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Funkfeuer TUN - ..- -. Traditional Cache

This cache has been archived.

richi_rich: Da ich bei meinen Dosen auf eine gute Qualität wert lege und mir aber zur regelmäßigen Wartung mittlerweile die Zeit fehlt, wird dieser Cache archiviert.

Es war schön hier mit einer Dose auf dieses seltene techn. Bauwerk aufmerksam zu machen, aber ab sofort wird das Funkfeuer wieder ohne Störung von Fremden, seine Aufgabe für die Zivilluftfahrt erledigen können.

Danke und Tschüss!
Richard

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Hidden : 3/14/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Funkfeuer (NDB und DVOR-DME) zur Funknavigation in der Luftfahrt - Cache für technisch Interessierte



Unter dem Begriff Funknavigation werden Verfahren zur (terrestrischen) Navigation zusammengefasst, die
Radiowellen zur Positionsbestimmung nutzen. Davon abzugrenzen sind Satellitennavigationsverfahren. Die Funknavigation basiert im Allgemeinen auf Sendestationen, die Signale aussenden, mit deren Hilfe ein Empfänger seine Position bestimmen kann.
Bei dem hier vorliegenden  handelt es sich um das Funkfeuer mit dem Rufzeichen:      TUN   (-  ..-  -.)

NDB Frequenz: 358 kHz


DVOR-DME Channel 051X Frequenz: 111.4 MHz


Flugfunkfeuer für die Streckennavigation unterteilen sich grundsätzlich in:

  • ungerichtete Funkfeuer (NDB - Non-Directional Beacon), wird mit dem ADF („Radiokompass“) geortet
  • gerichtete Funkfeuer (z. B. VOR - Very high frequency Omnidirectional Radio range, VORTAC)

ungerichtete Funkfeuern

Bei ungerichteten Funkfeuern  lassen sich zwei Navigationsverfahren unterscheiden: das Peilverfahren und das Entfernungsverfahren

Beim Peilverfahren wird die Herkunftsrichtung eines Signals bestimmt.
  • Dabei wird entweder das Signal vom Sender gerichtet abgestrahlt oder der Empfänger kann mittels einer geeigneten Antenne die Herkunftsrichtung bestimmen. Ein Radiokompass peilt den Sender an, dessen Frequenz eingestellt ist. Das Instrument im Fahrzeug zeigt den Winkel zwischen der Längsachse des Fahrzeugs und der Richtung, in der der angepeilte Sender liegt, an. Ermittelt man die Richtungen zweier Sendestationen, so kann man daraus seine Position herleiten (Kreuzpeilung).
  • Bei dem Entfernungsverfahren wird entweder die Entfernung zu einer Sendestation oder die Entfernungsdifferenz zwischen zwei Sendestationen durch Hyperbelnavigation ermittelt. Aus den Signallaufzeiten bzw. den Unterschieden in den Signallaufzeiten kann der Empfänger seine Position relativ zu den Sendestationen ermitteln.
    Da die Positionen der Sendestationen bekannt sind, lässt sich daraus die geographische Position ableiten. Da sich aus den Signalen von nur zwei Sendestationen mehrere Möglichkeiten für die errechnete Position ergeben, die auf einer Hyperbel liegen (daher die Bezeichnung Hyperbelverfahren), benötigt man mindestens drei Stationen.
    Entfernungsverfahren werden bei GLONASS und GPS, Hyperbelverfahren bei den Navigationssystemen LORAN-C und ALPHA eingesetzt.

gerichtete Funkfeuer

Ein Drehfunkfeuer dient der Funknavigation für Luftfahrzeuge. Es sendet ein spezielles Funksignal aus, dem ein Empfänger im Flugzeug die genaue Richtung entnehmen kann, in der sich das Flugzeug vom Funkfeuer aus gesehen befindet. Die Richtung wird mit dem Begriff Radial bezeichnet.

Analogie zum Leuchtturm 

Als Analogie kann man sich einen Leuchtturm vorstellen, der einen rotierenden Lichtstrahl aussendet – mit einer Umlaufzeit von 360s für 360°. Immer wenn der Lichtstrahl genau nach Norden leuchtet, blinkt zusätzlich eine rote Lampe in alle Richtungen. So kann man aus der Zeitdifferenz zwischen dem Aufleuchten der roten Lampe und dem Sichtbarwerden des Lichtstrahls die genaue Himmelsrichtung zum Leuchtturm bestimmen.

Funktionsweise beim VOR 

Beim VOR ist dieses Prinzip mit Radiowellen im UKW-Bereich umgesetzt. 
Die Sendeanlage erzeugt ein komplexes Signal, bestehend aus:

  1. einer gerichteten, sich drehenden Komponente. Aufgrund der Richtcharakteristik der Sendeantenne und der Tatsache, dass sich das Antennenstrahlungsfeld mit 30 U/s im Uhrzeigersinn dreht, empfängt das bordseitige VOR-Gerät ein Signal, dessen Stärke sich 30 Mal pro Sekunde hebt und senkt – eine 30 Hz-Amplitudenmodulation. Die elektrische Phase dieses 30Hz-Umlaufsignals ist von der relativen Winkelposition des Empfängers zur VOR-Bodenstation abhängig.
  2. einer ungerichteten Komponente, ebenfalls mit 30 Hz moduliert (30 Hz Frequenzmodulation eines 9960 Hz Unterträgers). Die elektrische Phase dieses 30 Hz-Bezugssignals ist positionsunabhängig.
  3. einer Morse-Kennung.
  4. (optional) einem Audiokanal. Komfortable VOR-Sender senden den VOR-Namen auch in Klartext mit einer freundlichen Frauenstimme - z. B. „Nienburg-VOR, Nienburg-VOR, Nienburg-VOR, ...“

Die Entfernungsmessung ist mit dem VOR nicht möglich. Aber mittels einer Peilung zu zwei VORs (Kreuzpeilung) kann man trotzdem seine Position und somit seine Entfernung vom VOR bestimmen.

Außerdem ist fast immer das VOR mit einer Funknavigationsanlage zur Entfernungsmessung – dem DME – kombiniert.
DME (distance measuring equipment – Entfernungsmessgerät) zeigt die Entfernung zum DME-Transponder in Nautischen Meilen (NM) an, aber nicht die Richtung.

Beides zusammen – VOR und DME – gibt uns eine Position an: Kursinformation vom VOR, Entfernungsinformation vom DME. Eine kombinierte Bodenstation mit VOR-Sender und DME-Transponder heißt VOR/DME.

DVOR (Doppler-VOR)

DVOR ist eine Abkürzung für Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range = Doppler-UKW-Drehfunkfeuer. Der Zusatz Doppler- beim DVOR hat nichts mit der Dopplerverschiebung durch die Fluggeschwindigkeit zu tun, sondern mit der Form der Signalerzeugung.

Der Unterschied zum VOR liegt in der Form der Erzeugung des Signals.Ein DVOR-Sender ist typischerweise zwei- bis dreimal genauer als ein herkömmlicher VOR-Sender. Beim DVOR beträgt der Radialfehler selten mehr als 1°, während der Radialfehler beim gewöhnlichen VOR bei bis zu 2,5° liegen kann.

Im Gegensatz zum herkömmlichen VOR wird die 30 Hz AM-Komponente (Amplitudenmodulation) von einer stationären Rundstrahlantenne gesendet, jetzt als Bezugssignal, während der 9960Hz-Unterträger durch schnelles Weiterschalten zwischen mehreren (50) auf einem Kreis mit 13,5 m Durchmesser angeordneten Antennen abgestrahlt wird.



Dadurch wird eine nahezu kontinuierliche Rotation des Unterträger-Strahlungszentrums entgegen dem Uhrzeigersinn nachgebildet. Im Empfänger entsteht durch den Dopplereffekt die erforderliche 30Hz-Frequenzmodulation mit einem Frequenzhub von +/- 480 Hz, deren elektrische Phase richtungsabhängig ist (Umlaufsignal).

Das nächste DVOR-DME befindet sich ca 40km nordwestlich von Wien in der Nähe von Stockerau und nennt sich STO

Sollte jemand nun Gusto bekommen haben ein Flugzeug mittel diesen Geräten zu navigieren, kann er dies auf der Homepage der Luftpiraten gefahrlos in einem kostenlosen Simulator versuchen.

Additional Hints (Decrypt)

Ovggr nhs qvr Irefpuyüffr nhscnffra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)