SpürFuchs09: Hier endet der Weg – aber nicht die Geschichte
Heute war es so weit – eine letzte Runde über alte Pfade, die mich tief in die Geschichte meines ersten eigenen Caches geführt hat. Schlebuscher Walderlebnis, im Juli 2010 gemeinsam mit meinem Papa ausgelegt, hat stolze 15 Jahre Wind, Wetter und viele Finder überstanden. Heute aber, bei einer nachdenklichen Wartungsrunde im kalten Dezemberwetter, stand fest: Die finale Dose ist verschwunden. Keine Spur mehr, kein Deckel, kein Logbuch. Nur noch der Wald und die Erinnerungen.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ziehe ich hier einen Schlussstrich. Eine neue Dose wird es nicht mehr geben – der Cache darf nun in Frieden ruhen. Er hat seinen Zweck erfüllt: Er hat Geschichten geschrieben, Menschen zusammengebracht und Spaziergänge in ein kleines Abenteuer verwandelt.
Der Multi führte einst über rund 5,4 km durch die Wälder rund um Wetter-Schlebusch – eine Gegend, die mehr Geschichte in sich trägt, als man auf den ersten Blick ahnt. Früher zog mein Papa mit seinem Hund oft über dieselben Wege – diese Tour war also nicht nur ein Geocache, sondern auch ein kleines Stück Familiengeschichte.
Ich danke allen, die diesen Multi gesucht, gefunden und in ihren Logs so viele freundliche Worte dagelassen haben. Es war schön zu lesen, wie viel Freude er über die Jahre bereiten konnte.
Mach’s gut, Schlebuscher Walderlebnis – du hast deinen Teil zur Geocaching-Geschichte beigetragen. Und wer weiß: Wo eine Spur endet, beginnt manchmal schon die nächste.