Ein kleines Vorwort:
Da es in der letzten Zeit des öfter zu Beschwerden über die
D/T-Wertung gekommen ist möchte ich hier einmal auf das ClayJar System.
verweisen, dass jedem der ein Listing eröffnet als
Hilfestellung zur Cachebewertung angeboten wird.
Alle meine D/T-Wertungen lehnen an dem Bewertungsschema an.
Für alle die es nicht so mit dem Englischen haben können sich
auf der „neuen“ Seite der deutschen Reviewer “
gc-reviewer.de“ “ unter ->Hilfe,Tipps und Tricks->
Schwierigkeit-/Geländewwertung dieses System auch auf Deutsch
ansehen und nutzen. 
Aber nun zum Listing.
Der Cache (2,7 l ) ist ,nach dem er gemuggelt wurde, in die
Bauerschaften NW von Rorup umgezogen. Eine PA-Position ist neu
angegeben.
Nach dem ich im "Der kleine Energieberater" einen kleinen
Einblick in Heizlast, Photovoltaik und Wassererwärmung gegeben
habe, möchte ich heute einen kleinen Einblick in das Feld Energie
geben.
Man unterscheidet Primärenergie(z.B. Erdöl, Gas),
Sekundärenergie, Tritärenergie,.... sie zeigen den Gütergrad nach
der Umwandlung (Erdöl zu Heizöl, Benzin...; Wasser/ Wind/ Sonne zu
Strom) bis zum Endprodukt (Nutzerenergien). Bei der Umwandlung
können je nach Energieträger bis zu 2/3 Energieverluste
entstehen.
Im Anbetracht des weltweit stetig steigenden Energiebedarfes,
den schwindenden Ressourcen (Öl 45-65 Jahre, Gas 60-150 Jahre. Was
bedeutet, dass Kinder von heute das Ende des Erdöls erleben werden)
und wegen der aus der Verbrennung resultierenden Umweltbelastungen
(Treibhauseffekt, Sauren Regen, Schmelzen der Pohlkappen,
Vergrößerung von Wüstengebieten, Hochwasser, Dürren, Kohlendioxid,
Methan....) kam es zu weltweit verbindlichen Vorgaben, welche die
Reduzierung von ozongefährdenden Stoffen vorgeben.
So wurde erstmals im Wiener Übereinkommen beschlossen, Halone und
FCKW, zu verbieten.
Es dürfen seit 1994 keine Halone und seit 1996 kein FCKW mehr
produziert werden, lediglich für Entwicklungsländer wurde diese
Frist um 10 Jahre verlängert.
Im Jahr 1992 unterschrieben auf dem "Erdengipfel" der Vereinten
Nationen 154 Staaten die Klimarahmenkonvention.
Dem folgten mehrere Klimakonferenzen. Dann wurde im Jahr 1997 in
Kyoto ein Protokoll unterschrieben (die USA mit einen der höchsten
Emissionswerten, hat bis heute das Protokoll nicht ratifiziert), in
denen sich die Industriestaaten (die, dass Protokoll unterzeichnet
haben) völkerrechtlich verpflichten, ihre Emissionen der 6
wichtigsten Treibhausgase im Zeitraum von 2008- 2012 um mindestens
5% unter dem Niveau von 1990 zu senken.
Das heißt, die Emissionen sollte/ müssten in den Ländern wie folgt
gesenkt werden
| EU |
-8% |
| USA (müssten) |
-7% |
| Japan |
-6% |
| Russland |
0% |
Für die EU (im Jahr 1997, 15 Staaten) heißt das, dass die
Staaten ihre Emissionen wie folgt gesenkt werden müssen.
| Deutschland |
-12% |
| Großbritannien |
-12,5% |
| Frankreich |
+/-0% |
| Spanien |
+15% |
Aus diesem Grund kam es 2002 zur ersten EnEV. Ihr folgten die
Verordnungen von 2004, 2006 und zuletzt 2009. In der EnEV werden
die Gebäudeverbräuche an Primärenergie gemessen.
Desweitern gibt sie mindest Dämmstandards und damit maximale
Energieverbräuche (Primär) vor.
Die nächste EnEV ist im Jahr 2012 zu erwarten und wird sich nach
den neuen Klimakonventionen (Zielsetzung ist die Emissionswerte
schrittweise auf den Wert vor der Industriealisierung zu erreichen)
richten.
Aber wie sieht der Primärenergieverbrauch in Deutschland
aus?
| Industrie |
26% |
| Verkehr |
29% |
| Haushalte |
29% |
| Gewerbe, Handel und Dienstleistungen |
16% |
Daran ist zu sehen, dass Haushalte und Verkehr den größten
Energieverbrauch haben.
Im Haushalt verteilen sich die Primärenergiewerte wie folgt:
| Raumwärme |
76% |
| Wassererwärmung |
13% |
| Kochen |
3% |
| Geräte |
6% |
| Beleuchtung |
2% |
Aber wie viel Primärenergie und wie viel C0² hat man
verbraucht?
Wie oben beschrieben gibt es Wandlungs-, Transport- und
Leitungsverlust. Daraus lässt sich erkennen, dass wir mehr Energie
verbraucht haben, als bei uns auf den Strom- oder Gaszählern
steht.
Pro Kwh Nutzerenergie (Zähler) werden die folgenden Werte an
Primärenergie benötigt und Emissionen verursacht.
| Energieform |
Nutzerenergie |
benötigte Primärenergie |
C0²-Emissionen |
| Gas |
1 Kwh |
1,10 Kwh |
0,222 kg/Kwh |
| Öl |
1 Kwh |
1,10 Kwh |
0,333 kg/Kwh |
| Strom |
1 Kwh |
2,95 Kwh |
0,633 kg/Kwh |
Die hier angegebenen C0² Werte sind als Äquivalent der 6
wichtigsten Treibhausgase (bei einer Verweildauer von 100 Jahren in
der Atmosphäre) zusehen.
Das heißt bei 10 Kwh (was 1l
Heizöl bzw. 1 Kubikmeter Gas [rechnerisch nach Normwert]
entspricht) verbraucht man 11 Kwh Primärenergie und 2,4 kg bzw. 3,7
kg C0² (Gas/Öl).
Nach dieser längeren, aber dennoch sehr kurz gefassten
Einleitung komme ich jetzt zu den Aufgaben. ;-D
Ein durchschnittlicher Haushalt verbraucht etwa 3400 Kwh Strom/
Jahr (statistisch).
A: Wie viel Primärenergie werden für die Gestehen
benötigt?
B: Wie viel C0² ist dadurch entstanden?
Ein Niederenergiesparhaus verbrauchte im Jahr 12000 Kwh Gas.
C: Wie viel Primärenergie wurde verbraucht?
D: Wie viel CO2 sind dadurch entstanden?
Ein baugleiches Gebäude hat ebenfalls 12000 Kwh Verbrauch. Dort
wird allerding mit Öl geheizt.
E: Wie viel Liter Heizöl (Nutzerenergie) werden
verbraucht?
F: Wie viel kg CO2 wurden freigesetzt?
In unserer Gegend stehen 1086 Kwh Sonnenenergie, bezogen auf eine
Dachneigung von 45° und einer Südabweichung von -35° (nach Osten),
zur Verfügung.
G: Wie viel Quadratmeter Photovoltaik müssen verlegt werden,
wenn man 3400 Kwh Strom erzeugen will?
Die Module haben einen Wirkungsgrad von 20% (derzeit möglich 14-
25%) und der Wechselrichter hat einen Wirkungsgrad von 98%
Alle Endergebnisse werden aufgerundet und im Anschuss die
Quersumme gebildet.
Die Lösung erhaltet ihr so:
N= B+B+F-D° (C*E)+(A*G)+G. (B*F)+(A*C*G)+(G*D)+(G*G*E)+G
E= G° D. (B*B)+(F*C)+(C*A)+C
Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf
prüfen
Viel Spaß beim Raten
und
Happy Hunting!