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Lost Place - Alberner Hafen Traditional Cache

This cache has been archived.

Lord Harry: Hallo!
Eigentlich wollte ich heute eine neue Dose an einer anderen Stelle platzieren aber aus 2 Gründen halte ich es für sinnvoll den Cache doch lieber zu archivieren:
- überall sind betreten verboten Tafeln aufgestellt worden
- so "lost" ist der Hafen gar nicht mehr, überall werden die alten Gebäude wieder in betrieb genommen
Aus den Gründen ab in den Ruhestand.
Lord Harry

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Hidden : 1/10/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1162 als Albrah in einer Schenkungsurkunde Kaiser Friedrichs I.. Die Urkunde befindet sich heute im Niederösterreichischen Landesmuseum. Der Name leitet sich von der Albe-Pappel, der Silber-Pappel, ab, die in dieser Gegend wuchs. Bis zum Mittelalter gehörten der Herrschaft die vier Orte Mirnitz, Porca, Cygeyswierth und Albrah an. Die Einwohner der kleinen Orte lebten vor allem vom Fischfang. (Auf Grunde dessen wurden zwei gekreuzte Fische auf blauem Grund als Motiv des für Albern bestimmten Teils des Simmeringer Wappens verwendet.)


In der von Hochwasser geplagten Gegend blieb nur das heutige Albern bestehen. Der Ort wurde in den Jahren 1501, 1618 und 1775 komplett zerstört und musste wieder aufgebaut werden. Erst die 1875 fertig gestellte Wiener Donauregulierung verbesserte die Situation erheblich. Die Einwohnerzahl stieg von 166 vor der Regulierung auf 524 im Jahre 1900.


Von der Industrialisierung blieb der Ort zunächst eher unberührt. Während des 18. Jahrhunderts gab es allerdings zeitweise eine Textilfabrik bei Albern. Erst nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich erfuhr der Ort einen großen Ausbau. Mit dem Reichsgesetz vom 1. Oktober 1938, wirksam geworden am 15. Oktober, wurde Wien zu Groß-Wien vergrößert. Albern, bis dahin unmittelbare Nachbargemeinde Wiens (mit der Donauländebahn als Stadtgrenze), wurde als Teil des neuen 23. Wiener Gemeindebezirks Schwechat Teil von Wien. In den Jahren 1939 bis 1942 wurde von Zwangsarbeitern ein riesiger Getreidehafen errichtet, über den Getreide aus Ost- und Südosteuropa nach Deutschland transportiert werden sollte.


Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörten alle 1938 eingemeindeten Teile Groß-Wiens besatzungsrechtlich zu Niederösterreich, zur sowjetischen Zone, so auch Albern; die Verwaltung war aber weiterhin von der Stadt Wien zu besorgen. Als das 1946 beschlossene Gebietsänderungsgesetz, mit dem große Teile der 1938 eingemeindeten Gebiete wieder zu Niederösterreich zurückkehren sollten, 1954 in Kraft treten konnte, sollte Albern an den britisch besetzten 11. Bezirk angeschlossen werden. Die Sowjetunion setzte aber, um den Alberner Hafen behalten zu können, durch, dass Albern Teil des von ihr besetzten 2. Bezirks wurde. Seit 1954 liegt Albern wie bis 1938 unmittelbar an der Stadtgrenze, diesmal aber innerhalb Wiens. Nach Abschluss des Staatsvertrages kam Albern mit 1. Jänner 1956 zum 11. Bezirk.


Albern heute

Albern ist vor allem durch den Friedhof der Namenlosen bekannt. Hier wurden seit 1900 über 100 Donauleichen (Wasserleichen) bestattet. Der längst nicht mehr neu belegte Friedhof ist als Denkmal anerkannt und wird von der Kulturabteilung der Stadt Wien betreut. Die drei mächtigen Getreidespeicher des Alberner Hafens sind weithin zu sehen, unter anderem von der A4 Ostautobahn (Flughafenautobahn), die (teilweise parallel zur Donauländebahn) zwischen Albern und dem westlich angrenzenden Kaiserebersdorf verläuft. Nördlich des beidseits erschlossenen Hafenbeckens (1. Molo südlich, 2. Molo nördlich des Beckens) liegt das Blaue Wasser, ein von Auwald umgebener Altarm der Donau. Quelle: Wikipedia


urspünglicher Inhalt: Logbuch, Bleistift (bitte nicht entfernen) und ein paar Glücksbringer-Bärchen


Bitte beim Suchen darauf achten dass man nicht doch beobachtet wird. In den nahen Gebäuden ist hin und wieder doch "Bürobetrieb".


Additional Hints (No hints available.)