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Ziegeleifeldbahn Radeburg (Reloaded)

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Hidden : 12/23/2009
Difficulty:
3 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: large (large)

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Geocache Description:

Die Lok stammt aus dem Schamottewerk Radeburg. Quelle: http://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?108,3769720

Achtung Neue Koordinaten

Geschichte

Zum Ende des 19. Jahrhunderts lagen die Schamottewerke von Moritz Mitscherling und Strack & Jackwitz etwa zwei Kilometer westlich der Stadt Radeburg. Die Fabrikbesitzer transportierten mangels eines Gleisanschlusses ihre Erzeugnisse aufwändig mit Pferde- und Ochsengespannen zum 1884 eröffneten Bahnhof. Die erforderlichen Güterwagen und Rollböcke mussten einen Tag vorher bestellt werden, was bei kurzfristigen Aufträgen zu erheblichen Schwierigkeiten im Versand führte.

Um dem Übel abzuhelfen, wurde 1901 ein 2,3 km langes Gleis durch das Börnsbachtal, abzweigend von der RRg-Linie, in Betrieb genommen.

Bis 1990 fanden auf der Anschlussbahn täglich Übergabefahrten von und nach Radeburg statt, doch nur wenige Fotografen verirrten sich hierher. Am 31. Mai 1991 endete die regelmäßige Wagenzustellung und 99 1790 erhielt die Ehre, den N 66900 als letzten planmäßigen Güterzug zu befördern. Der letzte Wagen wurde am 12. Dezember des Jahres abgeholt. Eine beabsichtigte Nutzung der Strecke durch den Traditionsbahnverein Radebeul scheiterte an den immensen finanziellen Forderungen der DR für die Unterhaltung der Abzweigweiche. Mit dem Ausbau der Weiche am 27. September 1993 war das Schicksal eines der interessantesten schmalspurigen Anschlussgleise in Sachsen besiegelt.

Die Werkbahn überquerte mit 1:55 steigend die mit Andreaskreuzen gesicherte Berbisdorfer Straße (die unbebaute Trasse ist noch gut erkennbar) und führte weiter in das Tal des Börnsbaches, eines Zuflusses der Promnitz. Kurz hinter der Stelle, wo heute der Damm der Umgehungsstraße das Weiterkommen erschwert (Straße an der Börnsbachbrücke unterqueren), wechselte die Strecke mit einem Plattendurchlass auf die linke Talseite. Ab hier liegt noch unter Gras und Brombeerranken das Gleis, teilweise mit historischem Schienenmaterial der Cainsdorfer "Königin-Marien-Hütte".

Im Geländeanschnitt des Talhanges schwenkt das Gleis durch Wiesen und Äcker zu einem Wirtschaftsweg und folgt diesem in Seitenlage bis zur Streckengabelung. Geradeaus geht es weiter entlang des Weges zu den Anlagen des Werkes II, die sich ebenso verlassen präsentieren, wie die angrenzende Werkssiedlung.

Die Strecke zum noch produzierenden Werk I kreuzt in einem engen Rechtsbogen den Wirtschaftsweg (gepflasterter Übergang) und überquert auf einem gewölbten Durchlass den Börnsbach. Ein anschließender Linksbogen führt das Gleis durch ehemaliges Grubengelände bis zur Straße nach Bärwalde und direkt in das Werksgelände. Hier liegen in einer Betonfläche noch Reste der parallelen Gleisverbindung.

Wenige Meter weiter nördlich der Gebäude befinden sich die Gleisanlagen der wahrscheinlich letzten noch vorhandenen Ziegeleifeldbahn in Sachsen.

Quelle: Link hier
Bildquelle: Link hier

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Xperiment




Additional Hints (Decrypt)

[Deu] Onhz
[Eng] Gerr

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



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