Die erste
urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1162 als
Albrah in einer Schenkungsurkunde Kaiser Friedrichs I.. Die Urkunde
befindet sich heute im Niederösterreichischen Landesmuseum.
Der Name leitet sich von der Albe-Pappel, der Silber-Pappel, ab,
die in dieser Gegend wuchs. Bis zum Mittelalter gehörten der
Herrschaft die vier Orte Mirnitz, Porca, Cygeyswierth und Albrah
an. Die Einwohner der kleinen Orte lebten vor allem vom Fischfang.
(Auf Grunde dessen wurden zwei gekreuzte Fische auf blauem Grund
als Motiv des für Albern bestimmten Teils des Simmeringer
Wappens verwendet.)
In der von
Hochwasser geplagten Gegend blieb nur das heutige Albern bestehen.
Der Ort wurde in den Jahren 1501, 1618 und 1775 komplett
zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Erst die 1875
fertig gestellte Wiener Donauregulierung verbesserte die Situation
erheblich. Die Einwohnerzahl stieg von 166 vor der Regulierung auf
524 im Jahre 1900.
Von der
Industrialisierung blieb der Ort zunächst eher unberührt.
Während des 18. Jahrhunderts gab es allerdings zeitweise eine
Textilfabrik bei Albern. Erst nach dem „Anschluss“
Österreichs an das Deutsche Reich erfuhr der Ort einen
großen Ausbau. Mit dem Reichsgesetz vom 1. Oktober 1938,
wirksam geworden am 15. Oktober, wurde Wien zu Groß-Wien
vergrößert. Albern, bis dahin unmittelbare
Nachbargemeinde Wiens (mit der Donauländebahn als
Stadtgrenze), wurde als Teil des neuen 23. Wiener Gemeindebezirks
Schwechat Teil von Wien. In den Jahren 1939 bis 1942 wurde von
Zwangsarbeitern ein riesiger Getreidehafen errichtet, über den
Getreide aus Ost- und Südosteuropa nach Deutschland
transportiert werden sollte.
Nach dem Zweiten
Weltkrieg gehörten alle 1938 eingemeindeten Teile
Groß-Wiens besatzungsrechtlich zu Niederösterreich, zur
sowjetischen Zone, so auch Albern; die Verwaltung war aber
weiterhin von der Stadt Wien zu besorgen. Als das 1946 beschlossene
Gebietsänderungsgesetz, mit dem große Teile der 1938
eingemeindeten Gebiete wieder zu Niederösterreich
zurückkehren sollten, 1954 in Kraft treten konnte, sollte
Albern an den britisch besetzten 11. Bezirk angeschlossen werden.
Die Sowjetunion setzte aber, um den Alberner Hafen behalten zu
können, durch, dass Albern Teil des von ihr besetzten 2.
Bezirks wurde. Seit 1954 liegt Albern wie bis 1938 unmittelbar an
der Stadtgrenze, diesmal aber innerhalb Wiens. Nach Abschluss des
Staatsvertrages kam Albern mit 1. Jänner 1956 zum 11.
Bezirk.
Albern
heute
Albern ist vor
allem durch den Friedhof der Namenlosen bekannt. Hier wurden seit
1900 über 100 Donauleichen (Wasserleichen) bestattet. Der
längst nicht mehr neu belegte Friedhof ist als Denkmal
anerkannt und wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien betreut.
Die drei mächtigen Getreidespeicher des Alberner Hafens sind
weithin zu sehen, unter anderem von der A4 Ostautobahn
(Flughafenautobahn), die (teilweise parallel zur
Donauländebahn) zwischen Albern und dem westlich angrenzenden
Kaiserebersdorf verläuft. Nördlich des beidseits
erschlossenen Hafenbeckens (1. Molo südlich, 2. Molo
nördlich des Beckens) liegt das Blaue Wasser, ein von Auwald
umgebener Altarm der Donau. Quelle: Wikipedia
urspünglicher
Inhalt: Logbuch, Bleistift (bitte nicht entfernen) und ein paar
Glücksbringer-Bärchen
Bitte beim Suchen darauf achten dass man nicht doch
beobachtet wird. In den nahen Gebäuden ist hin und wieder doch
"Bürobetrieb".