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Der Schatz des Aktemächers zu Dausenau Multi-Cache

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Hidden : 9/21/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Dieses familienfreundliche Rätsel führt euch auf geschätzten 5 km durch das wunderschöne Städtchen Dausenau an der Lahn. Er wurde so angelegt, dass alle Punkte bequem mit Kindern und Kinderwagen zu erreichen sind. Die Rätsel sind so gedacht, dass von Kindern und Erwachsenen zu lösen sind. Auf dem Weg
passiert ihr alle touristischen Besonderheiten, sowie mehrere
Spielplätze.

Ein besonders Highlight bildet das Final (Unbedingt Foto ansehen!!!), wo ihr nicht nur ein Logbuch findet, sondern als Familie sogar einen „richtigen Schatz“ heben könnt. Außerdem lädt dieser Ort nach der anstrengenden Suche die Erwachsenen zum Relaxen und die Kinder zum Spielen in der Natur ein. -> Wechselkleidung und evtl. Gummistiefel nicht vergessen…
Zeitlich solltet ihr als Familie einen Tagesausflug einplanen inklusive Picknick- und Spielpausen Viel Spaß!

Vorgeschichte: Diese kurze Geschichte könnt ihr als Einstimmung auf den Tag euren Kindern vorlesen:
Hallo, ich bin der Aktemächer. Warum ich so heiße? Das ist ganz einfach: Ich war lange Zeit für Recht und Ordnung in meinem Heimatort Dausenau zuständig. Ich habe sozusagen die „Akten gemacht“, denn alles, was Recht und Ordnung ist muss aufgeschrieben werden, damit sich alle Bürger an die Gesetze halten. Als nächstes fragt ihr euch vielleicht, warum ich ein Löwe bin, stimmt’s? Nun, dass ist auch ganz einfach erklärt: Da heute keiner mehr weiß, wie ich früher einmal wirklich aussah, haben die Leute einfach das Wappentier meines Heimatortes, einen goldenen Löwen, genommen und daraus einen Aktemächer nach ihren Vorstellungen gezeichnet. Phantasie muss man eben haben!




Soviel zu mir. Doch wie sieht es mit euch aus? Habt ihr Lust einen Schatz zu finden? Der Schatz, den ich meine, wurde irgendwo im Wald meines Heimatortes von einer grausamen Räuberbande versteckt. Zu meiner Zeit gab es nämlich so manchen furchterregenden Räubersmann und als Ordnungshüter hatte ich immer eine Menge zu tun, sie aufzuspüren und ins Gefängnis zu werfen; In einen tiefen, dunklen Keller mit Spinnen und Mäusen, bei Wasser und Brot natürlich, denn das war damals so üblich. Doch einen besonders gefährlichen Räuber habe ich leider nie schnappen können. Keiner kannte seinen Namen und weil er einen roten Bart hatte nannten ihn alle nur Räuber Rotbart. Rotbarts Bande war so gemein, dass sie nicht nur reiche Kaufleute überfiel und Banken ausraubte, nein, sie stahl sogar am Nikolaustag den Kindern die Süssigkeiten und Spielsachen aus den Geschenketellern. Dass taten sie jedoch nicht, weil sie Hunger hatten, sondern nur um sie im Wald zu vergraben und sich an den Tränen der Kinder zu freuen. Denn gemeine Räuber, müsst ihr wissen, essen keine Süßigkeiten, sondern trinken nur Bier und Schnaps. Nach Rotbarts Tod löste sich seine Räuberbande zum Glück wieder auf und alle Bürger Dausenaus konnten wieder ein fröhliches Leben ohne Angst führen. Viele Jahre später entdeckten mutige Wanderer Rotbarts Grab im tiefen, dunklen Wald, doch seinen Schatz mit den Süßigkeiten der Kinder fand man nie. Dass einzige, was wir in seinem alten Räuberversteck, tief im Wald, an einem kleinen Bach fanden, war ein Rätsel, wo der Schatz zu finden sei. Doch bis jetzt konnte es keiner von uns lösen und auch mich, den schlauen Aktemächer, gibt es heute nur noch auf Bildern.
Doch vielleicht seid ihr heutzutage schlauer als wir damals zu meiner Zeit. Wenn ihr wollt, macht euch auf die Suche und hebt den Schatz. Doch passt auf, falls ihr ihn wirklich finden solltet, behaltet nur einen kleinen Teil für Euch, denn es bringt Unglück alles mitzunehmen. Denkt immer daran: Rotbart ist zwar tot, aber wo sein Geist noch überall herumspukt, weiß niemand…


Startpunkt (N 50°19,654’ - E 007°45,535’)
Hier könnt ihr kostenlos parken und habt neben einem Spielplatz noch eine Übersichtskarte der Umgebung, auf der theoretisch alle Stationen des Multis zu finden sind.

Station 1: Vor den Toren der Stadt (N 50° 19.739' - E 007° 45.530')
Bevor ihr euch in die Stadt begebt, solltet ihr euch vor dem alten Torturm einmal genau umschauen:





A= Alter der alten Eiche am Baum : 20


Station 2: Am Brunnen, vor dem Tore (N E°19,7D5’ - E 007°45,F’)
Sucht nach dem speienden Löwenkopf auf dem Bild:




Wenn ihr euch jetzt umdreht und eure Köpfe nach Osten, Süden und Westen dreht, seht ihr gleich drei Besonderheiten, für die Dausenau berühmt ist. Und natürlich müsst ihr euch auch hier auf die Suche machen. Fangen wir im Osten an:

Das Gebäude, was ich meine, ist noch schiefer als der schiefe Turm in Pisa. Es gibt zwei Geschichten, die erklären, wie es zu seiner Lage kam:
1. Die dicke Emma, die vor langer Zeit in dem Gemäuer lebte, wartete sehnlichst auf ihren Verehrer und hielt täglich nach ihm Ausschau, was auch die stärksten Mauern nicht auf Dauer aushielten.
2. Als der berühmte Geheimrat Goethe durch die kleine Ortschaft kam, verbeugte sich der Turm in tiefer Erfurcht und verharrt bis heute in seiner Position.
Natürlich sind beide Geschichten bis ins Detail historisch belegt, sodass es dem Geschmack des Lesers überlassen bleibt, welche er als die Bessere erachtet…

B = Eine Ecke weniger als die Ecken des kleinen Gemäuers auf der anderen Straßenseite.

Wenn ihr euch nach Süden dreht, seht ihr das zweitälteste Fachwerkrathaus Deutschlands. Mr. Red, der dieses Rätsel angelegt hat und seine Frau waren die ersten, die dort standesamtlich getraut wurden. Aber vermutlich interessieren euch die Rätselfragen mehr als alte Geschichten:

C = Zähle alle Drachenköpfe die du findest.

Im Westen seht ihr ein altes Gebäude, über das schon ein Lied gedichtet wurde:
„Es steht ein Wirtshaus an der Lahn, Da halten alle Fuhrleut' an, Frau Wirtin sitzt am Ofen, Die Fuhrleut' um den Tisch herum, Die Gäste sind besoffen…“

D = Blechschild: Anzahl der Pferde, die die Kusche ziehen + Anzahl der Fahrgäste - Den Kutscher

Station 3: Alte, schöne Pilgerstation (N 50° 19.753 - E 007°45, 602')
Ihr steht vor dem Haupteingang der schönen St. Kastorkirche, einer kleinen Schwester der gleichnamigen Kirche in Koblenz, in der Nähe des Deutschen Ecks. Innen findet ihr wunderschöne, alte Wandmalereien, einen schön geschnitzten Flügelaltar und eine Vitrine mit einer Muschel darin. Warum ist gerade die Muschel so erwähnenswert? Ganz einfach, durch den Fund der Muschel bei Renovierungsarbeiten in den letzten Jahren fand man heraus, dass die Kirche eine Pilgerstation auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela war. Auch heute findet ihr an der Außenmauer eine kleine Kiste die als Pilger-Stempelstelle dient. Super, oder? Wie auch immer, hier die Rätsel:

Sucht den Totenkopf am Boden. Gegenüber liegt das was ihr braucht:




E = Sucht den alten „Mainzer“ Grabstein mit einer Figur ohne Kopf. Um was für eine Figur handelt es sich dabei? Einen Drachen = 2, einen Zwerg = 4, einen Ritter = 6, einen Riesen = 7, einen Engel = 9?

Bevor ihr weitergeht, schaut doch noch einmal kurz um die Ecke am Turm, ob ihr oben in den Turmfenstern die Turmfalken entdeckt. Wenn ja, bestellt ihnen einen schönen Gruß, indem ihr den Ruf des Falken nachahmt: „Kijiiiiek!“

Station 4: Die Pforte zu den Äckern (N 50° 19.775' - E007° 45.581')
Sucht den Durchgang in der Mauer, denn hier gibt es wieder etwas zu entdecken:




F = Gegenüber des alten Turms seht ihr ein altes, blaues Räuberzeichen an der Stadtmauer. Wie viele Ecken hat es?

Station 5: Spielen macht Freude! (N 50°19,998’ - E 007°45,699’)
Ihr steht nun an einem kleinen Spielplatz neben dem Kindergarten und der Grundschule von Dausenau. Die Grundschule ist eine der wenigen Grundschulen in Rheinland-Pfalz, die nur aus zwei Klassen besteht, d.h. Klasse 1 und 2 werden zusammen unterrichtet und Klasse 3 und 4. Aber wer will jetzt schon an Schule denken… Macht euch lieber an das letzte Rätsel, bevor es den Schatz zu bergen gilt:




G = Wie viele Schleifen hat das Mädchen im Haar?


Final: Im Wald, da sind die Räuber… (N 50° 20.559+A+B+C' - E 007°45.801+D+E+F+G')
Der etwas längere Weg zum alten Räuberversteck führt euch nun entlang des Bachs, vorbei am Dausenauer Kinderheim und einer alten Mühle. Ihr solltet euch dabei am Kinderheim tendenziell links halten, auch wenn das GPS nach rechts zeigen sollte. Nach oder während stärkerer Regenfällen könnte der Weg etwas schwierig mit Kinderwagen zu handeln sein, aber was nimmt man nicht alles auf sich um einen echten Schatz zu bergen…




Die Kiste befindet sich etwa 40 große Schritte, bzw. 80 Kinderschritte, von dem abgebildeten Objekt in Richtung Süden.


Die Kiste enthält neben einem Logbuch, in das auch gemalt werden darf, einige nette Kleinigkeiten, von denen sich Eure Kinder etwas mitnehmen dürfen (tauschen nicht notwendig!) und eine kleine Lektüre über Dausenau für die älteren, falls etwas Langeweile aufkommen sollte, während die Kinder die Umgebung unter die Lupe nehmen…
Bitte die Kiste nicht komplett plündern und Logbuch und Lektüre wieder zurücklegen, danach wieder gut verstecken und das Abschließen nicht vergessen!

Zusätzlicher Wegpunkt, Drehers Turm: (N 50° 19,772’ - E 007°45,703’)
Dieser Wegpunkt ist ein schöner Platz um ein Foto zu machen und noch einmal den so eben hinter sich gelassenen Weg Revue passieren zu lassen.



Wenn ihr genug gelaufen seid, empfehle ich euch mit dem Auto zumindest bis in die Nähe zu fahren. Mit Kinderwagen ist der Punkt leider sehr schlecht zu erreichen, da er ein paar Stufen zu überwinden sind.

Additional Hints (Decrypt)

Qre Fpungm orsvaqrg fvpu arora qre Oeüpxr nhs qre naqrera Frvgr qrf Onpurf.

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)