Vorabbemerkungen
- Nicht immer ist an den Koordinaten etwas, das es zu finden gilt. Manchmal muss man von dort aus vielmehr etwas erspähen ...
- Manchmal muss man auch ein wenig um die Ecke denken und/oder den Schalk im Nacken haben.
- Muggel, Herbst und Winter können das Heben des Final behindern. Dunkelheit macht den Cache nicht leichter.
Stage 01: Jugendhaus / Bahnhof
N 48° 43.806 E 009° 08.793
Aufgabe:
Eine lange Runde liegt vor Euch. Zum Aufwärmen dehnt Ihr am besten Euren Hals, indem Ihr Euren Kopf auf Eure linke Schulter legt:
A = die Zahl, die Ihr nun seht
Info:
Jugendhaus
Das Gebäude wurde 1911 erbaut. Ursprünglich war hier die Post untergebracht. Seit 1967 ist die Post nebenan ansässig. 1978 erwarb die Stadt Stuttgart das Gebäude von der Bundespost und richtete hier nach Umbauten 1980/81 das Jugendhaus ein. Das Jugendhaus Möhringen ist ein beliebter Treffpunkt für Kinder, Teenies, Jugendliche und junge Erwachsene im Stuttgarter Stadtteil Möhringen. Den Besuchern bietet das Jugendhaus ein vielfältiges Programm mit verschiedenen Möglichkeiten zur Kommunikation, Aktion, Bildung, Unterhaltung und Entspannung.
Neben dem offenen Café Bereich gibt es programmatische Angebote, Aktionswochen, Freizeiten, Discos, Konzerte, Projektarbeit, Internationale Jugendbegegnung, Ferienbetreuung für Grundschüler, Angebote zum Übergang von Schule und Beruf und regelmäßige Schulkooperationen.
Das Spielmobil Mobifant der Region Mitte - Filder ist an die Einrichtung angeschlossen.
Quelle: Webseite des Jugendhaus Möhringen
Bahnhof
Die private Filderbahn erbaute ihre Bahnhofsgebäude zwischen Möhringen und Neuhausen auf Grundlage des Typs "Einheitsbahnhof Württemberg" und wandelte ihn nur leicht ab.
Die Bauten entstanden je nach Bedeutung des Bahnhofs in drei unterschiedlich großen Typen (I, IIa, IIIa), wobei bei den größeren später jeweils eine gestreckte Variante entwickelt wurde (IIb, IIIb). Der Typ stand nicht unmittelbar in Zusammenhang mit der Rangklasse des Bahnhofs, meist kamen die Typen I und II für die Bahnhofsklasse IV („Haltestelle“) und der Typ III für die Klasse III („Station“) zur Ausführung. Allen gemeinsam ist der Mittelbau, an den zur einen Seite hin der Güterschuppen und zur anderen Seite hin meist eine offene Wartehalle angebaut wurde.
In Stuttgart-Möhringen findet sich der Typ IIIa („Dienstgebäude mit je einer Wohnung für den Stationsmeister und einen verheirateten Wärter“).
Das Gebäude wird nun von der Caritas für verschiedene Zwecke genutzt. Außerdem wird hier regelmäßig Obst und Gemüse aus der Region verkauft.
Quelle: Wikipedia: "Einheitsbahnhof Württemberg"
Umgebung
Durch die enorme Modernisierung und Entwicklung der Straßenbahn zur Stadtbahn wurden am Bahnhof Möhringen Werkstätten und Gleisflächen entbehrlich, und alte Straßenplanungen konnten überdacht bzw. modifiziert werden. Der Bahnhofsbereich ist in den letzten Jahren umfangreich ausgebaut worden. Viele Wohnungen wurden erst vor Kurzem bezogen.
Vorrangiges Ziel der Entwicklung am Möhringer Bahnhof war die Schaffung eines neuen, urbanen Quartiers, das durch eine attraktive Nutzungsmischung gekennzeichnet ist. Um diese Urbanität zu erreichen war es ein wesentliches Element den Bahnhofsbereich als zentralen, "innerstädtischen" Wohnstandort zu etablieren.
Quelle: Städtebaulichen Neuordnung "Bahnhofsbereich Möhringen"
Stage 02: Neue Parksiedlung
N 48° 43.882 E 009° 08.689
Aufgabe:
Von graphischer Kunst zu Musik: hier wächst ein Notenschlüssel im Vordergrund. Aber was für einer?
Bass: B = 3
Tenor: B = 5
Alt: B = 7
Violin: B = 2
Info:
Zwischen dem Möhringer Ortskern und dem Sonnenberg entstanden Mitte der dreißiger Jahre die ersten Häuser eines neuen Ortsteils. Dieses Baugebiet im Gewand Bühl erhielt den Namen "Neue Parksiedlung". Neu deshalb, da zunächst im Gewand Öläcker beim Riedsee die "Wohnstraßen" der Parksiedlungs GmbH entstanden waren; dieses Gebiet wurde nun folgerichtig "Alte Parksiedlung" genannt. Die "Neue Parksiedlung" entstand auf dem Gelände einer Baumschule des Gartenbauarchitekten Lilienfein. Die Bauherren, die hier zwischen 1935 und 1937 die ersten Häuser errichteten, waren fast durchweg Bausparer der Loenberger Bausparkasse, auf deren Initiative auch die Bebauuung des Geländes zurückgeht.
1953 wurde hier die katholische St. Hedwigskirche erstellt.
Stage 03: Probstsee
N 48° 43.838 E 009° 08.306
Aufgabe:
Nun ein bisserl mehr Natur und von Pflanze zu Tier: wie viele Fischarten soll es hier laut lokaler Angabe geben?
C = Anzahl der Fischarten
Info:
Der Probstsee in Stuttgart Möhringen liegt an der Vahinger Straße zwischen Möhringen und Vahingen. Der See ist als Naturdenkmal geschützt. Er ist eines der wenigen Stillgewässer Stuttgarts ohne Zu- und Abfluss, also ein Grundwassersee.
Man findet an diesem See unter anderem viele Vögel, die auf der Roten Liste stehen, wie Mönchsgrasmücke, Rohrammer, Blässhuhn und das einzige Brutvorkommen des Teichrohrsängers in Stuttgart.
Der See entstand ursprünglich durch eine Lehmentnahmestelle der Ziegelei Probst. Produziert hat man hier von 1893 bis 1934. Danach wurde das Gebiet zu einem beliebten Naherholungsgebiet, besonders im Winter. Zwar wurde das Areal 1961 zum Naturschutzgebiet erklärt (Vogelschutz), doch 1974 wurde dennoch mit dem Bau der umfangreichen Wohnanlagen am Eibinger und Weilstetter Weg begonnen.
Ab August 2007 sollten auf dem ursprünglichen Neoplan-Gelände zwischen Probstsee und Vahinger Straße 500 neue Mietwohnungen entstehen. Im Zuge der Bauarbeiten wird der Probstsee um eine bis zu 12m breite Wasserzone erweitert und das auf 42.000qm gesammelte Regenwasser wird dem See zugeleitet. In letzter Zeit ruhen die Bauarbeiten allerdings aufgrund der Insolvenz des Projektträgers, siehe unten.
Quelle: Stadtwiki Stuttgart: Probstsee, Wohngebiet "Seepark am Probstsee"
Stage 04: Planeten
N 48° 43.847 E 009° 08.201
Aufgabe:
Und nun auf zu einem Exkurs zu fernen Welten: Uranus, Sonne, (abnehmender) Mond, Erde, Neptun, Mars, Jupiter, Saturn (arg verfälscht), Merkur, Pluto, Venus. Neben einem von diesen steht "PLANETEN". Und welcher Zahl ähnelt dessen Symbol?
D = "Zahl"
Info:
Kunst am See. Weiß jemand mehr? Infos werden gerne genommen und hier eingebaut.
Stage 05: Stadtbahnlinien
N 48° 43.676 E 009° 08.357
Aufgabe:
Zu fernen Welten wird uns die hier nicht bringen. Hier geht's eher ums Nahe. Beachten wir hier mal den Personentransport mittels elektrischer Energie. Wie viele unterschiedliche generelle Typen solcher Transportmittel könnt Ihr hier erreichen?
E = Anzahl der Transportmittel
Info:
Im Dezember 1888 dampfte der erste Zug von Degerloch nach Hohenheim in Möhringen ein. Der Möhringer Bahnhof wurde zusammen mit weiteren Linienstrecken nach Vaihingen und Neunhausen im Dezember 1897 eingeweiht. Es handelte sich lediglich um Schmalspurstrecken, die dem ständig steigenden Güteraufkommen schon bald nicht mehr gewachsen waren. Doch die notwendigen Umbaumaßnahmen überstiegen die finanziellen Mittel der Filderbahngesellschaft, weswegen der Betrieb und Aktien von 1901 - 1910 der Westdeutschen Eisenbahngesellschaft in Köln übergeben wurden. Neben dem Vollspurigen Ausbau der Strecken wurde auch die Elektrifinzierung in Angriff genommen. Der erste elektrische Triebwagen auf der Strecke Degerloch - Möhringen - Vaihingen fuhr im Jahr 1902. Der erste durchgehende Straßenbahnwagen von Stuttgart nach Möhringen fuhr allerdings erst im Dezember 1933.
Diese Steckenführung Möhringen-Plieningen-Vaihingen wurde erst 1986 fertig gestellt und drei weitere Jahre später an die Talquerlinie angeschlossen.
Stage 06: Industriegebiet Wallgraben
N 48° 43.591 E 009° 08.364
Aufgabe:
Rot heischt es tief am Himmel um Aufmerksamkeit. Aber in welcher Richtung von Euch (Nord sei 0°, Winkel im Uhrzeigersinn gemessen)?
30°: F = 3
130°: F = 1
200°: F = 4
290°: F = 5
Info:
Das Industriegebiet Möhringen-Vaihingen wird auch "Industriegebiet Wallgraben" genannt.
Das Industriegebiet Vaihingen/Möhringen am Wallgraben ist mit einer Fläche von 1,37 Quadratkilometern das größte Gewerbegebiet in Stuttgart. Etwa 700 Unternehmen mit insgesamt rund 20.000 Mitarbeitern sind hier ansässig. In der Möhringer Hälfte haben u. a. der Prüfkonzern Dekra, der Deutsche Sparkassenverlag, der Buchgroßhändler Koch, Neff und Volckmar, Lapp Kabel, Bauknecht Hausgeräte und die Gasversorgung Süddeutschland ihren Hauptsitz. Die größte Fläche nimmt das SSB-Zentrum ein, das die Verwaltung, einen Stadtbahnbetriebshof, einen Omnibusbetriebshof und die Hauptwerkstatt der Stuttgarter Straßenbahnen umfasst. Der Hauptsitz eines der größten deutschen Bauunternehmen, der Ed. Züblin AG, befindet sich im Züblin-Haus am Ortsausgang in Richtung Vaihingen. Unweit davon im Atlanta Business Center haben EvoBus, der größte Omnibushersteller der Welt, und die Häussler-Gruppe, der nach eigenen Angaben größte europäische Komplettanbieter für Bürogebäude, ihren Hauptsitz. Die Häussler-Gruppe scheint sich aber mit der Realisierung des nahen Projekts "Seepark" am Probstsee übernommen zu haben ...
Quelle: Wikipedia: Industriegebiet Möhringen-Vaihingen
07: Neuapostolische Kirche / Hexenweg
N 48° 43.481 E 009° 08.503
Aufgabe:
Welchen fiktiven Stuttgarter würdet Ihr hier am ehesten erwarten zu treffen?
Judith Nord, geboren am 13. Juli 1954: G = 7
Miriam West, geboren am 5. Mai 1967: G = 2
Noah Süd, geboren am 25. November 1993: G = 1
Tobias Ost, geboren am 9. Februar 1973: G = 8
Info:
Spielplätze, Obstwiesen, Bachlauf, ...; interessant an dieser Stelle: Kirche und Hexenweg zusammen...
Neuapostolische Kirche
In reizvoller Umgebung, direkt am Sindelbach gelegen, wurde 1949 mit dem Bau des Kirchengebäudes der Gemeinde Möhringen begonnen. Bereits ein Jahr später, am 24. September 1950, fand die Einweihung statt.
Nach zwei kleineren Renovierungen in den Jahren 1962 und 1976 wurden 1993 umfassende Umbau- und Renovierungsarbeiten vorgenommen, um das Gebäude im Hinblick auf bauphysikalische Anforderungen, Haustechnik und Ausstattung dem heutigen Standard anzupassen. Die Umgestaltung der Außenanlagen hatte zum Ziel, die Gebäude in eine grüne Umgebung einzubetten. Deshalb wurde der bisher asphaltierte Parkplatz in eine durchgrünte Fläche umgewandelt und der vorhandene Baumbestand entlang des Sindelbachs durch die Pflanzung neuer Bäume ergänzt.
Quelle: Webseite zur Neuapostolischen Kirche
Hexenweg
Von allen Landesteilen blühte der Hexenglauben am stärksten auf der Filder und dort ab 1602 am schlimmsten in Vaihingen. 1662 erreichten die Hexenprozesse unter Richter Hauff in der protestantischen Reichsstadt Esslingen einen Höhepunkt, deren Gerichtsbarkeit sich auch auf Vaihingen und Möhringen erstreckte. War den Verdächtigen durch langes Verhör und Folter ein Geständnis ausgepresst, wurden sie dem Feuertod überantwortet. Der erste von 375 der Hexerei Angeklagten (davon allein 88 aus Vaihingen, 77 aus Möhringen) war Hans Wild, der von seiner Ehefrau angezeigt wurde, die ihn damit loswerden wollte. Danach folgte der siebzehnjährige Hans Elsässer, der vor der Verbrennung gnadenhalber enthauptet wurde, die achzigjährige Katharina Eberwein, Hans Harsch, Anna Günther, Margarethe Häberlin und die Möhringerin Anna Feucht, die sich während der Folter sehr standhaft zeigte. Erst nachdem sie dreimal mit glühenden Zangen bearbeitet wurde, gestand sie die Hexentaufe und nannte den Namen des Erzzauberers, von dem sie die Hexerei erlernt habe. Am 27. Mai 1663 wurde sie wie die anderen vermeintlichen Hexer und Hexen vor ihr lebend verbrannt. Kein Wahn ist katastrophal genug, um ihn nicht irgendwann zu vermarkten: Möhringen weist heute stolz einen Hexenweg mit eigens gestaltetem Hexenlogo aus.
Quelle: haiku-plus.de: Vaihingen
Stage 08: Hexe am Tor
N 48° 43.232 E 009° 08.582
Aufgabe:
Diese Hexe hier ist nicht ganz so farblos wie die anderen. Wie viele ihrer Finger zeigen nach vorne und/oder nach unten?
H = Anzahl der zeigenden Finger
Info:
Da wir es eben noch von den Hexen hatten: Hier seht ihr ein weiteres Beispiel für die Verbundenheit der Büger mit dieser Vergangenheit. Übrigens haben die Möhringer immer noch den Beinamnen "Hexen" ...
An dieser Stelle möchten wir noch auf etwas aus der nahen Vergangenheit aufmerksam machen: Hier, am Rand von Wohnhäusern und Fledern hört man sie bereits: die A8.
Gehört hat man sie von hier wohl immer schon, aber der Anschluss erfolgte erst 1989. Durch Maßnahmen zur Hebung der Infrastruktur wurde in den 80iger Jahren versucht, die Attraktivität Möhringens für weitere Industrieansiedlungen zu steigern. Auch der direkte Anschluss an die A8 erfolgte erst zu dieser Zeit, was nicht nur einen Mehrwert für die ansässigen Firmen, sondern auch für Möhringen als Wohngebiet mit sich brachte. Die Baumaßnahmen dauerten von 1983 bis 1989 an.
Quelle: Wikipedia: BAB 8
Stage 09: Märchensiedlung
N 48° 43.152 E 009° 08.959
Aufgabe:
Hier macht sich der "Teufel aus Kathrein" die Kraft der Sonne zunutze. Wie viele Lichtwandler sind ihm untergeordnet?
I = Anzahl der "Untergeordneten"
Info:
Mit der Eingemeindung mehrerer Orte nach Stuttgart waren viele Namen für Straßen, die nun alle zur Stadt Stuttgart gehörten, mehrfach vergeben (z. B. Bahnhofstraße). Aus diesem Grund wurden ganze Gebiete umbennant. Hier befindet ihr Euch in der Märchensiedlung, in der alle Straßennamen an Märchen angelehnt sind.
Bereits 1933 wurden einge Orte gegen ihren Willen nach Stuttgart eingemeindet, getrieben durch das Bestreben des Stuttgarter Bürgermeisters Strölin innerhalb des Dritten Reichs eine besondere Stellung zu erlangen. Seinen Eingemeindungsplänen stand jedoch die Strategie der Reichsführung entgegen, die Eigenständigkeit kleiner Orte zu schützen und sich gegen die Schaffung großer Ballungsräume auszusprechen. Seit 1936 versuchte der Stuttgarter Bürgermeister, Möhringen einzugemeinden, was ihm aber abgelehnt wurde. 1938 wurde Möhringen dann zunächst dem Kreis Böblingen zugeteilt, aber der Stuttgarter Bürgermeister ließ nicht locker. Die Zustimmung zur Eingemeindung erhielt er am Jahr 1940 von Reichstatthalter Murr, die offizielle Übergabe der Rathausschlüssel erfolgte aber erst zwei weitere Jahre später, am 01. April 1942.
Stage 10: Transformatorturm / Mühle
N 48° 43.101 E 009° 09.434
Aufgabe:
Wo seid Ihr? Na ganz einfach:
Spitalrain J
Info:
Ein Relikt aus alten Zeiten - obwohl gar nicht sooo alt: Die Stromanbindung von Möhringen erfolgte gemeinsam mit der Elektrifizierung der Bahnstrecken, also um 1902. Wann genau dieser Transformatorturm erbaut wurde, und wann er in Ruhestand gehen durfte, haben wir leider nicht herausgefunden ...
An diesem Fluss - der Körsch - siedelten mehrere Mühlen, u. a. die Untere Körschmühle. Mühlen gehörtem dem Grundherren, die Müller waren bis in die Neuzeit unfreie Handwerker. Zumeist standen die Mühlen etwas außerhalb des Dorfes, so auch in Möhringen. Deshalb standen die Müller außerhalb der dörflichen Rechte und Pflichten. Die Müller wurden daher oft als unehrliche Leute behandelt, sie waren auch angreifenden und brandschatzenden Räubern schutzlos ausgeliefert.
Heute wird das Areal als Pferdehof mit Restaurant genutzt.
Quelle: Webseite von Hölzel-Pferde, Webseite der Körschmühle
Stage 11: Körschtal
N 48° 43.293 E 009° 09.291
Aufgabe:
Ruht Euch auf der Bank ein wenig aus, lasst den Blick umherschweifen und stellt Euch vor, Innen und Außen wäre vertauscht. Dann hätte ein nahebei bergab stehender Baum die Welt äußerst notdürftig eingezäunt. Was für ein Baum ist es?
Eiche: K = 4
Ginkgo: K = 1
Birke: K = 3
Kiefer: K = 5
Info:
Die Körsch ist ein kleiner 26,3 Kilometer langer Zufluss des Neckars in Baden-Württemberg. Sie ist das zweitgrößte Gewässer in Stuttgart nach dem Neckar.
Das Fließgewässer im Körschtal entsteht durch den Zusammenfluss von Sindelbach und Aischbach in Stuttgart-Möhringen, etwa fünf Gehminuten vom Bezirksamt entfernt. Der Fluss bildet eine von West nach Ost verlaufende Talmulde in der Filderebene. Die Körsch entwässert zum Neckartal hin ein Gebiet von 127 km² als Hauptsammelader.
1353 wird urkundlich vom „Kerseflus“ gesprochen. Mhd. „Kërse“ bedeutet „Kirsche“, wonach der Name „Körsch“ von Kirschbäumen im Bachgebiet herrühren würde. Nach einer anderen Herleitung kommt die Bezeichnung „Körsch“ vom keltischen „Karisia“/„Karisa“. Hier verbirgt sich das Wort „Kar“, was so viel wie „hart“/„steinig“ bedeutet und auf das Bachbett hinweist.
Das Körschtal wird in Möhringen auch Zillertal genannt. Dieser Name wird jedoch nicht von dem gleichnamigen Alpental hergeleitet, sondern von den im Frühjahr blühenden "Scilla" (Blausterne). Diese haben in der Alltagssprache mit der Zeit den Namen "Scillatal" und später "Zillertal" eingebracht.
Quelle: Wikipedia: Körsch
Stage 12: Salzäcker / SI-Centrum
N 48° 43.410 E 009° 09.566
Aufgabe:
Glas, Darth Vader, Rotorblätter und Pac-Man kommen hier zusammen. Oder doch nicht? Etwas fehlt, aber was?
Glas: L = 8
Darth Vader: L = 1
Rotorblätter: L = 5
Pac-Man: L = 3
Info:
Salzäcker
Um nach dem zweiten Weltkrieg neuen Wohnraum zu schaffen, wurde zunächst das Gebiet des Fasenhofs erfasst, hierfür gab es Pläne seit 1933. Dem Fasenenhof mit Wohnungen für 8000 Menschen folgte die Erschließung der Salzäcker. Die ersten Bebauungsplane dafür stammen aus dem Jahr 1964; 2000 Menschen sollten hier wohnen. Ende der 60iger Jahre wurden die Pläne in die Tat umgesezt und die ersten Häuser erstellt.
SI-Centrum
Das SI-Centrum ist ein Erlebniscenter in Stuttgart-Möhringen und eine der größten Stuttgarter Freizeiteinrichtungen. Es wird von ca. zwei Millionen Besuchern pro Jahr besucht. SI steht für Stuttgart International.
Das SI-Centrum besteht aus zwei Musicaltheatern (Apollo Theater und Palladium Theater), der Spielbank Stuttgart, 19 Restaurants und Bars (unter anderem in den so genannten Colonnaden), einem CinemaxX-Filmpalast mit sechs Kinosälen, 22 Konferenz- und Tagungsräumen für bis zu 1000 Personen, dem Millennium Hotel, den SI-Suites und den VitaParc SchwabenQuellen (Wellness).
Seit 1960 stand auf dem Gelände des heutigen SI-Centrums das Hotel Stuttgart International, von dem der Name für das Zentrum entlehnt wurde. Anfang der 1990er Jahre wurde um das Hotel herum im Auftrag des Musicalbetreibers Stella AG ein so genanntes Urban Entertainment Center gebaut.
Rechnerisch verfügte das SI nun über eine tägliche Kapazität von 4000 Musical-Besuchern. Doch schnell zeigte sich, dass die Mieten und Preise zu hoch waren, so dass die Auslastung unter den Erwartungen zurück blieb. Der für 1997 angekündigte Börsengang der Stella wurde zunächst verschoben, und 1999 musste das Unternehmen Insolvenzantrag stellen. Per April 2002 übernahm die niederländische Stage Entertainment ein Gros der Stella-Anteile. Inzwischen ist der Betrieb wieder hoch profitabel.
Quelle: Wikipedia: SI-Centrum
Stage 13: Felder / Infrastruktur Möhringen-Ost
N 48° 43.605 E 009° 09.655
Aufgabe:
Ein Schild weist Euch zum nächsten Hydranten. Nun wieder mal etwas Einfaches:
M = Summe aller Ziffern (nicht Zahlen!) auf dem Schild
Info:
1989 erfolgte der Umzug von Teilen der Konzern-Zentralverwaltung der Mercedes Benz AG von Untertürkheim nach Stuttgart-Möhringen. Die Leitung der Mercedes-Benz Group behält ihren Sitz in Untertürkheim.
Stuttgart-Möhringen war bis 2006 Sitz der Konzernzentrale. Es wurde beschlossen, die Zentrale von Stuttgart-Möhringen zurück nach Stuttgart-Untertürkheim zu verlegen. Die Gebäude und das Gelände in Stuttgart-Möhringen wurden 2007 verkauft, werden aber noch bis 2011 als Alleinmieter genutzt.
Quelle: Wikipedia: Mercedes Benz Cars
Stage 14: Karte
N 48° 43.950 E 009° 09.487
Aufgabe:
Vom Hydranten zum Versorgungsnetz: Sucht die südlichste mit Namen bezeichnete Ortschaft auf der Karte.
N = Position des Anfangsbuchstabens im Alphabet
Info:
Stuttgart liegt in einer wasserarmen Region. Außer Mineralquellen besitzt die Stadt fast keine Grundwasservorkommen. Seit 1917 wird Stuttgart deshalb über Fernleitungen von der Landeswasserversorgung mit Grundwasser aus dem Donauried versorgt. Ab 1948/49 herrschte in Stuttgart in den Sommermonaten wieder akuter Wassermangel. Der Grund für Planung und Bau der Bodensee- Wasserversorgung von 1954- 58. Die Landeswasserversorgung (LW) beliefert heute die Stadtgebiete im Norden und Osten. Von der Bodensee-Wasserversorgung (BWV) werden die Stadtgebiete im Süden und Westen beliefert, also auch Möhringen.
Quelle: Webseite des Wasserforum Stuttgart
Stage 15: Fildern
N 48° 44.010 E 009° 09.325
Aufgabe:
Nun einfach die landwirtschaftliche Versorgung:
frei bis O,Ot
Info:
Der Filder (Filderebene, im Mittelalter Fild) ist eine maximal 485,2 m ü. NN hohe Hochebene im Landkreis Esslingen und mit kleineren Teilen auch in der baden-württembergischen Landeshauptstadt Stuttgart.
Der Name Filder lässt sich durch die landwirtschaftlichen Nutzung erklären. Die „Filder“ sind Mehrzahl zum Wort Fild. Diese Wortbildungen entsprechen unseren heutigen Wörtern Feld/Felder. Die Form „Fildern“ wird nur im Dativ korrekt gebraucht (z. B. in der Wendung „auf den Fildern“).
Die Filderebene wird hauptsächlich durch die in west-östlicher Richtung zum Neckar durchfließende Körsch entwässert. Ein spezieller Lösslehm (Filderlehm) ist für die fruchtbaren Böden der Filderebene verantwortlich. Seit der Jungsteinzeit (ca. 5500 v. Chr.) lassen Siedlungsspuren auf Ackerbau schließen. Weithin bekannt sind die Filder durch das spitzköpfige Filderkraut, das aber durch die maschinelle Verarbeitung immer mehr von rund wachsenden Krautsorten ersetzt wird. Angebaut wird aber auch vermehrt Gemüse zur Versorgung der Region.
Die landwirtschaftliche Nutzung wird jedoch zunehmend durch Verkehrs- (Flughafen Stuttgart, geplante ICE-Neubaustrecke) und Gewerbeansiedlungen (Neue Messe Stuttgart) zurückgedrängt. Um diesem Verlust entgegenzuwirken und wichtige Naturräume von Bebauung freizuhalten, wird das Konzept eines Naturparks Filderpark entwickelt. Mit diesem Konzept soll auch die Nutzung der Landschaft zur Naherholung bei der Raumplanung berücksichtigt werden.
Quelle: Wikipedia: Fildern
Stage 16: Riedsee
N 48° 44.110 E 009° 09.165
Aufgabe:
Wie viele 'e' finden sich in der Überschrift des Schildes?
P = Anzahl der 'e'
Info:
Der Riedsee liegt am Stadtrand von Stuttgart Möhringen, zwischen Möhringen und Stuttgart Sonnenberg.
Der Riedsee wird vom Aischbach gespeist und wurde Ende des 19. Jahrhunderts zur winterlichen Eisgewinnung der Brauerei Widmaier (spätere Brauerei Wulle) künstlich angelegt. Das Eis wurde in den ehm. Kellern der Brauerei (heute: Richterkeller) gelagert. Ried oder Rieth bedeutet übrigens Sumpfgebiet, Sumpfgras.
Quelle: Stadtwiki Stuttgart: Riedsee
Final
Berechnung
N 48° (C-K+L)(A-F).(N-J-L)(B+E+J)(G+K+P) E 009° (H-B-E)(H+O).(C-D-L)(P+K)(M-I-D)
Info:
Zugang vom Besitzer erlaubt!
Allgemein zu Möhringen
Webseite der Stadt Stuttgart
Wikipedia
Möhringen - Geschichte und Gegenwart des Stadtbezirks / Viereck, Holger. - Stuttgart : [Staatl. Schulamt], 2003/(Landeskunde;11)
Möhringen: aus acht Jahrhunderten Ortsgeschichte / Hähnle, Andrea. - Stuttgart : Wegra-Verlagsges., 1985
Möhringen: aus der Geschichte einer Fildergemeinde / Vietzen, Hermann. - Stuttgart : Wegra-Verlagsges., 1969
(oben genannte Infos ohne Quellenangabe kommen aus diesen Büchern)