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Marienhospital Mystery Cache

This cache has been archived.

acheld: Ui, der Cachewirt ist komplett abgebaut.

Da ich nicht weiß, was hier eigentlich entstehen wird und weil bei diesem guten Stück die wesentlichen Meriten nach 10 Jahren geerntet sein dürften, machen wir ihn einfach mal zu.

Happy Hunting anderswo

acheld

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Hidden : 1/10/2010
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Dieser kleine Mystery beschäftigt sich mit dem Marienhospital im Aachener Stadtteil Burtscheid (wo unter anderem meine zweite Tochter und damit ein wesentlicher Teil des Teams acheld geboren ist).

Die Koordinaten zeigen selbstverständlich keineswegs auf den Fundort der Dose, sondern in diesem Fall auf den Standort des Hospitals gemäß Google-Maps.


Die Geschichte der Stiftung Marienhospital begann vor mehr als 150 Jahren

Wohnverhältnisse mit unzureichenden sanitären Einrichtungen und mangelhafter Hygiene; karge Ernährung und schlechte medizinische Versorgung - diese wenigen Schlagworte reichen aus, um die schlimmen sozialen Verhältnisse zu beschreiben, in denen große Teile der Bevölkerung um die Mitte des 19. Jahrhunderts leben mussten. Diese Situation und eine Choleraepidemie mit 200 Toten im Jahre 1849 bildete den Hintergrund, der zur Gründung des Marienhospitals Aachen-Burtscheid führte.

An seiner Wiege standen - außer den beiden Pfarrern der unmittelbar angrenzenden Pfarrgemeinden St. Johann und St. Michael - auch sechs Bürger der damals noch selbständigen Stadt Burtscheid. Das Bestreben, aus christlichem Geist heraus Bedürftige zu pflegen und zu versorgen, stand zudem in engem Zusammenhang mit der katholischen Erneuerungsbewegung seit Beginn des 19. Jahrhunderts, waren doch zuvor seit der Aufklärung viele Tätigkeitsfelder aus ihrer traditionellen Beheimatung in der Kirche gelöst und staatlicher Regelung unterstellt worden.

Wie alles begann...

Am Anfang der Stiftung stand also nicht eine staatliche, kommunale Initiative, sondern das kirchlich-caritative und bürgerschaftliche Bemühen hier lebender, engagierter Menschen - dies mag mit ein Grund sein, der die traditionell starke Beziehung der Burtscheider zu "ihrem" Krankenhaus begründet. Die weiteren historischen Fakten sind schnell erzählt: Am 30. Januar 1850 wurde der Entwurf einer Stiftungssatzung dem damaligen Bürgermeister vorgelegt. Nachdem der Weg durch die Instanzen erfolgreich durchschritten war, erfolgte schon am 11. September 1850 die landesherrliche Genehmigung für dieses Statut. König Friedrich Wilhelm IV. selbst war es, der im Schloss Sanssouci zu Potsdam die entsprechende Kabinettsorder unterzeichnete. Die Eröffnung des Marienhospitals fand im Frühjahr 1853 statt, dazu diente der obere Teil des Abteigebäudes mit der bescheidenen Zahl von 10 Betten.

Die gewählte Bezeichnung "Hospital" hat eine doppelte Bedeutung: Außer dem ständigen Bemühen um Gastfreundlichkeit (lat. "hospitalis" = gastlich) kommt hierdurch ein umfassender Anspruch zum Ausdruck, denn über die Pflege erkrankter Bürger hinaus wurde bereits in der damaligen Satzung "die Versorgung alter und arbeitsunfähiger Personen und die Erziehung von Waisenkindern" als das oberste Ziele formuliert.

Die Aachener Fabrikantentochter Franziska Schervier widmete sich mit ihren Schwestern in der Region bereits früh der "Armenpflege", so auch zunächst den Pest- oder Cholerakranken aus Burtscheid in den Räumen des Abteitors. Im Januar 1853 wurden erstmals die "Armen-Schwestern des heiligen Franziskus" im Hospital untergebracht, sie prägten in der Nachfolge durch ihre vielfältigen Tätigkeiten bis auf den heutigen Tag auch wesentlich die Atmosphäre des Hauses.

War man zunächst auf Spenden und Stiftungen der Burtscheider Bürger angewiesen - ein erster "Aufruf zu Beiträgen für das in Burtscheid zu errichtende Marien-Hospital" datiert vom 19. Februar 1851 - konnte durch die Einführung der Krankenversicherung ab 1880 die finanzielle Grundlage weiter verbessert werden. Bereits 1883 wurde die erste Fachabteilung für Augenheilkunde eröffnet und 1890 war die Bettenzahl schon auf 88 angewachsen. Ein vorläufiger Höchststand von 360 Betten wurde im Jahre 1926 erreicht.

Die heutigen Aktivitäten der Stiftung

Die "Katholische Stiftung Marienhospital Aachen" präsentiert sich nun am Beginn des dritten Jahrtausends mit dem im Osten angebauten modernen Sozial- und Gesundheitszentrum mit einer breit gefächerten Dienstleistungs- und Angebotsstruktur. Sie beschäftigt ca. 1000 Mitarbeitende und erreicht mit ihren Angeboten jährlich über 50.000 Patienten, Bewohner, Pflegebedürftige, Kursteilnehmer und Besucher.

… aber es wird Zeit, zurück zum Cache zu kommen. Ich weiß. Ihr wollt die Nord- und Ost-Koordinaten der Dose wissen.

Ganz einfach: N 50° _ _, _ _ _ und O 06° 0 _, _ _ _.

Wie, da fehlen Zahlen? Keinesfalls. Die findet man doch alle oben im blauen Text! (Hint: Achtet nicht auf den Sinn des Textes, der ist Wurst, vergesst die Zahlen oder Satzzeichen darin. Ihr könntet das Rätsel auch lösen, wenn ihr gar kein Deutsch verstündet oder umgekehrt, wenn der Text in Suaheli oder einer Fantasiesprache wäre! Es geht rein um die Syntax. Groß-/Kleinschreibung ist dabei irrelevant! Findet einfach die Worte, die für die N- und O-Koordinaten zuständig sind. Welche mögen das wohl sein…?)

Wer die Lösung hat, kann sie sicherheitshalber überprüfen: Geochecker.com.

Vermutlich müßig zu erwähnen: Es handelt sich beim Marienhospital inzwischen um einen ziemlich riesigen Komplex mit Altbau, Stationsbau, Ambulanz, Gesundheitszentrum, Seniorenresidenz, Ärztehaus, Bistro, Parkhaus, ZGF (Zentrum für Gesundheitsförderung), Garten, Parkanlagen, Kreuzgang der alten Abtei, etc. Dementsprechend extrem muggelig ist es da. Darum seid bitte vorsichtig. – Bitte sorgfältig wie vorgefunden wieder verstecken.

Ach ja: Stift bitte mitbringen!!!

Schließlich: GPS-Navigation ist dort vermutlich wegen der Bebauung etwas schwierig, sozusagen "sprunghaft". Die Dose sollte aber gut zu finden sein.

Additional Hints (Decrypt)

EÄGFRY: Nz Nasnat jnera Uvzzryfevpughat haq qvr süe vuer Xbbeqvangra eryrinagra Jbegr abpu tyrvpu... / SVANY: Qre uähsvtfgr nyyre Uvagf: ZNTARGVFPU!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)