Die
Jakobskirche Adelsheim,
Stiftung
des Martin von Adelsheim an Stelle einer romantischen Kapelle 1489
errichtet. An Innen- und Außenwänden
sind
über 60
historische Epitaphe erhalten, der Hügel an der Nordseite der Kirche ist ein Pestgrab des Jahres 1635, in
dem
rund 300
Tote bestattet sein sollen.
Von weiterer Bedeutung in der Jakobskirche ist ein ausdruckstarkes
gotisches Kruzifix um 1500, ebenso die
prächtige Renaissancekanzel mit Einlegearbeiten und
gebrannten Hölzern aus dem Jahre 1650, das Sakramentshäuschen
von 1494, Chorstühle für die Geistlichkeit, der Herrschaftsstuhl von
1588 und der
Zunftmeisterstuhl mit den Wappen der Handwerker. Besonders
beachtenswert in dieser Kirche ist auch das Spitzbogengewölbe an
den Decken, sowohl im Chor, in der Sakristei, als auch in der Grabkapelle. Die Deckenausmalungen von
1606 in der
Grabkapelle sind ein weiteres Highlight in dieser Kirche. In der Grabkapelle befinden
sich
auch die
Grabsteine der Gründer der beiden Hauptlinien des Ortsadels. Des
Poppo von
Adelsheim, und des Beringer von Adelsheim die 1369
bzw. 1357
gestorben sind.
Die Jakobskirche war auch Pilgerstation im weitverzweigten
Netz
europäischer Jakobswege. Nach einer 1560 publizierten Route
erreichte man über Nürnberg kommend das Kloster Heilsbronn,
Rothenburg o. d. T., Niederstetten und
mit
Hohenbach an der Jagst das südliche Bauland und das reichsritterliche Adelsheim.
Der
Weg
ging
dann
über
Mosbach
und Heidelberg, nach Speyer, einem großen Knotenpunkt auf dem weiteren Weg zum Grabe des Hl. Jakobus, nach Santiago de
Compostela.
[Quelle:
Internetseite Stadt Adelsheim]
Sehr
schön
ist
auch die
Brücke
über die
Seckach,
gleich
nebenan.
