An den oben angegebenen Koordinaten werdet ihr natürlich keinen
Cache finden
Aber um starten zu können müsst ihr erst die Startkoordinaten
ermitteln.
Wie alle Orte wurde auch Obernburg das erstemal urkundlich
erwähnt....wann war das? [Jahreszahl]
Informationen findet ihr im Web.
Wenn ihr eine
Bestätigung der Jahreszahl wünscht, dann schreibt eine Mail
an [Jahreszahl]@will-hier-weg.de
und du bekommst die
Bestätigung ob die Zahl Richtig ist.
Sollte keine Antwort kommen,
könnte Eure Antwort falsch sein oder manche Spamfilter sortieren
Autoresponder-Mails aus; einfach mal im Spamordner schauen
;-)
So nun rechnet bitte:
[Jahreszahl] = XXXX
5115170 - XXXX =_______
855200 - XXXX =______
wandelt die Zahlen nun zu brauchbaren Koordinaten N51°
usw.
....nun, wollen wir doch mal schauen, wo uns das Abenteuer so
hinführt.
Wir waren eigentlich auf suche nach einem "Caveman"

und so haben wir auch in Obernburg halt gemacht
weil es dort einige Höhlen geben sollte die uns weiter helfen
sollten.
Nun einen "Caveman" haben wir zwar nicht gefunden, aber eine andere
interessante Sache:
Die Sage um Siegfried den Drachentöter

Etwas Theorie, nicht wichtig aber Interessant
:-)
Auszug aus der Website der Gemeinde
Vöhl:
...In seinem Vortrag gab sich Dr. Tappe überzeugt,
dass er nun den Ort gefunden habe,
an dem Siegfried (oder Sigurd in der nordischen Heldensage) den
bösen Drachen Fafnir erschlug:
und zwar bei Obernburg vor der Höhle im Weißenstein, die seit
alters her und noch heute "Drachenhöhle" heißt.
Als Beleg für seine Behauptung führte Tappe einen
Reisebericht des Abtes Nikolaus von Island an.
Dieser lebte im 12. Jahrhundert, in der Zeit also, in der die
Heldensagen gesammelt wurden.
Abt Nikolaus reiste im Jahre 1172 von Bremen über Paderborn nach
Mainz. Er benutzte dabei vermutlich die Wäänstraße
(=Wagenstraße),
die auch durch unsere Gegend führende Heer - und Handelsstraße von
Süd nach Nord.
In seinem Reisebericht macht er von den berühmten
Orten besondere Notizen. So schreibt er u.a.:
"Von Paderborn bis Mainz sind vier Tagesreisen. Dazwischen
liegen zwei Orte, Horus und Kiliandr, und dort ist auch die
Gnitaheide, wo Sigurd den Fafnir schlug."
"Horus" ist eindeutig gleichzusetzen mit dem paderbornischen
Archidiakonatsort Horhusen, heute Marsberg.
"Kiliandr" deutete Tappe als den Ort mit der damals sicherlich
berühmten Kilianskirche, also Korbach.
Die "Gnitaheide" oder die "Nittafelder", wie der Ort in der Edda
genannt wird,
schienen Dr. Tappe sprachlich verwandt zu sein mit "Nitherse" der
alten Bezeichnung für den Ittergau. Nun war es für Tappe leicht,
auch die Drachenhöhle aufzufinden.
Wenn man sich
nun die Siegfriedsage vornimmt, findet man noch weitere
verblüffende Übereinstimmungen.
Der Drache oder Lindwurm bewachte nicht nur die geraubte Jungfrau
Krimhild, sondern auch den Nibelungenschatz.
Diesen hatten viele hundert Zwerge unter ihrem König Engel, dem
Drachen, aus dem Erz der Berge zusammengetragen.
Hier konnte Tappe auf die Sage von den Hollen verweisen, kleinen
Menschen, die nach der Sage in der Drachenhöhle hausen.
Beim Betrieb des itterischen Kupferbergwerks stieß man 1709 auf
alte Stollen.
Sie bestätigen, dass man hier schon früher Erze abgebaut hatte.
Schließlich wurde im Eisenberg nach Gold gegraben, was sich auch in
Itter und Eder findet.
Die Hypothese Dr. Tappes war also nicht ganz
unbegründet. In seinem Vortrag versprach er sogar, noch weitere
Belege für die Richtigkeit seiner Behauptung zu liefern.
Vielleicht dachte er dabei an den Lindwurmteich in Harbshausen oder
sah in Schmiede-Lotheim den Ort, wo Siegfried sein erstes Schwert
schmiedete.
Schließlich gab es in Schmittlotheim noch 1800 eine
Waffenschmiede.
Die Obernburger Drachenhöhle wurde jedenfalls in ganz
Deutschland bekannt. Der bekannte Höhlenforscher Dr. Griepenburg
aus Schwelm
besichtigte gemeinsam mit demspäter bekannten Heimatforscher
Kloppenburg und Forstmeister Freiherr von Berlepsch aus Vöhl, die
Drachenhöhle.
Sie stellten fest, dass die Höhle zeitweilig bewohnt gewesen sein
könnte. Aber den versteinerten Drachen, den Dr. Tappe in der Höhle
gesehen haben wollte,
konnten alle drei auch unter Zuhilfenahme aller Phantasie nicht
erkennen.
...für uns eine
klare Sache,
diesen Ort müssen wir besuchen.
Machen wir uns auf die Suche nach der sagenumwogenen Höhle und
halten wir Ausschau nach dem Schatz der Nibelungen,
den Hollen oder den Feen, Lindwürmern und anderen Wesen der
Sage...
...und nach "Caveman" vielleicht finden wir ihn ja auch noch
;-)
Parken solltet ihr
bei N51°13,792 / E8°54,038
Von hier aus Wandern wir in das Kuhbachtal, an die Koordinaten die
Ihr ja inzwischen haben solltet...
Bis zum Final gibt es noch zwei weitere Stationen
Unser Weg führt uns auch, auf einem kleinen Stück einer
stillgelegten Eisenbahnstrecke entlang...
Wir wünschen Euch viel
Spaß
Team Tarafen