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Überreste von alten Zeiten Traditional Cache

This cache has been archived.

saartire: .

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Hidden : 5/27/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Der Cache ist in der Nähe der alten Bergwerksanlage Luisenthal versteckt. Am Cache selber findet ihr noch Überreste aus den alten zeiten. Wofür diese "Überreste" genutzt wurden ist mir leider nicht bekannt, vielleicht weiß einer von euch, um was es sich dabei handelt.

Parken könnt ihr an den weiter unten genannten Koordinaten. Falls Parkplatz 1 wegen eines Festes belegt ist, könnt ihr auf den Parkplatz 2 ausweichen, allerdings ist der Weg von dort mit etwa 1,1km etwas länger. Ein weiteren (sinnvollen) Zugang gibt es m.W. nicht. Suchen müsst ihr eine große 8,3L Box.

Achtung: Ihr könnt die Box von 2 Seiten aus heben. Allerdings ist es von der Seite aus, auf der keine langen Hölzer liegen viel einfacher. Außerdem ist es viel einfacher die Tarnung so wieder herzustellen. ;-)

Für alle die es Interessiert, hier ein bisschen Geschichte über den Bergbau auf dem Heidstock (und nähere Umgebung):

Die rasche Entwicklung des Heidstocks begann erst mit dem Aufblühen des Bergbaues. Der Anfang der heutigen Besiedlung dürfte wohl damit zusammenhängen, dass die Bergwerksdirektion in Saarbrücken 1842 zur Unterstützung des Siedlungswesens Hausbauprämien und Baudarlehen an die Bergleute gewährte, die eine Baustelle an einem durch Grubenbau ungefährdeten Gelände besaßen. Diese Annahme wird dadurch erhärtet, dass die Bautypen der ältesten Häuser an der Gerhardstraße die gleichen Merkmale aufweisen, wie die alten Bergmannssiedlungen in anderen Orten in unserer Heimat.

Im Jahre 1820 wurden die dicht beieinander liegenden Gruben Großwald und Bauernwald zu einer Grube zusammengefasst unter dem Namen "Vereinigte Königliche Steinkohlenzeche Bauernwald - Großwald". Bereits ein Jahr später wurde diese Grube umbenannt nach dem damaligen Oberberghauptmann Gerhard in Grube Gerhard ( heute Grube Luisenthal ). Im Zuge der ständigen Erweiterung und Ausbauung erfolgte im Jahre 1861 mit einer Gesamttiefe von 28m der Schachtausbau "Rudolf Nord" in der Pottaschdelle. Im Jahre 1865 erfolgte der Ausbau von "Schacht Rammelter", mit einer Teufe von 58m, auf dem Heidstock (heute Grundstück Dr. Kiefaber an der Diefelder Straße), in der Funktion als Wetterschacht für das Westfeld von Flöz Beust. Danach folgte 1876 der "Simschelter Schacht" zwischen Heidstock und Püttlingen, nahe der alten oberen Bahnlinie, am Weg in Richtung Püttlinger Landstraße. Dieser Seilschacht hatte eine Teufe von 237m und wurde 1902 umgetauft in "Anna Schacht" nach der Gemahlin des Bergrates Anna Althaus. Der "Rudolf Schacht" wurde 1890 ausgebaut mit einer Teufe von 330m in der Funktion als Wetterschacht und Seilschacht und er war durch den Mathilden-Rudolf-Querschlag mit dem Anna Schacht verbunden. Der Standort war Ecke Gerhardstraße und Haldenweg.

Eine unliebsame Stockung in der Entwicklung des Heidstock brachte der erste Weltkrieg 1914 - 1918. Am 10.1.1920 trat der Friedensvertrag von Versailles formell in Kraft. In diesem Vertrag wurde festgelegt, dass die saarländischen Kohlegruben, als Reparationszahlung an den französischen Staat, für 15 Jahre in dessen Besitz übergehen. Die Regierungskommission des Völkerbundes, unter der Führung der französischen Militärverwaltung, beginnt an der Saar eine französische Willkürherrschaft. Damit brachen schwere Zeiten für die saarländischen Bergleute an. Die Ausbeutung des Saarlandes begann. Die geförderte Kohle wurde auf dem Weltmarkt verkauft um die Kriegskosten abzubauen. Aber durch den Zusammenbruch der Weltwirtschaft im Jahre 1931 fand die französische Regierung keine Absatzmärkte mehr und aufgrund der Überproduktion wurden zuerst saarländische Gruben stillgelegt. Im Jahre 1921 gab es in den saarländischen Gruben 75 350 Beschäftigte und 1934 nur noch 46 692 Beschäftigte.

In diese Zeit fiel 1931 die Schließung vom Rudolf Schacht. Der Schacht wurde abgeworfen und 1938 verfüllt und abgedeckt. Die Gebäude wurden abgerissen. Der Anna Schacht wurde 1937 abgeworfen und 1938 abgedeckt. In den Jahren nach dem 2. Weltkrieg war in diesen Gebäuden die Bergwerksmaschinenfabrik Saarland. Die Schließung der Fabrik und der Abriss der Gebäude erfolgte bis ca. 1960. Der Rammelter Schacht wurde 1931 außer Betrieb genommen, 1936 abgemauert (im Volksmund fortan als "Bischeleise" = Bügeleisen bekannt), 1960 verfüllt und 1963 abgedeckt (Grundstück Dr. Kiefaber an der Diefelder Straße ).

Additional Hints (Decrypt)

Va qre Aäur iba Zrgnyy

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)