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Senile Bettflucht

A cache by G&J&Hund Send Message to Owner Message this owner
Hidden : 5/19/2010
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size: regular (regular)

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Geocache Description:

Nachtcache auf nicht immer breiten Waldwegen
Zeitbedarf 1,5 bis 2 Stunden.
Zur Anfahrt auf keinen Fall die B 502 benutzen.
Anfahrt und Parken siehe weiter unten.

Ein paar allgemeine Hinweise zu Nachcaches :
1)
Habt für den Notfall immer ein Handy dabei...
2) ... und eine Ersatztaschenlampe ! Es ist unheimlich schwierig, im Dunkeln aus einem unbekannten Wald wieder herauszufinden.
Außerdem lauern im Dunkeln jede Menge Karatemäuse, Kampfschnecken und Knockoutfinken auf Lebendfutter ... !
3) Haltet beim Leuchten die Taschenlampe direkt neben die Augen. Die Reflektoren reflektieren zwar sehr stark, aber nur in einem recht kleinen Winkel zur Seite. Kann sein, dass Ihr sie sonst sehr schlecht seht.


Doch nun zu den Freuden dieses Caches.

Wir müssen die beinharte Wahrheit aushalten : keiner von uns wird jünger.

Mit den Jahren sind wir ins „Metallene Zeitalter“ gekommen – Gold in den Zähnen, Silber im Haar ......und Blei in den Knieen. Brillengläser dick wie Lupen, Herztabletten, Rollator und künstliches Gebiss haben nun das Management unseres Lebens übernommen oder werden es in Kürze tun.

Zudem ist die senile Bettflucht an die Stelle erquickenden Nachtschlafes getreten und auch im Fernsehen kommt um die Zeit nix Vernünftiges mehr, weder Rosamunde Pilcher, noch Florian Silbereisen oder Dieter Bohlen.


Die dadurch verursachten Depressionen begünstigen zwar durch zahlreiche Suizide das sog. sozialverträgliche Frühableben und entlasten so die gebeutelten Rentenkassen. Jedoch ist unsicher, ob man, wenn man sich auf diese Weise selbst zum TB „Hinüber zur anderen Seite“ macht, auf eben dieser anderen Seite auch retrieved wird...

Das erweckte in uns den Wunsch, für alle Schlaflosen und Ungetrösteten mit unserem ersten Nachtcache eine sinnvolle Alternative anzubieten. Die Strecke von rund 1,5 km Länge und etwas Rauf und Runter ist zielgruppengerecht ausgestattet mit einer Menge von Reflektoren, die auch bei älteren Herrschaften mit altersgemäß eingeschränktem Sehvermögen die notwendige Orientierung gewährleistet. Es ist mit einem Zeitaufwand von 1,5 – 2 Stunden zu rechnen - startet also rechtzeitig, damit Ihr morgens die Gemeindeschwester und den Pflegedienst nicht verpasst.
Wildschweine, brünstiges Rotwild und tollwütige Füchse sind hier ebenso unbekannt wie die dazugehörigen Jagdfreaks, die im Dunkeln schon mal gern besagtem sozialverträglichem Frühableben Vorschub leisten.
Die Finaldose bietet genug Platz auch zum Tauschen von Dingen wie abgetragenen Brillen, flachgetretenen Einlagen, überlagerter Haftcreme oder einem wegen Implantaten nicht mehr benötigten Gebiss.

Ist dieser Nachtcache erfolgreich bezwungen, habt Ihr unterwegs sechs als Buchstaben verschlüsselte Zahlen eingesammelt, die Euch zu einem anschließenden zweiten Cache GC 28TZA in der Nähe führen.

Stellt Euer Cachemobil ab bei N 540 20,936’ / E 100 12,480'. Diese Stelle erreicht Ihr, wenn Ihr in Mönkeberg von der Dorfstraße in die Straße Klingenberg abbiegt (N 540 20,712’ E 100 12,343’) und diese Straße dann ganz zu Ende fahrt.
Achtung : Auf keinen Fall die nahe B 502 benutzen.
Schnellstraße ohne Parkmöglichkeiten und Ausgänge – die örtlichen Bestattungsunternehmer warten nur auf solche Leute ... !!!

Markierungen :
weiße Reflektoren : Wegverlauf
                           Dreieckige Markierungen : In die angezeigte Richtung abbiegen
gelbe Reflektoren : Stationen.
                     Um gelb und weiß auch bei grauem und grünem Star besser
                     unterscheiden zu können, sind die weißen eckig, die gelben rund.

Stationen : alle recht dicht am Weg, in nächster Umgebung der gelben Reflektoren. Falls nichts anderes angegeben, sucht Ihr nach kleinen Schildchen in 50-180 cm Höhe
Wegverlauf : Immer auf dem Weg bleiben. Einzige Ausnahme ist der Final (siehe weiter unten), bei dem dann ggf. Euer Bufdi (früher hieß der Zivi) Euch auf den Weg zurückhelfen muss.

                        So, und nun zeigt mal der Jugend,
       dass trotz schwankenden Schrittes und zitternder Hand
                mit Euch immer noch gerechnet werden muss !



Zunächst folgt Ihr dem Weg in derselben Richtung, wie Ihr gekommen seid. Nach weniger als 50 Metern setzt dann die Leuchtspur ein.

Station 1 : Erstes graviertes Alu-Schildchen suchen.
Sofort danach : DIE AUGEN LINKS !
Wir haben dort leider erfolglos mit der Forstverwaltung wegen des Einbaus eines Treppenliftes verhandelt. Also macht Eurem Bufdi mal Beine - genau wie das Reiter tun, wenn der Gaul in Gang kommen soll. Den passenden Krückstock habt Ihr ja dabei ... ! Reflektoren werden Euch führen.

Oben angekommen, werdet Ihr nach rechts geschickt. Aber macht mal vorher eine kurze Verschnaufpause und tretet nach links aus dem Wald heraus. Da steht eine kleine Bank, auf die kann Euch Euer Pfleger heben, so dass Ihr den schönen Blick über die Lichter von Kiel genießen könnt - Kiel, eine kleine, verträumte Landeshauptstadt in der Nähe von Preetz.
Sollte Euer Pfleger eine Pflegerin sein, dann eignet sich diese Bank auch erstklassig zum Fummeln und Grapschen - muss ja auch mal sein in Eurem Alter !

Aber jetzt zurück auf den Weg, der Abbiegemarkierung und den Reflektoren folgen bis zur nächsten Abbiegung. Jetzt noch ca. 50 m in die angegebene Richtung und dann ...
Station 2 : Der Umgefallene, vor dem der Weg rechtwinklig abbiegt. Er hat an seinem südlichen Ende eine "Öse". Da mal nachsehen. Danach umkehren und ca. 130 m ohne Reflektoren auf dem Weg immer geradeaus bergab. Leichte Schwindelanfälle unterwegs sind altersgerecht.

Station 3 : Kein Schildchen, nur ein gelber Reflektor. Hier müsst Ihr jetzt entscheiden, ob Ihr rechts oder links abbiegen wollt.
Dass mit zunehmendem Alter die Entscheidungsfreudigkeit stark nachlässt, haben wir berücksichtigt und stellen eine Entscheidungshilfe zur Verfügung : Rechts, etwas oberhalb des Weges liegt ein großer Stein. In derselben Entfernung vom Weg steht genau gegenüber im Kraut eine kleine Steinsäule (ca. 70 cm hoch) mit einer Jahreszahl drauf.
Quersumme gerade, dann links ab.
Quersumme ungerade, dann rechts ab.

Ersatzweise einfach nur nach rechts und links zu leuchten hilft hier leider gar nix, denn auf dem nun folgenden Wegstück kleben die Reflektoren HINTER den Bäumen. Ihr könnt sie also nur erkennen, wenn Ihr beim Gehen auch mal nach hinten leuchtet, um Euch zu vergewissern. Sind nach einer gewissen Strecke immer noch keine zu sehen, solltet Ihr die Entscheidung bei Station 3 vielleicht doch nochmal gemeinsam mit Eurem Pfleger überdenken...


Station 4 : Später müsst Ihr wieder hierher zurück, um dem Weg weiter zu folgen. Zunächst aber das Schildchen finden - ja, wie soll ich das erklären ..."unten suchen" wäre zu einfach. Besser ist so : Der Gelb-Reflektor sitzt 2,50m hoch. Von da aus weitere 2,70m nach oben, 180o um den Baum rum und dann wieder 5,10 m nach unten - da sitzt das Schild.
Achtung : Die Kratzerei auf dem Schildchen soll tatsächlich eine Zahl sein (fehlte zunächst, dann mit Taschenmesser reingekratzt) ...

Wie gesagtr : Ihr müsst gleich hierher zurückkommen. Vorher aber den weißen DOPPEL-Reflektoren nach zur nächsten Station. Auf dem Weg dorthin kann man mit Rollator oder Rollstuhl ganz erstaunliche Geschwindigkeiten entwickeln ...
Station 5 : Schildchen suchen (Brusthöhe, aber verdeckt - niederträchtig, ich weiß ... und habe auch versucht, mich zu schämen... erfolglos !)
Danach umkehren und auf demselben Weg zu Station 4 zurück. Von dort auf dem schmalen Weg nach rechts raus aus dem Wald und wieder der Leuchtspur nach. Und immer schön auf dem Weg bleiben !

Station 6 : ... ist am Eingang zu einem Bauwerk (... dem einzigen weit und breit !). Kein Schildchen, sondern Jahreszahl auf der Eingangsseite suchen. Nicht verzweifeln : Die ist von einem Grafitto (Klasse, nicht ? Singular von Grafitti ... Mann, sind wir Alten gut !!) übermalt. Also Lesehilfe einsetzen. Oder Pfleger lesen lassen.
I = letzte Ziffer zum Quadrat plus erste Ziffer, und dann vom Ergebnis 10% nehmen
Am Ausgang des Bauwerks rechts bergan (kann etwas zugewachsen sein !) etwa 150 m weiter zu ...

Station 7 : Ein gelber Reflektor : Kreuzung mit drei Möglichkeiten weiterzugehen - gemein, nicht ? Aber erstmal Schildchen suchen (am Baum, knapp hüfthoch).
Und wie jetzt weiter ? Die Weiße Frau mit dem Kind (Huhuuu - schaurig ! Aber jetzt habt Ihr sie auch mal in echt gesehen !) zeigt Euch den Weg zu der rechtwinkligen (!) abschüssigen Wegkurve bei
N 540 21, H (I-G) (E+G) / E 100 12,E N R.
Ausgangs der LINKS (!)kurve, wenn Vettel eigentlich schon wieder Gas geben würde...
STOP ! FINAL!
Die Dose liegt seniorenfreundlich fordernde ca.10 Meter weit weg vom Weg.
Rechts oder links ? Hängt davon ab, wie rum Ihr steht und ob Ihr rechts und links noch unterscheiden könnt. Jedenfalls nicht weiter als 4 m von den gelben Reflektoren entfernt.



Geschafft ! Jedenfalls dieser Cache.
Spätestens jetzt ist es Zeit für einen Schluck Klosterfrau Melissengeist.

...danach noch ein Schluck Doppelherz und das Leben sieht schon wieder (hicks !) freundlicher aus !

Und jetzt entweder ab ins Bett oder ....



Additional Hints (Decrypt)

Ervsraqehpx nz Ebyyngbe evpugvt rvafgryyra,
Uremgnoyrggra avpug iretrffra !
Jäueraq qre Snueg avpug erqra - qnf Trovff xöaagr orv Haroraurvgra enhfsnyyra !

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)



 

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