Öberauer
Schleife, Vogelau, Pillmoos, Gollau -
wohlklingende Namen bezeichnen Straubings naturnahste und schönste Seiten. Sie sind Teil von
"Natura 2000", einem Verbund von Biotopen, der ganz Europa umfasst
und über den die jeweiligen Mitgliedsländer im Auftrag der EU
wachen.
Zwei Natura-2000-Gebiete gibt es in der Region, die auch Straubing
tangieren: die Donau mit ihren Uferregionen zwischen Straubing und
Regensburg und zwischen Straubing und Vilshofen. Dazu gehören die
alten Donauschleifen Gollau und
Öblinger Schleife sowie das
Alburger Moos. Insgesamt eine Fläche
von acht Quadratkilometern.
Der größte Teil davon ist sowohl als FFH
(Fauna-Flora-Habitat)-Schutzgebiet als auch als Vogelschutzgebiet
ausgewiesen.
Die Gollau ist inzwischen zu 90 Prozent
in städtischem Besitz. Der frühere Oberbürgermeister Ludwig
Scherl, Liebhaber von Libellen und ein
Freund der Natur, gab dazu den Anstoß. Er war der Ansicht:
Naturschutz kann die Stadt nur dort verwirklichen, wo sie auch das
Sagen hat.
Den Kernbereich der Gollau bildet ein
ehemaliger Donaubogen, der im Laufe der Zeit verlandet ist. In den
nach wie vor sehr nassen Flächen kommen noch viele Tier und
Pflanzenarten vor, die andernorts bereits vom Aussterben bedroht
sind. Deswegen wurde die Gollau 1995
als „Geschützter Landschaftsbestandteil“ unter Schutz
gestellt.
Verhaltet euch dort bitte auch als Landschaftsschützer und stört
brütende Vögel oder andere Tierarten nicht. Nehmt auch Rücksicht auf die
Pflanzenwelt. Der Cache wurde bewusst einfach versteckt,
damit ihr hier nicht
lang in der Landschaft rumlaufen müsst. Nutzt die gewonnene Zeit
lieber, um euch ein bisschen an der Ruhe hier zu
erholen.