Tradi unter der neu renovierten
Autobahnbrücke in Judenburg.
Bitte eigenen Stift mitbringen, der
Cache ist eine schwarze Filmdose.
Geschichte:
Die
Schnellstrßenbrücke bei Judenburg ist die größte in
Vollschalungsbau errichtete Bogenbrücke. Beim Bau wurde der gesamte
Bereich unter dem Bogen mit Gerüsten und Schalungen verbaut.
Fundamente der damals verwendeten Seilkräne sind heute noch in den
Berghängen links und rechts des Ufers zu finden.
Die S36 wurde erst spät am Ende des
20. Jahrhunderts in ihrem bisherigen Ausmaß fertiggestellt. Pläne
dafür existierten schon in den Jahren des 2. Weltkrieges.
Gerüchten zufolge sollte der heute im Raum Graz beheimatete
Autocluter Steiermark nach dem Niedergang des Kohleberwerkes
in Fohsdorf ursprünglich im Aichfeld errichtet werden, womit der
S36 eine bedeutende Rolle im wirtschaftlichen Verkehr zugekommen
wäre. Die damals aber erst in Bau befindliche Murtal Schnellstraße
sei - trotz vorhandener ausgebildeter Arbeitskräfte vor Ort - ein
maßgebliches infrastrukturelles Hindernis für die Ansiedelung der
Unternehmensgruppe an diesem Ort gewesen.
Vom Beginn beim Knoten St. Michael
führt die S36 über Knittelfeld und Zeltweg bis nach
Judenburg. Das Ende der Schnellstraße begründet - nach einer
scharfen Linkskurve, die angeblich aufgrund der dort vorhandenen
Endmoräne errichtet wurde - die Abfahrt Judenburg West. Wobei ein
ortsansässiger, damaliger Nationalrat, der kurz nach dem Ende der
Schnellstraße sein Gasthaus hat, angeblich nicht ganz unbeteiligt
an dieser Variante ist. Schlisslich führt die Bundesstrase die an
die Schnellstraße anschließt direkt daran vorbei.
Derzeit ist eine Verlängerung der
Schnellstraße bis Scheifling geplant. Im Anschluss daran soll mit
der geplanten Klagenfurter Schnellstraße (S37) eine Verbingung nach
Kärnten hergestellt werden.