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Tagebau Zukunft - Auffangbecken Niedermerz Traditional Cache

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wanderlust2000: Neuauflage folgt!!!

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Hidden : 10/28/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Tagebau Zukunft - Auffangbecken Niedermerz


Der "Tagebau Zukunft" war ein Tagebau der RWE Power AG (ehemals Rheinbraun) zur Gewinnung von Braunkohle zwischen Eschweiler und Aldenhoven im Rheinischen Braunkohlerevier.


Das Auffangbecken liegt am süd-westlichen Rand der Ortschaft Niedermerz.
Dort verlief vor 30 Jahren der Rand des Tagebaus.
Seit dem Ende des "Tagebau Zukunft" im Jahre 1987, ist das Auffangbecken kaum noch sichtbar.
In der damaligen Zeit, war das Areal am Tagebaurand und an diesem Auffangbecken ein beliebter, wenn auch illegaler, Spielraum für die Niedermerzer Jugend.
Es bestand zu jeder Zeit die Gefahr, durch die patroullierenden "Rheinbraun-Streifen" entdeckt zu werden.Aber gerade das machte die Sache wohl so reizvoll.
Eine weitere Gefahr bestand durch das illegale Baden in diesem Baggersee. Diese hinlänglich bekannten Gefahren, wurden in den Sommermonaten, selbst durch Erwachsene ignoriert.




Informationen zum Tagebau Zukunft

Anfänge:
1910 war der Beginn des Braunkohletagebaus im Eschweiler Raum durch BIAG Zukunft. Der Aufschluss des Tagebaus Zukunft zwischen Eschweiler und Hehlrath fand am 04. November 1935 statt, wobei es zum ersten Einsatz eines Schaufelradbaggers im Grubenbereich West und 21. Februar 1938 zum Beginn der Braunkohleförderung dort kam. Im November 1939 wurden die Strassen zwischen Eschweiler und Hehlrath und die Strassenbahnlinie Eschweiler-Hehlrath-Alsdorf verlegt.
Wegen der Kampfhandlungen während des zweiten Weltkrieges kam der Tagebau Zukunft im Oktober 1944 zum erliegen. Der Kohlenstock fing Feuer und brannte bis zum August 1945. Ebenfalls wurden fast sämtliche Betriebsnlagen zerstört.

Nach dem zweiten Weltkrieg:
Am 01. Februar 1946 nahm die BIAG Zukunft die Förderung wieder auf. Von 1971 bis 1973 erfolgte auf dem Rittergut Hausen durch das Rheinische Landesmuseum Bonn, die Sammlung und Archivierung von archäologischen Funden auf der Aldenhovener Platte. Das Rittergut Hausen wurde am 14. Mai 1976 komplett abgerissen.

Im November 1973 war die Rekultivierung des Tagebaus am westlichen Rand, bis zur Ritterburg Kinzweiler fortgeschritten. Anderseits wurde im östlichen Teil im April 1974 die 1904 als Filialekirch der Pfarre Lohn gebaute katholische Kirche in Frohnhoven abgerissen. Im Jahre 1984 wurden die 12 Bewohner von Frohnhoven-Ost umgesiedelt.

Am 10. November 1983 kam es dann am Tagebaurand im Naherholungsgebiet Dürwiss zu einem Erdrutsch, bei dem etwa zwei Hektar Land, Wanderwege, der Minigolfplatz und 200 Meter Werkstrasse in den Tagebau abrutschten.

Ende des Tagebau Zukunft:
Die Beendigung der Braunkohleförderung auf Eschweiler Gebiet, erfolgte am 03. September 1987, nachdem der Tagebau Zukunft West insgesamt 530 Millionen Tonnen Braunkohle gefördert hatte. Am 26. Januar 1983, als das Ende des Tagebaus bereits absehbar war, gründeten Aldenhoven, Alsdorf, Eschweiler und Würselen die Trägergesellschaft für den Blausteinsee, der aus dem Tagebaurestloch entstanden ist.

Umgesiedelte Ortschaften: (in Klammern das Abbaujahr)
  • Lohn   (1982)
  • Langweiler   (1972)
  • Laurenzberg   (1972)
  • Pattern   (1992)
  • Langendorf   (1972)
  • Velau (1953)
  • Frohnhoven-West (1979)
  • Pützlohn   (1972)
  • Erberich   (1985)
  • Obermerz   (1972)
  • Lürken   (1965)
  • Gut Hausen   (1976)
  • Warden-Ost   (1966)
  • Frohnhoven-Ost   (1984)


Achtung:
- die Suche erfolgt wie immer auf eigene Verantwortung
- Bitte das Versteck dort belassen wo es ist
- Ihr braucht nicht ins Wasser oder auf die andere Seite des Zauns
- Leider ist der GPS-Empfang nicht sehr gut (Messgenauigkeit 4,8 Meter)
- Bitte benutzt ein kleines Stöckchen (liegen genug herum), um die Dose
  aus dem Versteck zu locken

Additional Hints (Decrypt)

Uvre zhff xrvare frvar Fpuhur nafpunhra!!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)