Geschichte
Die Geschichte des Wallfahrtsortes Klein Mariazell nahm vor gut 170
Jahren ihren Anfang, als 1828 eine gewisse Theresia Payer, zu
dieser Zeit noch ein Kind, eine Birke pflanzte und daran ein Bild
der Gnadenmutter anbrachte, das sie von einer Wallfahrt mit nach
Hause genommen hatte.
Erwachsen geworden, ehelichte sie Anton Kobald, den Besitzer des
nahe der "Frauenbirke" gelegenen Gasthauses. Im Jahr 1852 bekam der
Mann eine Lungentzündung und die Ärzte gaben ihm aufgrund der
Schwere der Krankheit nur wenig Hoffnung auf Heilung. Der gläubige
Mann gelobte, dass er im Falle seiner Genesung anstelle des
einfachen Bildstockes eine Kapelle errichteten würde.
Auf wundersame Weise erholte sich Anton Kobald tatsächlich von
seinem schweren Leiden und schon am 29. September 1853 dem Fest des
Hl. Erzengels Michael, konnte nach zahlreichen Arbeitsstunden die
Kapele "Klein Mariazell" geweiht werden.
Das kleine Kirchlein wurde bald von Gläubigen und
Muttergottes-Verehrern aus nach und fern aufgesucht.
Votivbilder aus dieser Zeit legen Zeugniss für den Dank dieser
Bilger ab, die hier Trost oder Heilung erfahren haben.
Aufgrund des zunehmenden Pilgerstromes wurde die Kapelle für die
Gläubigen bald zu klein. Da beschloss das kinderlose Ehepaar Kobald
den Bau einer Kirche. Die Errichtung des Gotteshauses
fand in den Jahren 1883-1890 mit Hilfe zahlreicher Wohltäter
statt.
Am 14. Juni erfolgte die Segnung der Kirche samt Kirchhof durch
Fürst Bischof Dr. Johann Zwerger. Wenige Jahrzehnte später, am
1.Jänner 1926,
wurde Eichkögl zur Pfarre erhoben.

Viel Spaß beim Cache und in Eichkögl
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