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Brennende Steine EarthCache

This cache has been archived.

alui: RIP

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Hidden : 10/30/2009
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   not chosen (not chosen)

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Geocache Description:





Während des erdgeschichtlichen Zeitalter des Karbons, speziell des Oberkarbon (vor etwa 318–299 Millionen Jahren) wurde im heutigen Ruhrgebiet die diese Region prägende Steinkohle gebildet.
Das Landschaftsbild dieser Zeit wurde durch die variszische Gebirgsbildung und die gleichzeitige Absenkung des nördlichen Vorlands geprägt und wechselte zyklisch über mehrere Millionen Jahre zwischen einem Flachmeer, der Entstehung von Flussdeltas und deren Verlandung.
Das herrschende sehr warme und feuchte Klima begünstigte ein ausgeprägtes Pflanzenwachstum und die Entstehung großer Moorgebiete. Abgestorbene Pflanzen versunken im Moor und wurden dadurch den normalen Zersetzungsvorgängen entzogen, es bildete sich Torf.
Durch die wiederholten Meereseinbrüche wurden diese Moore und Torfschichten mit erodierten Sedimenten überdeckt. Durch den Druck der aufgelagerten Schichten begann der Prozeß der Inkohlung d.h. der Verwandlung dieser Torfschichten über Braunkohle zu Steinkohle bis hin zu Anthrazit.
So entstanden im Untergrund des Ruhrgebiets hunderte von kohleführenden Schichten, Kohlenflöze, von denen jedoch nur etwa 70-80 aufgrund ihrer Mächtigkeit als abbauwürdig betrachtet werden.
Aufgrund der geologischen Aktivitäten fallen die Flöze grob in einer schrägen Ebene, die in nördlicher Richtung etwa 5 Grad geneigt ist, ab. Entlang der Ruhr streifen einige Flöze die Erdoberfläche während die Kohle in nördlichen Bereichen mit einer bis zu 1500 Meter starken Deckschicht überdeckt ist.

Im Stadtgebiet Fröndenberg, unter anderem im Thabrauk, wurden einige der oberflächennahen Kohlenflöze der so genannten Sprochhöveler Schicht abgebaut. Die ältesten Nachweise dazu datieren aus dem Jahr 1575. Zu dieser Zeit wurde die Kohle in oberflächennahen Gruben, den Pingen, im Tagebau gewonnen. Um 1774 wurde im Thabrauk für die Zeche Nepomuk ein Stollen geschlagen, der mehrere Flöze für den Abbau erschloss. Diese Zeche wurde jedoch noch vor 1800 stillgelegt. Im Jahr 1821 wurde diese Zeche unter dem Namen Frohe Ansicht wieder eröffnet und 1847 geschlossen. In der Kohlenkrise nach dem 2. Weltkrieg wurde noch einmal für eine kurze Periode von 1951 bis 1953 Kohle im Thabrauk gefördert, zuerst in der Kleinzeche Haggenberg, danach noch mal unter altem Namen in der Kleinzeche Frohe Aussicht. Letztendlich wurde der Abbau nach einem Strebbruch jedoch aufgegeben.
Heute sind noch Spuren dieses Bergbaus zu beobachten. Das Stollenmundloch ist noch vorhanden, ebenso sind die Pingen und alte Schächte sichtbar. Es kann auch noch Kohle, der brennende Stein, gefunden werden.
An den angegeben Koordinaten findet Ihr eine Informationstafel mit näheren Details.

Um den Cache zu loggen müsst Ihr folgende Fragen beantworten:
1. Wie heißt das Flöz, der auf der Karte eingezeichnet ist (Legende Position 4)
2. Wie viele Tonen Kohle wurden im Jahr 1844 gefördert

Schickt eine Email mit Eurem Nickname im Betreff an folgende Email-Adresse:
Flözname-Kohlemenge@web.de
(Z.B. Wasserbank-400@web.de mit Flözname Wasserbank und 400 Tonnen Kohle)
Falls diese Email nicht funktioniert loggt einfach und schickt die Lösung an mein Profil.
Bitte hängt auch ein Foto von Euch bzw. Eurem GPS vor dem Mundloch, an den Pingen oder an einem Schacht an das Log.




During the carbon era, specially the upper carboniferous (318-299 million years ago) in the Ruhr district the characteristic hard coal has been formed.
The landscape of this time was influenced by the variscic development of mountains and at the same time with the sinking of the northern footlands.
Cyclically the landscape changed between shallow sea, river deltas and drying up.
The prevailing ambient conditions, very wet and warm, encouraged the development of gross vegetation and huge moors. Dying plants sunk down in the moors and were not regularly decomposed, peat was developed.
Due to the repeated flooding by the sea the moors and peat layers were covered by eroded sediments. The pressure of the sediments started the process of coalification i.e. the metamorphosis from peat to coal.
Below the Ruhr district hundreds of these coal seams were formed but only 70-80 of them are mineable.
Due to the geological activities the seams fall down across a battered level that is inclined approximately 5 degrees in northern direction. Along the Ruhr river several of these seams touch the surface while in the northern part of the Ruhr district the seams are covered by cap rock up to 1500 meters.

In the municipal area of Fröndenberg, specially in the Thabrauk, some of these coal seams were mined. First mentioned in 1575 the coal is open pit mined in so called "Pingen". In 1775 an adit was opened for the mine Nepomuk that allows mining of several seams. This mine was closed before 1800. In 1821 the mine was reopened under the name Frohe Aussicht and closed 1847. After the second world war in a short period from 1951 to 1953 the two small mines Haggenberg and Frohe Aussicht were operated but closed after an accident in 1853.
Still today the traces of mining can be observed. The adit opening is still existing, also the "Pingen" and old shafts can be make out in the area. Also coal, the burning stones, can be found.
At the coordinate you can find a information plate with further details.

To log the cache please answer the following questions:
1. What is the name of the coalseam in the map (Mapkey no. 4)
2. How much coal in tons were mined in 1844

Send an Email with the your Nickname in the subject line to the following adress:
Seamname-Coalamount@web.de
For example: Wasserbank-400@web.de with seamname Wasserbank and 400 tons of mined coal.

Please attach also a photo showing you or your GPS in front of the adit opening or in front of the Pingen or at a shaft to the log.

Additional Hints (No hints available.)