Die Morassina ist ein ehemaliges Vitriol-Bergwerk in
Schmiedefeld.
Heute befindet sich hier ein Schaubergwerk mit vielen Tropfsteinen
von eindrucksvoller Farbenpracht und Formenvielfalt das 1996 auf
Grund seiner Einmaligkeit sogar in das Guinnes-Buch der Rekorde
einging.
Erstmals erwähnt wurde die Grube im Zusammenhang mit der
Produktion von Alaun, Eisen- und Kupfervitriol sowie Schwefel und
Farberden im Jahre 1683.
Nachdem man um 1850 Alaun und Vitriolprodukte auf chemischen Weg
billiger produzieren konnte, kam das Bergwerk schnell zum Erliegen.
1863 lieferte das Vitriolwerk Morassina die letzten Produkte an die
Kunden aus.
Vitriol ist die veraltete Bezeichnung für die
kristallwasserhaltigen Sulfate (Salze der Schwefelsäure) von
zweiwertigen Metallen in der Chemie.
Vitriole kommen als Oxidationsprodukte in sulfidischen
Buntmetall-Erzlagerstätten vor. Sie werden durch Auffangen der
Vitriol-haltigen Sickerwässer und durch Auslaugen von verwittertem,
oxidiertem Buntmetallerz gewonnen. Eisenvitriol wird auch aus der
Restlösung gewonnen, die nach Abscheiden von Kupfer aus
Kupfersulfat-haltigen Wässern durch Zementation mit metallischem
Eisen anfallen.
Eisenvitriol wurde zur Herstellung verschiedener Farbstoffe in
der Textilindustrie (z. B. zur Schwarzfärbung von Leder), zur
Herstellung von Tinte und zur Desinfektion verwendet.
Kupfervitriol wurde verwendet als Desinfektion, zur
Holzimprägnierung, zur Konservierung von Tierhäuten bis zur
Verarbeitung zu Leder, zur Beizung von Getreidesaat, zur Bekämpfung
von Pflanzenkrankheiten, zur Unkrautbekämpfung und zur Herstellung
von Mineralfarben und organischen Farbstoffen.
Im heutigen Schaubergwerk findet man ein durch die Natur
geschaffenes einmaliges Ensemble von Tropfstein- und
Sinterbildungen in verschiedenen Grotten:
Stahlblaue Grotte
Fantasiegrotte
kleine Grotte
Rokokosaal
Alexander von Humboldt Verbruch
Märchengrotte
Um sich diese geologische Besonderheit unter Tage anzuschauen
sollte man an einer Führung teilnehmen. Die Führung durch das
Bergwerk ist kostenpflichtig. Sie ist nicht notwendig, um den Cache
zu lösen, aber absolut empfehlenswert!
80% der Führungsstrecke ist behindertengerecht ausgebaut und
dadurch auch für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Um diesen Earthcache zu loggen, schickt mir per Email die
Antworten auf folgende Fragen und ladet ein Bild von euch und eurem
GPS vor dem Ausgang des Schaubergwerkes zu eurem Log hoch!
1. Was ist der wesentliche Unterschied zwischen Stalaktiten
und Stalagmiten?
2. Wieviel kostete 1 Zentner Kupfervitriol im Jahre 1792?
3. Unter welchem Namen waren die produzierten Farbprodukte
bekannt?
Wartet bitte nach der Email auf die Logfreigabe!
Logs ohne Bild werden kommentarlos gelöscht!
Logs, die die Antworten auf oben gestellte Fragen beinhalten werden
auch gelöscht!

The Morassina is a former vitriolic mine in Schmiedefeld.
Nowadays it is a tourist mine with many dripstones of impressive
rich colouring and form variety. Because of its uniqueness it is
even recorded in the Guinnes book of the records since 1996.
The first time that the mine was mentioned was in the year 1683
in connection with the production of alum, iron vitriol and copper
vitriol as well as sulphur and colour earth.
After it was possible to produce alum and vitriolic products on
chemical way cheaper (about 1850), the mine came fast to a
standstill. In 1863 the vitriolic mine Morassina delivered the last
products to the customers.
Vitriol is the outdated name for the sulphates which contain
crystallization water (salts of the sulfuric acid) from bivalent
metals in the chemistry.
Vitriols are oxidation products in sulphidic non-ferrous metal
mineral deposits. They are won by catching the vitriol-containing
seeping waters and by leaching out of weather-beaten, oxidised
non-ferrous metal ore. Iron vitriol is also won from the rest
solution which is incurred after precipitation of copper of
copper-sulphate-containing waters by cementation with metallic
iron.
Iron vitriol was used in the production of different colorings
in the textile industry (e.g., to the black colouring by leather),
for the production of ink and for disinfection.
Copper vitriol was used as a disinfection, for the impregnation of
wood, for the preservation of animal skins up to the processing to
leather, for the fight against plant illnesses, for weed control
and for the production of mineral colours and organic
colorings.
In the today's tourist mine you can find a unique ensemble of
dripstones and sinter developments created by the nature in
different grottos:
Steel-blue grotto
Imagination grotto
small grotto
Rococo hall
Alexander von Humboldt Verbruch
Fairy tale grotto
To visit this geologic specific feature underground you should
take part in a guidance. The guidance is fee required. It is not
necessary to log the cache, but absolutely recommendable!
80% of the guidance distance is developed suitable for the
handicapped and is thereby accessible also to wheel chair
drivers.
To log this Earthcache, email me the answers to the following
questions. Also, your log must include a picture of yourself with
your GPS in front of the exit of the mine.
1. What is the main difference betwen stalactites and
stalagmites?
2. How much did 1 hundredweight (1 centner) of copper vitriol cost
in 1792?
3. Under which name were the produced colour products
known?
Please wait for the log release after you send your
e-mail.
Logs without picture will be deleted without any comment.
Logs which show the answers to the questions will be deleted,
too!
***An dieser Stelle möchte ich mich bei Andrea Otte, der 2.
Vorsitzenden der Mitglieder Förderkreis „Morassina“e.V.
bedanken, die mir im Listing vorhandene Bilder zur Verfügung
gestellt und listingrelevante Fragen beantwortet hat!***
EDIT: Einige meiner Logfreigaben scheinen irgendwo im Nirvana zu
verschwinden. Deshalb bitte ich alle Finder gleich nach eurer eMail
an mich hier sofort zu loggen. Sollte keine eMail mit den Antworten
bei mir ankommen wird der Log gelöscht!