Bei der Suche nach einem
hier vermuteten Cache, bin ich quasi "in" diese Stelle "gestolpert"
- also dachte ich mir, hier kann ein Cache hin. Und da wir hier
nahe einem bekannten Flüßchen sind :
Dieses Flüßchen nennt sich "Main". Der Name ist
keltischen Ursprungs. Die Kelten nannten den Fluß "Moin" oder
Mogin. Also die Römer in das Gebiet kamen latinisierten sie
den Namen in "Moenus". Für den Urspruns des Namens gibt es
mehrere Erklärungen. Einige führen ihn auf ein
indogermanisches Wort "Mei" mit der Bedeutung Wasser zurück.
Andere auf eine Mauer oder Zaun. Im Mittelalter wurde der Fluss
zumeist als "Moyn" oder Moyne überliefert, der Name "Meyn"
erschien erstmals im 14.Jahrhundert.
Der Main fließt in weiten Bögen in ost-weatlicher
Richtung durch Oberfranken, Unterfranken und Südhessen und
durch Städte wie Bayreuth ( roter Main), Kulmbach, Bamberg,
Schweinfurt, Würzburg, Aschaffenburg und Frankfurt am Main und
mündet an der Mainspitze bei Mainz in den Rhein..
Der Main hat zwei Quellflüsse, den Weißen und den Roten
Main. Der 41 km lange Weiße Main ist der rechte
und nördliche Quellfluss des Mains. Der 73 Kilometer
lange Rote Main ist der linke und südliche Quellfluss
des Mains.
Seine Fließstrecke beträgt ca.597Kilometer. Davon sind
396km schiffbar. Das Frachtaufkommen auf dem Main ist in den
zurückliegenden Jahren immer weiter gesunken, die letzten
bekannten Zahlen weißen 10,7 Millionen Tonnen aus. Der
Rückgang ist vor allem mit den sinkenden Umschlagszahlen in
den Häfen entlang des Mains zu erklären. Im
Rhein-Main Gebiet sind der Frankfurter Osthafen, der Hafen in Hanau
und in Aschaffenburg die größten Umschlagshäfen.
Auch Offenbach hatte mal einen Hafen, dessen Gesicht sich aber
wandelte und zum Wohngebiet umgebaut wird.
Erkennbar ist der Main auch an seinen "Schlangenlinien" die er
durch sein Fließgebiet zieht. Aber er verlässt auch mal
sein angestammtes "Bett", die höchsten, in Frankfurt am Main
gemessenen Pegelstände waren am 18.März 1845 6,40m
und am 27.November 1882 6,33m. Mainhochwässer
treten fast ausschließlich im Winterhalbjahr auf, häufig
nach einer Niederschlagsperiode in Verbindung mit der
Schneeschmelze. In früheren Jahrhunderten waren besonders hohe
Schäden zu verzeichnen, wenn das Hochwasser mit Eisgang
einherging, so z. B. 1306, 1784 und 1882.
Die durchschnittliche,mittlere Wasserfürung des Mains
beträgt 162,4m⊃3;/s. Bis ins 20. Jahrhundert war der
Main einer der fischreichsten Flüsse Mitteleuropas. Mit der
zunehmenden Industrialisierung und dem Bevölkerungswachstum
verschlechterte sich die Wasserqualität zunehmend. Nach
dem Zweiten Weltkrieg mussten die Strandbäder nach und nach
geschlossen werden. Seit den 1960er Jahren traten vermehrt
Fischsterben auf, dessen Höhepunkt in warmen Sommer 1976
erreicht wurde. Dem Aus- und Neubau von kommunalen und
industriellen Kläranlagen sowie der Verfahrensverbesserung der
Industrie sorgen dafür, das sich die Wasserqualität
allmählich wieder verbessert.
Entlang des Mains werden noch zwölf Fähren betrieben. In
unmittelbarer Umgebung sind dies die Fähren von Rumpenheim
,Mühlheim und Seligenstadt. Über zahlreiche Staustufen
dient der Fluß auch der Stromerzeugung wobei in Kahl am Main,
der erste Atom-Meiler in Deutschland am Rande des Flußes
erbaut und mittlerweile wieder abgebaut wurde. In
Groß-Krotzenburg steht das nächst größere
Kohlekraftwerk am Fluß um dessen Ausbau zur Zeit heftig
gestritten wird. Auch im hinblick der Auswirkungen auf Flora
und Fauna am und im Main.
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