St. Lambertus Hueckelhoven Traditional Cache
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St. Lambertus Hueckelhoven
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Die Pfarrkirche St. Lambertus Hückelhoven geht zurück auf die
Burgkapelle der Ritter von Hückelhoven, die diese etwa im 13.
Jahrhundert errichten ließen.
Von dieser Kirche existieren heute nur noch wenige Reste im unteren
Bereich des Kirchturms.
Der Grundstein im Chor der heutigen 'alten Kirche' trägt die
Jahreszahl 1887. Die Kirche erhielt am 17. September 1888, dem Fest
des Kirchenpatrons St. Lambertus, die einfache Weihe.
Die feierliche Weihe der Kirche und Altäre erfolgte am 10. Juli
1889 durch den Kölner Weihbischof Dr. Antonius Fischer. Renoviert
wurde die alte Kirche 1953.
Der Neubau 1962 wurde erforderlich aufgrund einer stürmischen
Bevölkerungsentwicklung, die nach dem ersten Weltkrieg
einsetzte.Durch den Beginn des Bergbaus verzehnfachte sich die
Einwohnerzahl von 860 (1919) auf 5.392 (1946) und auf 8.269 (1960).
Durch den Bau der Kirche St. Barbara in der Bergarbeitersiedlung
auf dem Wadenberg im Jahre 1935 genügte die 'alte Kirche' zwar noch
bis Kriegsende.
Doch 1960 hatte St. Lambertus schon wieder 1.680 Katholiken. So
wurde in den Jahren 1960/61 ein neues Kirchenschiff angebaut.
Eine Renovierung im Jahr 1992 veränderte die 'alte Kirche' zu einem
eigenen gottesdienstlichen Raum, in dem nun Werktagsmessen und
Tauffeiern stattfinden.
Die Ausstattung der Lambertus-Kirche
Von der Ausstattungder 'alten Kirche' sind nur noch wenige Teile
erhalten: Der Taufstein, im Zentrum der alten Kirche, stammt aus
der Zeit von 1250-1300.
Er besteht aus Namurer Blaustein /Belgischer Granit) und zeigt als
Schmuckelemente 4 Köpfe als Relief und ein Fabelwesen. 1887 wurde
die Basis erneuert, sowie ein neuer Deckel mit dem Bild des Täufers
Johannes geschaffen 1992 ist er im Zuge der Neugestaltung der
'alten Kirche' renoviert worden und wird nach wie vor bei der
Spendung der Taufe genutzt
Die Pietà auf der rechten Seite in der neuen Kirche, ist eine
niederrheinische Arbeit, die um das Jahr 1500 entstanden sein muß.
Die farbliche Fassung wurde zuletzt 1875 erneuert.
Das 3,20 m lange Triumphkreuz aus Lindenholz wurde 1895 für die
eben fertig gestellte 'alte Kirche' geschaffen und hängt nun über
dem Altar der neuen Kirche. Der Hauptaltar und die Kanzel aus der
neugotischen Ausstattung der 'alten Kirche' sind nicht mehr
vorhanden.
Teile der Seitenaltäre, die bei der Renovierung 1953 entfernt
wurden, kehrten bei der Renovierung 1992 wieder zurück.Zwei Gruppen
aus dem Hauptaltar (Verkündigung an Maria' und 'Auferstehung'
befinden sich nun im Meditationsraum der Burg; die Apostelstatuen
der Kanzel im Pfarrhaus.
In der kleinen Marienkapelle steht der Maria-Hilf-Altar von 1886.
Der Beichtstuhl wurde 1891 angefertigt. Von den alten Kirchenbänken
stehen nur noch drei in der Kirche.
Sechs Fenster der 'alten Kirche' entstanden 1952, sie stellen u.a.
unter dem Einfluss des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Mariens
in den Himmel (1950) die Krönung der Gottesmutter dar.
Der Hauptaltar wurde 1962 von Wilhelm Hartmann aus Köln gestaltet
(römischer Travertin) Für den Bronze-Tabernakel mit Bergkristallen
(1962 Wilhelm Hartmann) machte 1984 Michael Franke einen Sockel mit
Trauben und Ähren aus römischem Travertin. In der neuen Kirche
bedindet sich ein Relief mit den 15 Stationen des Kreuzweges in
Terracotta, den 1983 der Erkelenzer Künstler Michael Franke
geschaffen hat.
Vom gleichen Künstler stammt der Bronze-Ambo mit der Darstellung
des reichen Fischfanges.
Die Orgel baute 1975 die Wertkstatt Heinz Willibrand aus
Übach-Palenberg. Sie besitzt 22 Register, eine elektrische Traktur
und 1.625 Metall- und Holzpfeifen. Aus der ehemaligen
Altenheimkapelle stammen Altar,Tabernakel und Kreuz aus Stahl, die
1962 Peter Haak aus Erkelenz gemacht hat. Sie werden nun in der
Werktagskirche benutzt. Im Kirchtum befindet sich ein Bronzerelief
des hl. Lambertus, das Egino Weinert aus Köln 1994 für unsere
Kirche gestaltet hat, sowie seit 1993 ein 'Tauffenster' der
Jülicher Künstlerin Monika Rütten.
Additional Hints
(Decrypt)
QnUvAgReVzXvRf
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