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Bonus Griesbacher Teiche Mystery Cache

This cache has been archived.

Al Mariachi: ende

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Hidden : 12/31/2009
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
4 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:


Die angegebenen Koordinaten sind nicht die richtigen, die des Caches befinden sich im Logbuch von "Griesbacher Teiche"

Zur Geschichte:

Griesbach wurde, wie auch die Ortsteile Lindenau und Neustädtel durch fränkische Bauern Ende des 12. bzw. Anfang des 13. Jahrhunderts als Waldhufendorf gegründet. Im Jahr 1386 wurde das Dorf erstmals urkundlich erwähnt, damals als Grysbach und somit ist es noch älter als der Schneeberger Silberbergbau. Im 15. Jahrhundert wird Griesbach ein adliges Dorf der Herrn von Uttendorf. Später gingen diese Besitzungen an die reiche Familie v. d. Planitz über. Ende des 15. Jahrhunderts ging diese Ära zu Ende. Im Jahr 1502 wurden große Teile der Gemarkung Griesbach an die Fundgrübner der Schneeberger St. Georgenzeche und den Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht verkauft. In Folge dieses Aufkaufs wurde Griesbach Stadtdorf und fiel im Jahr 1534 offiziell an die Grundherrschaft Schneebergs. Wie Schneeberg gehörte Griesbach zum Amt Schwarzenberg im Erzgebirgischen Kreis des Kurfürstentums und späteren Königreichs Sachsen. Im Jahr 1951 (nicht wie bei Wikidoofia 1952) wurde der Ort zu Schneeberg eingemeindet.

Es wurden insgesamt 7 Teiche bei Griesbach im Schneeberger Stadtwald angelegt. Da der Besitzer der Waldesruh ein gewisser Herr Ebert war, nannte man diese zuerst Ebertteiche. Der Damm vom Totenteich (auch Tiefer Teich) wurde nach 1860 gebaut. Er wurde durch den Überlauf des Ziegelteiches mit Wasser versorgt. Der Millionenteich wurde in der Inflationszeit (um 1920) gebaut. Er wurde allerdings nicht dicht, weil man beim Bau wahrscheinlich die wasserundurchlässige Erdschicht zerstört hatte. Der Ziegelteich ist der älteste dieser Teiche und existiert schon etwa 200 Jahre. Früher wurde er zum Lehmabbau und zur Weiterverarbeitung in einer Ziegelei, an der ehemaligen Waldesruh, genutzt. Unter anderen diente er auch als Trinkwasserreservoir. Das Trinkwasser wurde in Holzröhren bis auf den Schneeberger Kirchplatz geleitet, wo heute in der Mitte das Rondell zu finden ist. In den 1930er Jahren lebte die Ziegelherstellung nochmals auf. Man baute eine Feldbahn, um den gestochenen Lehm vom Ziegelteich auf Schienen bis zum Millionenteich zu transportieren. Heute befinden sich die Teiche zum Teil in Privatbesitz.


Vielen Dank an Herrn Gerd Sichert bzw. Freundeskreis Stadtarchiv Schneeberg für die Beschaffung einiger Informationen.

Denkt an einen Stift, im Cache ist keiner vorhanden!

Viel Spaß beim Suchen und Finden!

Additional Hints (No hints available.)