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Glarnerland ABC – D = Das einsame Bänkli Traditional Cache

Hidden : 10/20/2009
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Zwischen Rhodannenberg (Klöntalersee) und Schwammhöchi befindet sich ein schönes ruhiges Bänkchen, welches sich auf Besuch freut. Auch zum Picknicken sehr angenehm oder einfach zum Ausruhen um die herrliche Waldluft zu geniessen. Ebenso hier die Möglichkeit mal was über das Glarnerland zu lesen.

Anreise per Auto:
Von Glarus Richtung Klöntal bis Rhodannenberg, von da geht es Richtung Schwammhöchi dann kommt nach ein paar Kurven schon das einsame Bänkli.

Anreise per Öffentliche Verkehrsmittel:
Mit dem Zug bis Glarus, von dort mit dem Postauto Richtung Richisau, Aussteigen bei der Haltestelle: Rhodannenberg, dann geht es per Fuss weiter.

Per Fuss von Rhodannenberg:
Bei der Postautohaltestelle Rhodannenberg an der Staumauer des Klöntaler Sees geht ein gut angelegter Waldweg bringt zuerst empor zur Schwammhöchi, unterwegs kommt man am einsame Bänkli vorbei.

Angekommen: Das einsame Bänkli, dann jetzt Zeit um folgendes zu Lesen:
Mit einer weiten, grünen Ebene bei Ziegelbrücke beginnt es, dann strebt das Tal zwischen immer steiler ansteigenden Hängen südwärts ins Gebirge hinein, wird schmaler, teilt sich bei Schwanden in zwei Arme, Grosstal (Linth) und Kleintal (Sernft) und findet jeweils vor einer grandiosen Kulisse aus Felsen, Gletschern und Alpen ein jähes Ende. So beschrieben schon alte Chroniken das Glarnerland, die Region zwischen Walensee und Tödi. Zwar ist das Glarnerland heute, nach der Eröffnung der Klausenpassstrasse, keine Sackgasse mehr, dennoch liegt es abseits der grossen Touristenströme. Wer es besucht, findet keine Schweiz wie aus dem Bilderbuch vor, sondern ein von Technik und Gewerbe geprägtes Tal, ein industrialisiertes Bauernland im Banne des Hochgebirges. Grosse Tradition hat die seit 1387 alljährlich am ersten Maissonntag abgehaltene Landsgemeinde auf dem Zaunplatz in Glarus, ein Stück direkter Demokratie, wie sei in keinem anderen Vollkanton der Schweiz mehr praktiziert wird.

Obgleich zwischen steilen Bergkämmen eingezwängt, war das Glarnerland seit jeher stark mit der Aussenwelt verknüpft. Unter der Herrschaft der Römer gehörte es zur Provinz Rätien. In der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends erfolgte die Landnahme durch die Alemannen. Jahrhundertelang stand das Tal der Linth unter der Herrschaft des Klosters Säckingen. 1352 trat Glarus dem Bunde der Eidgenossen bei, wehrte 1388 in der Schlacht bei Näfels österreichische Herrschaftsansprüche erfolgreich ab und kaufte sich 1395 von der Abgabepflicht an Säckingen los. Während der Reformationszeit teilte sich Glarus in zwei Halbkantone, die Verfassung von 1836 fügte sie jedoch wieder zusammen. Die Helvetik von 1898 bis 1803 brachte den Glarnern die bewegteste Zeit ihrer Geschichte. Französische und österreichische Truppen zogen nacheinander durchs Land, gefolgt von der russischen Suworow-Armee, die einen dramatischen Rückzug über den Panixerpass antreten musste.

Nach dem Ende der napoleonischen Kriege begann 1814 der rasante Aufschwung der Glarner Textilindustrie. Grundlage war neben den willigen Arbeitern der Reichtum an Wasser, welches die grossen Spinnereimaschinen antrieb und den Textildruckereien als Rohstoff diente. Mitte des 19. Jh. Verdiente jeder dritte Bewohner des Kantons in der Baumwollverarbeitung sein Brot. Doch begann schon Anfang des 20. Jh. Für diese exportabhängige Industrie die Krise, Heute gibt es nur mehr zwei Textildruckereien und die vormals überall sichtbaren Hängitürme zum Trocknen der Stoffe sind bis auf den in Mitlödi alle verschwunden. Zum Erliegen gekommen ist auch ein anderer Wirtschaftszweig. Die über Jahrhunderte hinweg andauernde Schiefergewinnung im Landesplattenberg in Engi hat 1960 nach und nach aufgehört. In Elm führte gar ein rücksichtloser Schiefer-Tagbau 1881 zu einem Bergsturz. 10 Mio. m3 Material verschütteten 90 ha Kulturland, zerstörten 83 Gebäude und begruben 114 Menschen unter sich. Ein umfassendes Bild der wechselvollen Glarner Industriegeschichte zeigt auf 50 km Länge der Glarner Industrieweg. Er führ an über 60 ausgewählten Objekten vorbei, die alles mit Bild und Kurztext vorgestellt werden.

Im Gegensatz zur industriellen setzte die touristische Entwicklung des Glarnerlandes erst spät ein, um 1830, mit dem Ausbau von Bad Stachelberg im Talschluss. Später kam noch der Kur- und Ferienort Braunwald hinzu. Während der Erste Weltkrieg dem mondänen Treiben Bad Stachelbergs ein jähes Ende setzte, entwickelte sich das autofreie Braunwald zur weitum bekannten Sommerfrische und Wintersportarena.

Für sportlich Veranlagte gibt es hier seit kurzem den „Panorama-Klettersteig“ in den Eggstöcken. Dieser bietet auf drei Rundgängen verschiedene Schwierigkeitsgrade, wobei die Benutzung von Helm und Klettersteig-Set obligatorisch ist. Gefahrlos zu begehen sind dagegen die zahlreichen Wanderrouten des Glarnerlandes. Die Palette reicht von den Uferwegen längs der Linth und über einfache Voralpengipfel bis zu den Hochgebirgsübergängen in der Gletscherwelt des Tödi. Wer den gesamten Kanton Glarus wandernd umrunden möchte, dem sei der mehrtägige Glarner Höhen- und See-Weg empfohlen. Detaillierte Angaben finden sich unter www.glarnerwanderwege.ch

Zum Cache selber:
Es handelt sich um ein typisches Cache Versteck, einzig der Empfang lässt zum teil zu wünschen übrig. Eine Bitte an die ersten drei Finder, macht eine Eigene Messung vom Cache Standort und schreibt diese im Log, kann ich dann sehen ob die Koordinaten eventuell angepasst werden müssen oder nicht.

Startinhalt: Violettes Auto, Kartenspiel, Tannzapfen, Anhänger, zwei Hunde Figur und ein Blaues Logbuch wo drin bleiben muss. Bitte für faires tauschen, danke
Schreibzeug bitte selber mitnehmen, da ich nicht Garantieren kann, das immer einer im Cache sich befindet.
Bitte den Cache wieder gut schliessen und für Muggels nicht sichtbar, genau am gleichen Ort verstecken.

Wie immer keine verräterischen Logs und Fotos, diese werden umgehend gelöscht.

Fotos von der Gegend sind willkommen.

Viel Erfolg beim Cache, und angenehmes Wetter wünscht
Tullus

Additional Hints (No hints available.)