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finis coronat opus - Der zweite Fall Mystery Cache

Hidden : 4/13/2010
Difficulty:
3.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Dieser Cache ist blackschneck gewidmet!

Es war schon fast dunkel, als Hauptkommisar Eduard Fischer den TAtort erreichte.

„Wo bleibst Du nur?“ fragte seine Kollegin Jule Zimmermann „Wohl wieder deine Steinesammlung sortiert!“

„So´n Quatsch!“ entgegnete Eduard säuerlich „Ich lag gerade in der Badewanne als der Anruf kam!“

„An einem Donnerstagabend?" Jule war neugierig

„ Ja, wann denn sonst?“ Eduard war eingeschnappt.“Wer ist denn diese neue Kollegin?“

„Themawechsel? Na gut! Das ist unsere Neue. Anne Klönen heißt sie und ist direkt von der Polizeischule. Macht ihre Sache aber ganz gut, soviel ich beurteilen kann! “

Eduard stellte sich der neuen Kollegin mit Handschlag vor. „Guten Abend, mein Name ist Eduard Fischer, Hauptkommisar. Herzlich Willkommen in unserer Abteilung!“

„Vielen Dank Herr Fischer“ Anne schien schüchtern

„Du kannst mich ruhig Ede nennen, wie alle anderen Kollegen auch! Was haben wir hier?“ Eduard ging zur Tagesordnung über

„Eine junge Frau. Anfang zwanzig. Die LEiche wurde von einem Passanten entdeckt. Die Frau hatte einen Rucksack bei sich. Darin waren eine Taschenlampe, ein Taschenrechner, Stifte und mehrere Unterlagen.“

„ Was für Unterlagen?“ Eduard war neugierig

„Kennen Sie… äh kennst Du die neue Trendsportart Geocaching?“ Anne erwartete ein `Nein`

„Klar, kenne ich die. Wir hatten neulich schon mal einen Fall, bei dem es um diese Art der Freizeitbeschäftigung geht. Man bekommt Koordinaten aus dem Internet und sucht via Satellit eine Dose! Damals ist ein Mann umgebracht worden, dessen Kopf im Dutenhofener See lag!“

„Und wie ist der Fall ausgegangen?“ fragte Anne

„ Natürlich haben wir den MÖrder geschnappt. Seitdem werde ich öfters zu Rate gezogen bei Fällen zu diesem Thema. Kürzlich hatte ich sogar eine Anfrage von einer befreundeten Kollegen aus Bad Kreuznach.“ Eduard machte dieses Thema sichtlich Spaß, nicht nur weil er schon das ein oder andere mal selber losgezogen ist um Dosen zu suchen.

„Welche Cacheunterlagen hatte das Opfer denn dabei?“

„Schaue doch selbst!“ Anne überreichte mit ihrer in Gummihandschuhen gehüllten Hand einen Ausdruck aus dem Internet.

Ede las: „ GC26QK5 finis coronat opus – Der zweite Fall. Komisch, von diesem Cache habe ich noch nichts gehört, der muss ganz neu sein!“

Eduard ging hinüber zu der Leiche.

„Mmh, irgendwas ist hier ziemlich faul…!?!“

Anne ging hinter Eduard her, als er die junge Frau inspizierte.

„Wie läuft das denn eigentlich ab, woher weiß man denn, wo diese Dosen liegen?“

„Das ist es!“ Ede hatte die Erleuchtung „Du bist wirklich goldwert! Das GPS fehlt.“

„Bitte was?“ Anne war sichtlich überfordert

„Na das GPS. Die Abkürzung für GlobalPositioningSystem. So werden im Allgemeinen die tragbaren Navigationgeräte genannt mit denen man auf Schatzsuche geht. Aber die Frau hatte keins dabei.“

„Und nun?“ fragte Anne

„Jule, kannst Du einen Polizeihund ordern? Wir müssen einen Gegenstand finden!“ rief Ede zu Jule rüber.

„Mach ich!“ schon hängte sich Jule an das Funkgerät und orderte einen DIensthund.

„Währenddessen können wir ja mal schauen, ob es Zeugen gibt!“ sagte Ede

Während die Spurensicherung noch den Tatort genauestens dokumentierte, gingen Ede und Anne an das gegenüberliegende Haus, aus dessen Fenster eine ältere Dame schaute. Anne klingelte. Nach einer Minute öffnete die Dame die Haustür.

„Guten Abend… Frau Schnecke?“ Anne hatte das Klingelschild gelesen „ Ich bin Anne Klönen und das ist Hauptkommisar Fischer. Dürfen wir reinkommen? “

„Natürlich, ich hab´ mich schon gefragt wann ihr kommt.“ Frau Schnecke wirkte sehr freundlich.

„Haben sie etwas von dem Mord vor ihrem Haus gesehen?“ Ede kam gleich auf den Punkt.

„Ich bin wegen des Geschrei´s wachgeworden. Dachte mir schon, dass es eine SChlägerei sei. Als ich aus dem Fenster schaute sah ich die blonde Frau, die von einem Mann im Kapuzenpulli niedergeringt wurde. „

„Ist Ihnen irgendwas Besonderes aufgefallen, was uns bei der Identifizierung des Täters weiterhelfen könnte?“ Anne klang sehr professionell.

„Ja, er hatte auf dem Rücken den Schriftzug eines ABschleppdienstes und er hat der jungen Frau einen Gegenstand abgenommen. Ein Handy oder so!“

„Wo ist der Mann hingelaufen?“ fragte Ede

„Richtung Süden. Er hatte es ziemlich eilig. Kein Wunder würde mich ja auch beeilen, hätte ich jemanden umgebracht!“ Frau Schnecke grinste

„Vielen Dank Frau Schnecke, bitte halten sie sich für weitere Fragen zu Verfügung!“

„Selbstverständlich!“ Frau Schnecke verabschiedete die Besucher.

Mittlerweile waren Leute von der Presse eingetroffen und schossen Fotos.

„Wir fassen mal zusammen“ fing Ede an „Bei dem Opfer handelt es sich um eine Geocacherin, deren GPS geraubt wurde. Sie war scheinbar auf der Suche nach einem Cache, als sie von einem Mann mit einem Kapuzenshirt mit Abschleppdienstschriftzug überwältigt wurde. Der Täter ist nach Süden abgehauen.“

„Das sind die Fakten!“ bestätigte Anne

Am nächsten Morgen besuchte Ede, seinen Kollegen Dr. Weber in der Gerichtsmedizin in Gießen. Obwohl sie sich schon eine lange Zeit kannten, war Dr. Weber der einzige Kollege, den Eduard immer noch siezte.

„Guten Morgen, Dr. Weber.“ begrüßte Eduard den Gerichtsmediziner

„Guten Morgen Herr Fischer. Sie kommen bestimmt wegen des Mordes von gestern!“

„Genau! Haben sie schon Ergebnisse für mich?“

„ Ja, ich bin soweit fertig mit der Obduktion der Leiche.“ entgegnete Dr. Weber „Todesursache war ein stumpfer Schlag auf den Kopf mit einem harten Gegenstand. Sehen sie hier?“ Dr.Weber zeigte ein Foto mit dem Hämatom am Kopf. „Scheinbar handelt es sich um eine Art Stein oder so ähnliches. Besonders auffällig ist dieser rechteckige Abdruck, 5,3cm auf 3 cm. Wahrscheinlich war der Gegenstand mit einer rechteckigen Plakette mit abgerundeten Ecken versehen.“

„ Sehr interessant!“ Ede dachte nach. „Die Mordwaffe hatte eine Plakette an sich?“

Eduards Handy klingelte. Er nahm ab.

„Ja, ich bin sofort da!“ Ede legte auf.

„Eine FUßstreife hat einen VErdächtigen festgenommen, ich muss los! Danke für die schnelle und gute Arbeit!“

„Keine Ursache!“ verabschiedete sich Dr. Weber. „Einen schönen Gruß an Frau Klönen. Habe gehört, dass sie ihre neue Kollegin ist. Habe mit ihrer Mutter zusammen studiert. So klein ist doch die Welt!“

Im Auto wurde Eduard von Anne Klönen über seine Freisprechanlage auf den neuesten Stand gebracht.

„Bei der Toten handelt es sich um Teresa Müller. Ihr Username war Antenne110. Sie war gerade, laut ihrer Freundin, die ebenfalls Cacherin ist, auf dem Weg zu dem neuen Cache, dessen Ausdruck wir in ihrem Rucksack gefunden haben. Sie wollte angeblich einen sogenannte FTF machen, also Erstfinderin werden. Die Freundin konnte nicht mitkommen, weil sie noch zum ARzt musste wegen einer BLutentnahme. Der Mörder hat sie scheinbar verfolgt und ihr die Koordinaten abgenommen. Wir gehen also davon aus, dass es sich bei dem Mörder ebenfalls um einen Cacher handelt."

Als Ede im Präsidium eintraf, war alles in heller Aufregung.

„Wen haben sie festgenommen“ fragte er Jule Zimmermann

„Einen jungen Mann mit einem Abschleppdienstschriftzug auf dem Kapuzenshirt. Sein Name ist Manfred Astor. Auch ein Geocacher. Sein Username ist Funkyzone. Er verweigert die Aussage. Man hat an seinem Kapuzenshirt Blut gefunden. Aber scheinbar sein eigenes. Die Beschreibung passt perfekt auf den Täter. Er wartet auf einen Anwalt. Der STaatsanwalt ist aber schon im Haus“

„Habt ihr die Mordwaffe bei ihm gefunden?“ fragte Ede

„Nein, noch nicht. Er hat sie wahrscheinlich irgendwo versteckt. Aber er hatte ein Funkgerät dabei -wer weiß, was er damit vor hatte- , ein GPS-Gerät, aber nicht das vom Opfer und einen Zettel mit handgeschriebenen Notizen.“

„Was steht auf dem Zettel?“ Ede las neugierig:

“Alles klar!” sagte Eduard “Ich weiß, wo wir die Tatwaffe finden können.”

Um sicher zu gehen, dass sich die Kriminaltechniker nicht geirrt haben, hier der Abgleich mit der Kriminaldatenbank! Geochecker.com.

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