Wir schreiben das Jahr
1803….
Es ist eine sternenklare
Nacht, das Lagerfeuer knistert und die Odenwälder Räuber
beratschlagen ihr nächstes Vorhaben.
Zu der Räuberbande gehören,
außer ihrem Anführer Johann Adam Grasmann, genannt der „lange
Samuel“
und seinem Neffen Johann
Adam Heusner, der „Rote Hann-Adam“, noch die Räuber
Georg Tascher und Jakob Erbeldinger
sowie der
berühmt-berüchtigte Cacherhannes
……………..…………………………………..
(Dein
Räubername).
Ein Bauer mit gut gefüllter
Speisekammer in der Zent Ober-Ramstadt stand in ihrem
Visier.
„Mir knurrt schon der
Magen wann brechen wir auf?“ fragt Heusner in die
Runde.
Er muss nicht lange auf eine
Antwort warten und so wird das Feuer gelöscht und die Räuber machen
sich auf den Weg.
Der Hof des Bauern war bald
erreicht und die Speisekammer mit leckeren
Würsten
und frisch geräuchertem
Schinken mächtig geplündert.
Nun musste es schnell gehen,
der Bauer hatte die Gendamerie bereits
benachrichtigt.
Flucht war nur in Richtung
Freiheit bei Laudenau möglich.
Denn dort, wo die drei
Grenzen der Rodensteiner Mark, der Ober-Ramstädter
Zent
und des Erbacher Amtes
Reichenberg aufeinander treffen,
gibt es ein kleines
Niemandsland in dem keine Gesetze greifen.
Zuvor müssen wir jedoch ins
Hauptquartier gelangen, welches auf der Seite des Erbacher Amtes
Reichenberg liegt.
Dort wären wir vor den
Verfolgern erst einmal in Sicherheit.
Zügig laufen wir weiter bis
zu N 49° 43.323 E
008°48.962.
Der Weg, auf dem die Odenwälder Räuberbande in die Freiheit
gelangt, verläuft auf Wald- und Feldwegen.
Ein
Rundwanderweg von ca. 8 km Länge und 200 Höhenmetern, Dauer 3-4
Stunden mit 9 Stages inkl. Final plus Bonus.
Benötigt
wird die GC-Grundausstattung mit Zettel, Stift, Spiegel und
Fingerspitzengefühl.
Happy
Caching
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