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Die Legende der Prinzessin Mirjam Multi-Cache

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Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Die Legende der Prinzessin Mirjam



Es war einmal eine wunderschöne Prinzessin mit dem Namen Mirjam. Der König und die Königin waren voller Stolz ob ihres kleinen Schatzes, die mit ihrem Charme und ihrer Schönheit das ganze Volk in ihren Bann gezogen hatte. Zu ihren Ehren fanden berauschende Feste mit Gesang und feinem Essen statt, welche Mirjam wohlwollend aus ihrem extra für sie gebauten roten Throne betrachtete.

Doch eines Tages beim Frühstück packte Mirjam die Abenteuerlust – sie hatte durch Gerüchte erfahren, dass in ihrem zukünftigen Reiche (noch herrschten ja ihre “alten” Eltern) eine böse Hexe ihr Unwesen trieb. Diese Hexe, so die Legende, ernähre sich von schlimmen Rechtschreibfehlern und bösen arteriellen Verkalkungen, die das Volk trotz der stetigen Bemühungen des Königspaares, immer wieder überfielen und quälten. Die Hexe hegte und pflegte die Laster der Untertanen, indem sie sie gezielt mit schlechten Transfetten und mangelhafter Lektüre fütterte. Das konnte die tapfere Mirjam nicht einfach auf sich sitzen lassen. Sie packte ihre Siebensachen und stahl sich heimlich mit ihrem getreuem Pferd Siddi aus dem Schlosse, um der Hexe mal gehörig die Meinung zu brabbeln.

Ihre Reise fing in den Stallungen des Schlosses an, als sie Sidi gerade für die Reise sattelte. Die Gerüchte besagten, dass die Hexe eine Schar achtbeiniger Getreuen um sich versammelt hatte, die ihr bei allen Schandtaten zur Seite standen. Von den Stallungen weg folgte Mirjam daher ihren Spuren, überquerte die Straße und ging schnurgerade auf dem Weg entlang – sie vermied es, sich nach rechts oder links zu wenden.

Auf ihrer Wanderung begegnete ihr bereits nach kurzer Zeit am rechten Wegrand ein großer, weißer Riese mit drei hervorstehenden Zähnen. Aus seinem Mund kamen Flüche und Blitze, da er erst kürzlich einen Besuch der Hexe über sich ergehen lassen musste. Nachdem er so richtig geladen war, vermied Mirjam jedes weitere Wort und ging ihren Weg weiter bis sie zu dem stadtbekannten alten irischen Säufer kam. Ihn hatte die Hexe schon seit längerem bearbeitet und vor allem auch dazu gebracht, seine Laster an andere weiterzugeben. Da sie keine Lust auf ein Gespräch über die schädliche Wirkung von koronalen Verstopfungen und schlechten Einflüssen von grausligen Flüssigkeiten hatte, wand sie ihm den Rücken zu und ging nach ein paar Schritten kurz vor einem Schotterplatz in ein kleines Gässchen auf der rechten Seite hinein. Ihr fiel auf, dass hier einige Fenster von ängstlichen Bewohnern zugemauert wurden (wie viele zugemauerte Fenster sind es genau = A?)

Am Ende des Gässchen angelangt, ritt sie mit Sidi nach rechts bis zu einem Platz mit einem magischen Apparat zur Messung der Feuchte der Luft, der Wärme der Umgebung und ?? (Anzahl der Buchstaben des Namens vom 3. Messgerät = B). Ganz fasziniert von diesem Gerät hätte sie beinahe das fürchterliche Heim der Hexe auf der rechten Seite übersehen. Es war gut getarnt unter eine Decke aus grünem Efeu – sicherlich voller grausiger achtbeiniger Monster, wie der Name schon sagte. Leider jedoch kam Mirjam zu spät, die Hexe war auf einem ihrer Streifzüge ausgeflogen, die Unterkunft war verlassen. Nur ein alter grauer Mann konnte ihr sagen, wohin sie sich nun wenden sollte. Er hielt einen

  • a) Spazierstock: C = 1
  • b) Besen: C = 3
  • c) Bleistift: C = 2
in den Händen. Sie folgte seinem Ratschlag machte kehrt und ging die sanft ansteigende Straße hinauf.

Mirjam überquerte einen runden Kreis aus Steinen, der mitten auf der Straße lag. Am Traunstein-Wasserfall löschten sie und Sidi ihren Durst. Dabei bemerkte sie, dass sie auf die Verpflegung vergessen hatte – normalerweise kümmerte sich ihre Mutter, gelegentlich auch ihr Vater darum. Daher kehrte sie bei einem netten Wirten ein, der sich Meister Eder nannte. Sein Gaststüberl hatte nur einen Tisch, an dem bereits ein merkwürdiges Wesen mit einer Kapuze saß. Da sonst kein anderer Platz vorhanden war, band Mirjam Sidi vor der Türe an und setzte sich an diesen Tisch. Das Wesen stellte sich mit dem Namen Steva vor und als es den Umhang lüftete, erschrak Mirjam bei dessen Anblick – es hatte zwei Köpfe, jedoch nur einen Körper. Der eine Kopf hatte im oberen Bereich viele Haare, im unteren jedoch keine. Beim anderen Kopf war es genau umgekehrt. Steva war jedoch sehr nett und kam gleich mit Mirjam ins Plaudern. Auch Steva war ein Opfer der Hexe geworden und konnte sich ob der vielen Rechtschreibfehler nur mehr stammelnd mit den anderen unterhalten. Von Steva bekam Mirjam aber einen wichtigen Hinweis: „Si mal in dme ggeünberielengdn Huas mit dem wßieen Kires vro dre Trüe ncah – drot wsrit du eenin Heiwnis fndien. Zhläe dei Azhanl der eserinen Btülen am Eginang, swhloo gßoer wei kielne“ (Anzahl = D).

Mirjam dankte dem seltsamen Wesen und verließ rasch die Gaststube, befolgte den Rat von Steva und ritt dann einer Eingebung folgend durch das Trauner Tor bis sie zu einer Pforte auf der rechten Seite kam. Diese Pforte war einer der Eingänge in ein mächtiges Bauwerk, Mirjam wollte sich jedoch nicht ablenken lassen, zählte nur rasch die Anzahl der Kreise direkt über der größeren der beiden Eingangstüren im Fenster oberhalb und setzte ihre Suche fort (Anzahl der Kreise = E).

Plötzlich sträubte sich das Fell von Sidi und er hätte Mirjam fast vor Schreck abgeworfen. Mit letzter Kraft konnte sich die kleine Prinzessin noch festhalten, bis sie gewahr wurde, warum Sidi derart erschrocken war. Hier, direkt gegenüber des Platzes, sah sie die letzten Überreste von Raja, einer tapferen Kriegerin aus dem Heer ihrer Eltern. Sie hatte im Kampf mit der Hexe sowohl beide Arme, beide Beine ab den Knien und ihren Kopf verloren. Mirjam sah, welches Gebäude sie bis zuletzt verteidigt hatte (Anzahl der Buchstaben des Gebäudenamens = F, erste Wort) und musste mit ansehen, wie die Bewohner und alle, die mit ihnen zu tun hatten, nun unter lauter unverständlicher Satzstellungen und gar schrecklichen grammatikalischen Verrenkungen zu leiden hatten.

Mirjam wand ihren Blick ab und wurde nun richtig wütend auf die Hexe und vor allem auf sich selbst, weil sie scheinbar immer zu spät kam, und ihr die Hexe jedes mal im letzten Moment entwischen konnte. Doch tapfer, wie sie nun einmal war, setzte sie ihre Mission fort und ritt über den Platz, vorbei an drei Wasser speienden Gauklern bis zu 5 steinernen Hütern der Straße. Diese Hüter hatten die Hexe gesehen und konnten Mirjam folgenden Hinweis geben: „Gehe zwischen uns hindurch, keine Sorge, wir geben Dir Rückendeckung. Dann wende dich nach links. Gehe den Weg entlang bis zu einem Haus mit gelben Vordächern. Sei vorsichtig vor den lauten und stinkenden Gefährten und überquere die Straße nur an der vorgeschriebenen Stelle. Setze Deinen Weg nun fort bis Du zu einem Schloss kommst – hier wirst Du die Hexe finden“.

Mirjam befolgte den Rat und gelangte rasch auf den geschotterten Weg zum Schloss. Sie kannte dieses Schloss nicht, aber es gefiel ihr und sie nahm sich vor, ihre Eltern davon zu überzeugen, es öfters zu besuchen – besonders den schönen Schlosspark in dem es allerlei lustiges Gebälk gab.

Doch zuerst musste sie sich der Hexe stellen. Schon auf dem Weg zum Schloss konnte Mirjam das Kreischen der alten Hexe hören und plötzlich sah sie sie. Sie war in einem der Türme des Schlosses und jagte gerade die Bewohner von einem Stock in den nächsten. Mirjam rammte Sidi nun die Sporen in den Hinterteil um ihn voranzutreiben, worauf dieser die Prinzessin abschüttelte und sich grantig unter den nächsten Baum verkroch. Mirjam verfluchte den feigen Vierbeiner und ging nun selbst mit trotzigen Schritten dem Schlosseingang entgegen. Hier traf sie die Bewohner des Hauses – mmh, merkwürdig … lauter Männer ?!? ... (wie viele sind es? = G) wie sie gerade Angst erfüllt das Schloss verließen.

Die Hexe rannte ihnen hinterher. Mirjam verfolgte sie, rannte am Schlosseingang vorbei, dann nach rechts und konnte die alte Frau schließlich auf einer Brücke dank Sidi, Raja und Steva, die ihrer kleinen Anführerin beistehen wollten, auf einer Brücke einkreisen. Dankbar für die unerwartete Hilfe ging Mirjam auf die Hexe zu. Nun erst wurde Mirjam bewusst, dass sie eigentlich keine Ahnung hatte, wie sie die Hexe bekämpfen sollte … Sie war so damit beschäftigt gewesen, diese aufzuspüren, dass sie nie einen Gedanken daran verwendet hatte, was im Falle des Falles zu tun sei.

Schließlich tat sie das, was jede andere kleine Prinzessin oder jeder andere kleine Prinz in ihrem Alter und vor allem bei ihrer nassen unteren Hälfte getan hätte – sie fing an, lauthals nach ihren Eltern zu plärren. Sofort kamen der König und die Königin angestürmt, erbleichten ob der schrecklichen Gefahr und des gar schrecklichen Gestankes, in der sich ihr ein und alles befand. Sie entfernten rasch die grausliche Windel sowie die komische alte Stoffpuppe in Form einer Hexe und verstauten sie wieder bei den anderen Spielsachen von Mirjam im Regal: dem grauen Esel Sidi, der alten, kaputten Puppe Raja und dem Foto eines befreundeten Cacherpaares. Keine Ahnung, warum Mirjam dieses bei ihren Spielsachen hatte ...

Nachdem dies alles getan war, schlief die kleine Mirjam beruhigt wieder ein und träumte weiter von ihren Abenteuern …

Du findest Mirjam's Spielsachen bei:

N 48° F+G/C.D*G+D*F

E 14° 1A.B*E*10-E

Möge das Fläschchen von Mirjam niemals leer werden!

Additional Hints (Decrypt)

Mrefgöer avpug qra teüara Gneaznagry qrf Pnpurf!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)