Kaldenkirchen - St. Clemens Krankenhaus Mystery Cache
Kaldenkirchen - St. Clemens Krankenhaus
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Das Krankenhaus
Bis zum Jahre 1896 gab es in Kaldenkirchen kein eigenes
Krankenhaus. Dies wurde von der Bevölkerung kritisiert, da Kranke
oft in ein 1 ½ Stunden entferntes Hospital gebracht werden mussten.
Hinzu kam, das Kaldenkirchen als Grenzort mehr den Gefahren der
Einschleppung ansteckender Krankheiten ausgesetzt war als andere
Orte. Auch die Einwohnerzahl von 3500 unterstrich die Notwendigkeit
von Pflegekräften am Ort. Der Landwirt Peter Engelbert Peters
vermachte der Kirche ein Wohnhaus an der Kanalstraße zum Zwecke der
Krankenpflege. Im Dezember 1896 bezogen zwei Schwestern vom
Mutterhaus der Clemensschwestern in Münster das Haus und übernahmen
die ambulante Krankenpflege in Kaldenkirchen. Wegen des Datums des
Schenkungsaktes (23. Nov.), dem Festtag des hl. Clemens, gab man
der neuen Einrichtung den Namen St. Clemenshaus.
7 Jahre später, am 19.6. 1903, konnte an der heutigen Kölner Straße
das längst überfällige Krankenhaus eingeweiht werden. Die Chronik
berichtet, daß der damalige Pfarrer Streuff das Gebäude fast
vollständig mit seinen Privatmittel errichten ließ. Wegen der
stetigen Zunahme der Bevölkerung war das Krankenhaus meist
überfüllt. Daraus ergab sich die Notwendigkeit eines
Erweiterungsbaus, der 1912 fertig gestellt wurde.
Das Altenheim
In den 50er Jahren veränderte sich das Krankenhauswesen in
Deutschland. Während in den früheren Jahren die kleineren und
mittleren Krankenhäuser dominierten, machten die medizinischen
Erkenntnisse auf vielen Gebieten in immer stärkerem Maße den
Einsatz von medizinisch-technischen Geräten erforderlich. Die damit
verbundenen Investitionskosten konnten nur noch von größeren
Krankenhäusern und deren Trägern aufgebracht werden. Die
Landesregierung ging in den Jahren 1957-1960 dazu über, so genannte
Schwerpunktkrankenhäuser zu fördern. Die Bemühungen um eine
Anerkennung des St. Clemens-Heimes als solches
Schwerpunktkrankenhaus scheiterten. Gegen Ende der 60er Jahre
wurden in den kleineren Krankenhäusern die Folgen des
Nachwuchsmangels bei den Klemensschwestern spürbar. Auch das St.
Clemens-Hospital blieb nicht verschont. Zum 15.11.1972 mussten die
Schwestern das Haus verlassen. Zwar gelang es unter großen
Schwierigkeiten, das notwendige Pflegepersonal zu bekommen, um das
Krankenhaus weiterzuführen, doch bald wurde klar, daß das Haus aus
finanziellen Gründen nicht mehr zu halten war. Man gelangte zu der
Überzeugung, das Krankenhaus in ein Altenheim umzuwandeln. Hier
sind besonders die Bemühungen der Eheleute Walter und Elisabeth
Meertz zu nennen. Frau Meertz erklärte sich bereit, die Leitung des
Altenheims zu übernehmen. Herr Meertz beschäftigte sich intensiv
mit dem Finanzierungsplan. Als das Datum für die Schließung des
Krankenhauses auf den 30.6.1973 festgelegt worden war, stand die
Genehmigung zur Umwandlung in ein Altenheim noch aus. Dem gesamten
Personal musste deshalb gekündigt werden. Als nach intensiven
Verhandlungen die Zustimmung erfolgte, das Altenheim zum 01.07.1973
zu öffnen, wurden die Kündigungen sofort rückgängig gemacht, so
daßdie pflegerischen Voraussetzungen für einen reibungslosen
Übergang gegeben waren. Zahlreiche Umbauarbeiten waren nötig,
deshalb konnte der Altenheimbetrieb nur langsam anlaufen. Die
Heimleitung und auch das gesamte Pflegepersonal waren von Anfang an
bemüht, dem Haus eine individuelle Note zu geben und für die
Bewohner eine familiäre Atmosphäre zu schaffen.
Herbst 1998
Die Geschichte des Altenheims ist fast beendet. Die Bewohner
verließen das Haus und zogen nach Breyell ins neue
Kleeblatt-Altenheim. Trotz aller Mängel waren sie im Clemens-Heim
zu Hause, fühlten sich als Familie.
Januar 1999
Das St. Clemens-Heim existiert nicht mehr.
Quellen: Clemens Bote und Bürgerverein Kaldenkirchen
Und nun zum Cache:
An den oben genannten Koordinaten findet Ihr eine Tafel über das
Krankenhaus vom Bürgerverein Kaldenkirchen. Lest den Text der Tafel
durch, dann könnt Ihr den Cache finden bei:
N 1.6,1.11° 2.2,1.65 . 3.30,2.17,3.34 und
E 3.82° 5.20,5.58 . 6.66,7.23,7.1
Additional Hints
(Decrypt)
Rf vfg nyyrf ibz Oüetrefgrvt reervpuone
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