesitz des Bischofs mit Quellen. Von denen leitete das Basler Domstift das für Gottesdienste und Hügelbewohner so wichtige Wasser auf den Münsterhügel. 1316 übernahm die Stadt vom Domstift die Leitung und verpflichtete sich sie zu unterhalten und stets mit Wasser zu versorgen. Anno 1317 wurde ein überarbeiteter Vertrag zwischen dem Stift St.Leonhard und der Stadt zu Papier gebracht, womit das Kloster zum ältesten Brunnbrief Basels kam. Aus seiner Wasserleitung entwickelte sich das Spalenbrunnwerk, welches sein Wasser zusätzlich, neben den Quellen beim Neubad auch noch aus Quellen beim Holee oberhalb des Dorenbachs bezog. Das Spalenbrunnwerk und das Münsterbrunnwerk waren die beiden ältesten Wasserwerke Basels.

Die hinterste dieser Quellen speist den Brunnen in der Herogenmatt, diese führt Wasser in Trinkwasserqualität und entspringt etwas weiter Südwestlich.

Die Quellfassung sieht man vom Posten mit den Liegestützen, leicht oberhalb im Hang. Die Koordinaten des Endcaches findet ihr am P(f)osten 12.

Zum Cache folgt ihr bitte den Wegen, ihr befindet euch in einem Naturschutzgebiet. Das Navi wird ev. von der Hochspannungsleitung etwas in die Irre geführt. Beim Baumtelefon seid ihr definitiv zu weit gegangen.

Viel Glück und viel Vergnügen.

Additional Hints (Decrypt)

Wrqrf Gvre yrog va frvare Avfpur.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)