Skip to content

Das Goldbrünnlein am Röthelstein Traditional Cache

This cache has been archived.

Xoxi: Ich bin nur noch selten um Land und kann den Cache nicht mehr pflegen. Deshalb habe ich die Dose entfernt. Danke an alle Sucher und Finder und Logger!

More
Hidden : 4/2/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

Wanderung vom Freilichtmuseum Glentleiten: 6 km, 470 Höhenmeter, ca 2h einfach. Hike from the open air museum "Glentleiten": 6 km, elevation gain 470m, app. 2h one way.

Die Augustinermönche von Schlehdorf kamen, obwohl sie von den Benediktinern in Beuern hart bedrängt wurden, dennoch zu großem Reichtum und weit und breit wußte man, daß die Monstranz der Schlehdorfer Klosterkirche aus purem Gold war. Das Gold holten die Klosterherren vom Röthelstein unterm Heimgarten herab, wo in Vollmondnächten um die Geisterstunde ein Goldbrünnlein floß. Den Bauern aber verrieten die Augustiner den Platz nicht.

Ein Unterauer und ein Bauer von Weil, die in Not lebten, weil ihnen das Klosterbier besser schmeckte als die Arbeit, wollten das Brünnlein suchen. Was die Mönche können, würden sie auch fertig bringen. Jeder nahm eine Pitsche mit und so stiegen sie bei Vollmond zum Röthelstein hinauf. Nach vielem Suchen und Beten sahen sie aus dem Felsen ein dünnes Bächlein rinnen, das glänzte wie reines Gold. Ihre Freude war umso größer, weil sie den Zauberspruch der Mönche nicht wußten und nur durch ihre Mühe und ihr Gebet zu dem Reichtum gekommen waren. Sie ließen zuerst die eine, dann die andere Pitsche mit Gold anlaufen, dankten Gott und stiegen wieder ab ins Tal. Voller Freude erzählte jeder seinem Weib von dem Glück. Als aber die Weiber mit den Spanlichtern in die goldgefüllten Fäßlein leuchteten, fanden sie nur reines Wasser.

Weil die Bauern die geweihten Sprüche nicht wußten, war das Gold wieder zu Wasser geworden. Aber auch das Goldbrünnlein blieb von da an ganz aus, weil Unberufene daraus geschöpft hatten. Und so wurden die Schlehdorfer Klosterherren seitdem immer ärmer, so arm, daß sie die Kirchtürme nicht mehr fertig bauen konnten.

(Quelle: Sagen aus dem Isarwinkel, Willibald Schmidt, Bad Tölz, 1936, 1979)

Der cache liegt an der früheren Stelle des Goldbrünnleins - es fliesst kein Wasser und kein Gold mehr, aber der Boden ist hier immer feucht. Man kann ihn am besten vom Parkplatz an der Glentleiten aus erreichen. Zu Fuß folgt man dem Weg nach Süden, der mit "Heimgarten - Rötelstein" ausgeschildert ist. Mit dem Mountainbike folgt man einfach dem breiten Waldweg, ohne sich um Abzweigungen zu kümmern. Der cache liegt in 1270m Meereshöhe. Da die Koordinaten etwas ungenau sind, nimm das Spoilerbild mit.

Es lohnt sich, den Rötelstein zu besteigen. Man hat eine fantastische Aussicht in alle Richtungen. Vom cache aus sind es noch 130 Höhenmeter, und die letzten 50m sind steil, man muß auf seine Kinder aufpassen!

Und bringt euer Trinkwasser selbst mit, denn die Quelle is versiegt!!

Blick vom Rötelstein nach Norden

Blick vom Rötelstein nach Süden

The monks of the Schlehdorf Monastery became very rich, because they had discovered a spring at the Rötelstein Mountain which yielded liquid gold when the moon was full. They kept this as a secret. One night, however, two farmers set out to discover the spring. When the moon was full, they climbed up the Röthelstein, and after much searching and praying they saw a thin jet of water coming out of a large rock. They filled two barrels, and went home happily to tell their wifes. Their wifes immediately looked into the barrels, and they found only pure water. The gold had turned back into water because the farmers didnot know the right words from the Book of Wisdom, like the monks did. At this time the spring disappeared, because unwelcome persons had taken from the water. And so the monks of Schlehdorf became poor again, and they were not able to finishe the two church towers of their monastery.

(from: Sagas from the Isar valley, Willibald Schmid, Bad Tölz, 1936)

You will find the cache near the former gold spring. There is no spring anymore, but the place is always wet, even in hot summer. Park your car at the Glentleiten parking lot, and take the forest road to the south. Follow the marker "Heimgarten - Rötelstein". When on a mountainbike, just follow the forest road and ignore all junctions. The cache is at a height of 1270m. Take the spoiler picture with you because the coords are not very accurate.

It is worthwile climbing the Rötelstein, because of the awesome vista from the top. From the cache it is another 130m of height, and the last 50m are quite steep, so take care of your children!

And bring your own drinking water, as the spring has disappeared!

 

_______________________________

Erstausstattung:

Zum Drinlassen: Logbuch, Bleistift, Spitzer

Für den FTF: ein Goldbarren (TB zum selbst aktivieren)

Zum Tauschen: TB Hiking Boot; Karabiner; Glückskäfer;

Additional Hints (Decrypt)

sbytr qrz Csnq anpu qrz Fpuvyq "Eögryfgrva" pn 10z, yvaxf qrf Jrtrf uvagre qre Onhzjhemry zvg qrz ebgra Fgevpu / sbyybj gur cngu sbe 10z nsgre gur fvta "Eögryfgrva", ybbx yrsg ng gur sne fvqr bs gur gerr fghzc jvgu n erq yvar

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)