Moosbronn, der kleinste Stadtteil von Gaggenau, liegt im
Moosalbtal. Zu besichtigen sind die Wallfahrtskirche "Maria Hilf"
und die sagenumwobene Lindenquelle. Moosbronn bietet dem Besucher
ebenfalls gut markierte Rund- und Panoramawander- und Spazierwege;
Ausgangspunkt für Wanderungen auf den Mahlberg (611 Meter) mit
herrlichem Rundblick auf die Berge des nördlichen Schwarzwaldes
(Turmbesteigung möglich).
Geschichte:
Bereits im Jahre 1251 wurde hier eine Burg erwähnt, in deren Mauern
– in castro Mosebrunnen – Markgraf Rudolf I. von Baden
weilte. 1270 baute Graf von Eberstein eigenmächtig ein Jagdhaus an,
wofür er dem Kloster Herrenalb eine Entschädigung geben musste. Bis
ins 18. Jahrhundert war für das (heute noch) dünn besiedelte
Moosbronn die Glasherstellung von Bedeutung.
1749 wurde eine Kirche gebaut in der Größe, wie wir sie heute noch
haben. Zuvor stand hier eine kleine Kapelle (mit den Maßen 9,5 x
5,5 m), zu deren Entstehung jedoch mehrere widersprüchliche
Berichte vorliegen.
Die Legende von der Entstehung der Kapelle Maria
Hilf:
Der Legende nach kam ein Knecht mit seinem Holzfuhrwerk am Berg in
große Not. Er rief „Maria hilf“ und erfuhr Rettung,
worauf sein Herr zum Dank die Kapelle „Maria Hilf“ ca.
im Jahr 1680 errichtete.
Besonderheiten:
Das Gnadenbild „Maria Hilf“ im Hochaltar entstand ca.
im Jahre 1735. Es ist eine freie Nachbildung der Madonna von Lukas
Cranach. Die Kreuzigungsgruppe kam im Jahre 1804 vom Kloster
Frauenalb. Die Seitenaltäre zeigen den Hl. Josef und den Hl.
Wendelin entstanden ca. 1752. Das älteste Ausstattungsstück ist der
Taufstein von 1791.
Öffnungszeiten:
Die Kirche ist ganzjährig von ca. 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
geöffnet und hat einen sehr schönen Innen- und Altarraum, den es
sich lohnt anzuschauen.

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