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Gut Sandfort Traditional Cache

This cache has been archived.

Kanne und Siki: Leider wurde der Cache bis heute nicht wieder aktiviert oder kein konkretes Aktivierungsdatum angegeben. Deshalb erfolgte heute die endgültige Archivierung dieses Caches.

Wenn du an dieser Stelle wieder einen Cache platzieren möchtest, kannst du selbstverständlich gern ein neues Listing zum Review einreichen.

Gruß,
Sanne

Kanne und Siki
(Official Geocaching.com Volunteer Reviewer)

Die Info-Seiten der deutschsprachigen Reviewer: http://www.gc-reviewer.de

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Hidden : 4/4/2010
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Es handelt sich um einen traditional Cache in kleiner Größe (kleine Box). Durch den relativ dichten Wald ist die Anzeige des GPS unter Umständen nicht so präzise, daher den Suchradius vielleicht etwas erweitern.

Bitte wieder gut tarnen, da zu viele Muggles unterwegs.

Wenn es schnell gehen soll, Parplatz hier:

N52 15.221
E008 06.669

Gut Sandfort

Vorläufer dieses Rittergutes im Süden der Stadt Osnabrück war der Sitz des alten Osnabrücker Adelsgeschlechts von Molenseten, das an dieser Stelle erstmalig 1187 mit einem Thiodericus von Molenseten erwähnt wird.
Eine dazugehörige Bauernschaft Molenseten wird erstmalig 1147 als zwischen Voxtrup und Düstrup gelegen erwähnt. Die Straße Molenseten in der Nähe zeugt heute noch davon.
Der Name Sandfort taucht erstmalig 1689 auf und stammt wahrscheinlich von einer sandigen Fuhrt durch die Hase, die erst in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts durch eine Steinbrücke ersetzt wurde.
Zu dem Gut gehörten mehrere Mühlen, auf die der Name Molenseten zurück zu führen ist. Daraus wurde im Laufe der Jahrhunderte der Name Mönstermann, der heute noch als Stammsitz eines Meierhofes in Düstrup weiterlebt. Die ehemalige Mühle der Familie ist noch direkt an das Gut angrenzend erhalten und wurde zu einem privaten Wohnsitz umgebaut.
Im Laufe der Zeit wechselten die Besitzer des Gutes durch Erbschaft, Heirat oder Kauf in die Hände vieler Adelsfamilien. Erwähnenswert sind Dr. Jost von Roland, Kanzler des Bischofs Franz von Waldeck und 1536 Osnabrücker Bürgermeister.
1862 ließ Konsul Eduard Ischon den Burggraben zuschütten und baute eine Kalkbrennerei. Der nächste Besitzer Ökonomierat Siegfried Jaffe legte große Forellenteiche an. Er richtete auch den bekannten Osnabrücker Maler Franz Hecker ein Atelier im Turmhaus ein. Die Stadt Osnabrück kaufte ihm 1906 die Sandforter Quellen ab und errichtete die Wasserwerke Düstrup-Voxtrup.
Das Gut hatte in den letzten Jahren schon bessere Tage gesehen. Dann wechselte es abermals den Besitzer, der es aufwändig sanierte und heute befindet es sich wieder in einem bewundernswerten Zustand.

Additional Hints (No hints available.)