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Erneuerbare Energien des Inns: Braunau/Simbach Multi-Cache

This cache has been archived.

angrox: Hallo,

ich habe leider keine Möglichkeit mehr mich um diesen Cache zu kümmern. Hiermit archiviere ich ihn.

Gruesse,

Grox.-

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Hidden : 5/9/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Erneuerbare Energien am Inn: Kraftwerk Braunau/Simbach


Dieser Multicache fuehrt uns zu einem der vielen Staukraftwerke im Bereich des Inns. Aufgrund der Grenzlage des Inns werden diese Werke gemeinsam von Österreich und Deutschland betrieben.

Diese Massnahme ist ein gutes Bespiel dafür, wie sich zwei Länder für ein Miteinander und gegen einen Streit entschieden haben. Der gesunde Menschenverstand würde eine solche Lösung immer diktieren, jedoch wird allzuoft Gier über Vernunft gestellt. Der Cache geht daher - wie auch das Konzept der gemeinsamen Nutzung der Resourcen - über die Landesgrenzen hinaus.

Generelle Information zu diesem Cache:


  • Man muss keine Zäune oder ähnliches Überklettern. Generell muss nie geklettert werden.
  • Das Betriebsgelände muss nicht betreten werden.
  • Passt auf, wenn ihr in der Nähe der Staustufe seit! Das ist kein Spielplatz fuer die lieben Kleinen, man kann sehr leicht ins Wasser rutschen!
  • NIE ins Wasser gehen! LEBENSGEFAHR!
  • Der hohe "Terrain" Wert kommt durch die Strecke, die zurückgelegt werden muss. Minimum ein Fahrrad ist empfohlen.

Initialer Cacheinhalt: Logbuch, Bleistift, Spitzer, 2 Murmeln, Messingpendel, Armbanduhr, kleiner Glasstein, Hinweise zum Geocaching, TB "Poker"

Hier noch ein paar interessante Links zur Staustufe Braunau/Simbach:


Allgemeine Informationen:

Auf einer Länge von ca. 100 Km - von der Mündung der Salzach in den Inn bis nach Jochenstein / Engelharts sowie ein kurzes Stück im Bereich Kufstein / Kiefersfelden - bilden Inn und Donau die Grenze zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Österreich. Die günstigen geographischen und hydrologischen Voraussetzungen veranlassten die beiden Anrainerstaaten, diese Flussstrecken gemeinsam wasserkraftwirtschaftlich zu nutzen. Für die OBK bildet das Regierungsübereinkommen vom 16. Oktober 1950 die Grundlage für den gemeinsamen Wasserkraftausbau von Inn und Salzach. Das Regierungsabkommen vom 13. Februar 1952 regelt die Gründung der Donaukraftwerk Jochstein AG ( DKJ ) zur energiewirtschaftlichen Nutzung der Grenzstrecke an der Donau.
Im Rahmen der Liberalisierung des europäischen Strommarktes waren auch die Gesellschaften ÖBK und DKJ gezwungen, ihre Stromerzeugungskosten nachhaltig zu senken. Zu diesem Zweck haben die Eigentümer eine gemeinsame Betriebsführungsgesellschaft - die Grenzkraftwerke GmbH ( GKW ) - gegründet. Die GKW haben zum 01. Juli 1999 die Betriebsführung für die Kraftwerke der ÖBK und DKJ übernommen, das Personal wurde in diese Gesellschaft überführt. Die ÖBK besitzt am unteren Inn die Kraftwerke Braunau - Simbach, Schärding - Neuhaus und Passau - Ingling sowie am oberen Inn das Kraftwerk Oberaudorf - Ebbs. Zusätzlich ist sie mit 47 % am Kraftwerk Nußdorf beteiligt. Nicht zur ÖBK gehören die Grenzkraftwerke Ering - Frauenstein und Egglfing - Obernberg. Diese wurden bereits durch die Innwerk AG - jetzt E.ON Wasserkraft GmbH - errichtet. Durch das Regierungsübereinkommen vom Okt. 1950 wurde der weitere Ausbau des wieder zum Grenzfluß gewordenen Inn der ÖBK übertragen. Auch an einigen Inn-Staustufenkraftwerken der jetzigen GKW wird eine Feldbahn zum Abtransport des Treibgutes vorgehalten.
Mit der Inbetriebnahme des Kraftwerkes Oberaudorf - Ebbs im Jahre 1992 ist der Inn von Kufstein bis zu seiner Mündung in die Donau lückenlos ausgebaut. Im Kraftwerk Oberaudorf - Ebbs wurde auf den Bau einer Staustufenbahn verzichtet, das Treibgut wird mittels eines Krans unmittelbar vom Rechen in Abfallcontainer verladen. Auch das im Frühjahr 1955 in Betrieb genommene Donaukraftwerk Jochenstein besaß bis zum Anfang der neunziger Jahre eine 800 mm-Staustufenbahn. Hier wird das Treibgut heute allerdings nicht mehr in schmalspurige Loren verladen und zur Entsorgung ans Ufer gefahren, sondern mittels Kran direkt in Container verladen. Die früher hier eingesetzte Diema 3191 / 1971 ( DFL 30/1.1, Neulieferung an DKJ ) wurde mit zwei Loren als Denkmal auf österrischer Seite im Kraftwerksgelände abgestellt. Die " Innkraftwerkskette " der ÖBK im einzelnen:

Braunau-Simbach

Das Kraftwerk Braunau - Simbach wurde als erstes Kraftwerk der ÖBK in den Jahren 1951 - 53 erbaut, es besitzt heute eine Leistung von 100 MW. Mit der Betriebsaufnahme am 30. Oktober 1953 ist eine auch heute noch in Betrieb befindliche 800 mm-Staustufenbahn in Betrieb, die sich auf österreichischer Seite befindet. Auf der rund 400 m langen Betriebsanlage, die über 3 Weichen ( 1 Abstellgleis, 1 Umfahrgleis ) und einem Lokschuppen verfügt, wird die grau lackierte Gmeinder-Lok 4753 / 1951 ( 10 PS, Neulieferung an ÖBK ) eingesetzt.
In Folge von Hochwässern kommt es speziell an diesem Kraftwerk immer wieder zu einem hohen Anfall von Geschwemmselgut und Treibzeug. Dieses Treibzeug, welches hauptsächlich aus dem Einzugsgebiet von Salzach und Saalach kommt, kann je nach Hochwasserhäufigkeit und Wasserführung jährlich bis zu 15.000 Tonnen betragen. Aus diesem Grund besitzt das Kraftwerk 7 Hydraulikloren für den Transport des Treibzeugs vom Rechen bis zum am Ufer liegenden Lagerplatzes.

[Quelle: http://home.arcor.de/steffenhartwich/gkwsimbach.htm]
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Additional Hints (Decrypt)

Znhrerpxr, hagra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)