Friedhof Beschberg
Der Friedhof befindet sich im Saarbrücker Osten, eingebettet in
ein Waldstück zwischen den Ortsteilen Brebach, Fechingen und
Bischmisheim.
Ursprünglich ging er aus einer großen Kriegsgräberehrenanlage
hervor, deshalb wird der Friedhof in der Bevölkerung auch
"Ehrenfriedhof" genannt. Das einstige Friedhofswärterwohnhaus, das
sich rechts vom Haupteingang befindet, wurde in den 1920er Jahren
erbaut und Ende der 1990er Jahre umfassend renoviert. Heute dient
das Gebäude als Büro des Friedhofsbezirks Halberg und als
Wohnung für den Friedhofsleiter.
Die Einsegnungshalle wurde 1972 im oberen Teil des Friedhofs
gebaut. Das schlichte Flachdachgebäude bietet 90 Sitz- und 50
Stehplätze für Trauerfeiern. Mit einer Fläche von 5,03 Hektar
gehört der Friedhof Beschberg zu den größeren Bestattungsplätzen
Saarbrückens.
Bestattet werden können nur die Einwohner des Stadtteils
Brebach-Fechingen. In begründeten Ausnahmefällen entscheidet die
Friedhofsverwaltung gemäß der geltenden Friedhofssatzung.
Auf den Spuren regionaler Geschichte
Das eindrucksvolle Mahnmal zum Gedenken an die Opfer
des Ersten und Zweiten Weltkrieges, ebenso wie
die Bronzekreuze, die sich auf den Gräbern der Kriegstoten
befinden, bestimmen auch heute das Erscheinungsbild des oberen
Friedhofsbereiches. Sie erinnern an Sinnlosigkeit und Massensterben
des Krieges.
Im unteren Teil des Friedhofs findet man in Feld 12 den
sogenannten "Gefangenenfriedhof". Hier ruhen
überwiegend russische Kriegsgefangene. Darüber hinaus gibt es auf
dem Friedhof Beschberg auch historische Grabmalsubstanz, die
früheste stammt aus den 1920er und 1930er Jahren.
Und nun zum Cache:
Parken kann man
direkt am "Ehrenfriedhof" Beschberg bei N49°12.434 E007°03.308. Der
Cache befindet sich ca. 600 m von dem Friedhof entfernt im Wald.
Bis auf die letzten Meter führt ein Waldweg zum Final.