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Radmer Copper Mine EarthCache

Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

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Geocache Description:


deutsch english

Besuche das Kupferschaubergwerk Radmer.

Visit the radmer show copper mine.


deutsch

Das Kupferbergwerk Radmer

...

Der Kupferbergbau in Radmer war eine der vier wichtigsten Kupferminen in Mitteleuropa. Vor etwa 150 Jahren waren die Kupfervorkommen derart erschöpft, dass der Bergbau eingestellt werden musste.

Eine Handvoll Freiwilliger hat in jahrelanger mühseliger Handarbeit den Paradeisstollen und einen Teil des Kupferbergbaus wieder zugänglich gemacht. Mehr als 30000 Arbeitsstunden wurden aufgewendet, um etwa 1500 Tonnen Gestein zu bewegen und um ein paar der alten Stollen wiederherzustellen. In diesem Kupferschaubergwerk, dem "Paradeisstollen" kannst Du den mittelalterlichen Kupferbergbau hautnah erleben.


Um diesen Earthcache erfolgreich loggen zu können, musst Du:

  1. Dich ein wenig mit dem Abbau und der Verarbeitung von Kupfer beschäftigen. Dazu stellen wir Dir 6 Fragen, die Du beantworten musst. Am besten geht das, wenn Du eine Führung in den Paradeisstollen mitmachst.

  2. Eine der beiden Spezialfragen beantworten. Die Frage A kannst Du nur beantworten, wenn Du eine Führung mitmachst, dafür ist die Frage einfacher als Frage B.

  3. Ein Foto von Dir oder Deinem GPS-r beim Eingang des Paradeisstollens machen.

  4. Uns eine Email mit den richtigen Antworten schicken. Warte unbedingt die Antwort ab, bevor Du loggst.

Du erhältst die Informationen zum Besuch des Bergwerks auf www.kupferschaubergwerk.at. Zwischen Frühling und Herbst gibt es Führungen in kleinen Gruppen zwischen 9:00 und 18:00 Uhr. Die Führungen finden auf Anfrage statt, es gibt allerdings ein Telefon vor Ort, mit dem ein Führer angefordert werden kann. Wir empfehlen Dir, Dich vorher per Email (info@kupferschaubergwerk.at) oder telefonisch (+43 (0) 36 35 / 20 0 30) anzumelden.


Über Kupfer...

Kupfer ist ein relativ weiches Edelmetall, das gut formbar und zäh ist. Es ist ein guter elektrischer Leiter und wird auch als Metall für Münzen verwendet.

Kupfer kommt in der Natur zumeist in Form von Erzen, seltener in reiner Form vor.

...

Frage 1
Welche Art Kupfererz wurde im Radmertal abgebaut?(Name und chemische Formel)?

...und wie man es gewinnt.

...

Um aus Kupfererz reines Kupfer zu erhalten, muss das Kupfer geröstet und geschmolzen werden. Zuerst wird Kupferstein (Kupfer(II)-Sulfid mit unterschiedlichem Schwefeleisengehalt) durch Röstung gewonnen. Dabei wird Schwefeldioxid frei und die Eisenoxide werden mit kieselsäurehältigen Zusatzstoffen verschlackt (1200°C). In den glutflüssigen Kupferstein wird Luft eingeblasen, wordurch Eisensulfid und Schwefeldioxid entfernt werden können. Schlussendlich erhält man reines Kupfer.


Die Geschickte des Kupferbergbaus in der Radmer

Bereits in der Bronzezeit wurde im Radmertal Kupfer gewonnen. Hinweise dazu lieferten eine Stelle mit Rohschlackeresten zwischen der Hinterradmer und dem Johnsbachtal sowie ein 3000 Jahre altes Lappenbeil, das in unmittelbarer Nähe des heutigen Schaubergwerkes gefunden wurde.

...

zwischen 1590 und 1620 zählte die Radmer zu den bedeutendsten Kupferabbaugebieten Mitteleuropas. Etwa ein Viertel des im alpenländischen Raum abgebauten Kupfers dieser Zeit stammte aus der Radmer. Das Kupfererz wurde direkt in Radmer verhüttet und wurde zur Weiterverarbeitung nach Reichraming (Oberösterreich) und weiter bis nach Italien transportiert.

Im 17. Jahrhunder fand im Radmerer Kupferbergbau eine der ersten Schwarzpulver-Sprengungen im alpenländischen Raum statt.

1711 wurde neben dem Kupferbergbau mit dem Eisensteinbergbau begonnen, der bis 1979 betrieben wurde. 1855 waren die Kupfererzvorräte derart erschöpft, dass der Kupferbergbau geschlossen wurde.

Frage 2
Welches Jahr gilt als das Geburtsjahr des neuzeitlichen Kupferbaus in der Radmer?

Frage 3
Wann fanden die ersten Schwarzpulversprengungen in Radmer statt?

Frage 4
Wer verarbeitete bis zur Schließung das in Radmer erzeugte Rohkupfer?

Geologie des Abbaugebietes

...

Der Paradeisstollen (Eingang zum Bergwerk) und der 2. Tagausgang zum Grubengebäude liegen in Gesteinen der Grauwackenzone (Norische Decke) im Grenzbereich zu den peroskythischen Schiefern und Sandsteinen der Werfener Schichten bzw. zu den mesozoischen Karbonaten der nördlichen Kalkalpen.

Die Gesteine der Grauwackenzone wurden durch zwei tektonische Phasen intensiv verfaltet und verschuppt. Nach G. Hiessleitner (1931) wird der Grundplan des Gebirgsbaues der Grauwackenzone um Radmer von einer von Ost nach West gerichteten, schuppenartigen Überfaltung der ehemaligen Porphyroid-Kalkplatte mit ebenfalls von Ost nach West gerichteter Aufschuppung beherrscht.

Der Porphyroid des Finstergrabens bildet die Wurzel dieser gegen Westen schuppenartig überfalteten Antiklinale.Nördlich des Kalkzuges des Zeiritzkampel wirkte nach Hiessleitner ein zweiter tektonischer Einfluss: Eine von Süd nach Nord gerichtete Bewegung, welche einen Zusammenstau der durch von Ost-West-Bewegungen vorgebrachten Porphyroid-Kalkschollen und eine neuerliche von West-Nord-West nach Ost-Süd-Ost streichende Schuppenstruktur erzeugte.

Question 5
Der Name des Baches, der durch dieses Tal fließt und der Name des Ortes, in dem Du Dich befindest, haben etwas mit einer Gesteinsformation gemeinsam. Welches Mineral ist ein Hauptbestandteil dieser Gesteinsformation?

Im Bergwerk

Die Kupfermine hatte etwa 60 Stollen. Von diesen Stollen sind heute nur mehr wenige bekannt und zugänglich, jedoch weisen die besonderen Geländeformen der Pingen und Halden auf den einstigen regen Bergbau hin.

Wenn Du an der Bergwerksführung teilnimmst (und das solltest Du unbedingt!), fährst Du mit der Grubenbahn in den Berg ein. Dieser handgefertigte Zug ist die kleinste Stollenbahn Österreichs. Du fährst mit ihr durch einen Stollen mit ungewöhnlichen Ausmaßen (Spezialfrage A).

...

Im Bergwerk wird dir der Führer einen Einblick in die früheren Bergbaumethoden geben und Dir so einige Besonderheiten zeigen.

Frage 6
Was blüht in diesem Bergwerk?

Spezialfrage A
Welche außergewöhnlichen Maße (Höhe und Breite) hat der Bahnstollen?

OR

Spezialfrage B
Suche auf der linken Seite neben dem Eingang zum Paradeisstollen nach einem großen Brocken. Er befindet sich zwischen Straße und einem Rastplatz mit Tisch und Bänken. Was ist das?




english

The Radmer Copper Mine

...

During its time of prosperity the copper mine at Radmer belonged to the four most important copper mines in central Europe. 150 years ago, the mines were totally exhausted and therefore the mine was closed.

A few years ago, enthusiastic volunteers started to restore a part of the old copper mines in Radmer. It took more than 30000 hours to move about 1500 tons of rock to ecavate and restore some of the old adits. By visiting the so called "Paradeisstollen" you can get a clue of how copper mining was like in the middle ages.


To successfully log this earthcache you have to

  1. Deal a bit with copper mining and answer the 6 questions we embedded into the text. We recommend taking a guided tour into the "Paradeisstollen" because this is the best way to learn about this mining site.

  2. Answer one of the special questions. Question A can only be answered when taking a guided tour, but is probably easier to answer than Question B.

  3. Take a foto of yourself or your GPS-r in front of the entrance to the "Paradeisstollen".

  4. Send us an email containing the answers to the questions and wait for approval.

You get all the information for visiting the site at www.kupferschaubergwerk.at. A guided tour is available from spring to autumn between 9:00 and 18:00. It is recommended to register in advance by email (info@kupferschaubergwerk.at) or telephone (+43 (0) 36 35 / 20 0 30).


About copper...

Copper is a reltively soft precious metal which is ductile and malleable. It is a good electrical and thermic conductor and is also used for coins.

Pure copper is very rare in nature, but can be found in minaral form (ore).

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Question 1
What kind of copper ore has been mined in the Radmer mines (name and formula)?

...and how you get it.

...

To get pure copper, the ore has to be roasted and smelted. First, copper matte has to be extracted from the ore. Therefore the ore is roasted to produce calcine and sulfur dioxide gas. Afterwards the calcine is mixed with silica and limestone and smelted at 1200°C. At this tempearture, several reactions occur and iron oxides and sulfides are converted to slag. By blowing air through the copper matte, sulfur and iron sulfide can be removed. Finally you get pure copper.


The history of the Radmer copper mining site

Copper has been mined in the Radmer valley since stone age. Slag relicts have been found in the region between Hinterradmer and Johnsbach valley as well as a 3000 year old winged axe, which has been found near today's exhibition mining site.

...

Between 1590 and 1620 Radmer was one of the most important mid-european copper mining regions. About one quarter of the copper mined in the alpine region has been found in the Radmer valley. The copper ore has been melted directly in Radmer and has been transported to Reichraming (Upper Austria) and further to Italy.

In the17th century, one of the first blastings using gunpowder for mining took place in Radmer.

In addition to the mining of copper iron ore mining started in the year 1711 which has been carried out until 1979. The copper mining sites have been closed in the year 1855 after the mines were totally exhausted.

Question 2
Which year is stated as the birth year of modern copper mining in the Radmer valley?

Question 3
When did the first gunpowder blastings in Radmer happen?

Question 4
Which was the last company that processed copper from Radmer?

Geology of the area

...

The "Paradeisstollen" and the second exit of the mining area are situated in the so-called graywacke zone (Noric Nappe) at the border to the peroscythic shales and sandstones of Werfen beds and to the mesozoic carbonates of the Northern Calcarous Alps.

The graywacke rocks had been intensively transformed through two tectonic phases. According to G. Hiessleitner (1931) the basic plan of the rock structure in the area of Radmer is dominated by a folding of former porphyroid limestones aligned from East to West.

The porphyr of Finstergraben is the source of this westward anticlinal fold. North of the Limes of Zeiritzkampel a second tectonic force took effect according to Hiessleitner: A movement directed from south to north which caused an accumulation of the E-W porphyroid limes and a new flaky structure.

Question 5
The name of the river which runs through this valley has something in common with the name of the village you are now and a geological formation which can be found here and in the alps in general. What is the dominant mineral contained in this formation?

Visiting the copper mine

The copper mine had about 60 adits. Only a few adits are acessible or at least known today, but the tips and holes show that once there was a large mining site.

If you take the guided tour into the copper mine you enter the mountain by train. This train has been hand crafted and is the smallest gallery train in Austria. The train runs through an adit with extraordinary size (special question A).

...

Inside the mining site your guide will give you insight to former mining methods and will show you some special attractions.

Question 6
What blooming item can be found in this mine?

Special Question A
What extraordinary height and width does the adit have, which the train runs through?

OR

Special Question B
Look for a large chunk on the left side of the entrance to the Paradeisstollen. It is located between the resting table and the road. What is it?


...

Acknowledgment


...

At the same time we developed this Earthcache, Ascari and Mutzikatz created a similar Earthcache at the same location. Thank you for giving us the chance to publish our Earthcache and for providing us with additional information which we could integrate into this cache listing.

Additional Hints (Decrypt)

[Question 5] trezna zvavat grezvabybtl

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)