Mein Stadtviertel Wiblingen Tannenplatz Traditional Cache
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Mein Stadtviertel Wiblingen Tannenplatz
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Difficulty:
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Terrain:
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Size:
 (micro)
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Der Cache ist leicht zugänglich, jedoch aufpassen vor dem Hausmeister der hier unerschöpflich tätig ist, da hier das Wohngebiet beginnt auf Muggels achten.
Mein Stadtviertel
Ulm - Wiblingen, Tannenplatz
Seit über vier Jahren (und als Kind und Jugendlicher )wohne ich im Ulmer Stadtteil Wiblingen - Tannenplatz, der inzwischen meine lieb gewonnene Heimat geworden ist. Es ist ein Ort mit ganz junger Geschichte. Das neue Wohnviertel Tannenplatz , das heute mehr als 15.000 zugezogener Bewohner eine Heimat gibt und im Umkreis des alten Bauerndorfes, das bis 1970 von lediglich ca. 3000 Menschen bewohnt war.
Um das neue Baugelände zu erschließen, mußte fast ein ganzer Tannenwald weichen, daher der Name „Tannenplatz“ auf dem Ulmer Stadtplan. Einige Tannen blieben noch stehen und begrenzen das Ulmer Stadtgebiet nach Süden hin mit einem erholsamen Waldsportpfad und Spazierwegen bis hin zum Binsenweiher, wo ich mich an manchen Sommertagen wie in einem paradiesischen Urlaubsgebiet wohl fühle.
Hauptsächlich junge Familien wurden anfangs in den modernen Wohnsilos angesiedelt.
Die Neu - Wiblinger kamen von überall her. Schwäbische Familien, die sich ihr erstes Eigenheim leisten konnten und viele auswärtige und ausländische Familien, die vor allem große Wohnungen in den riesigen Hochhaus - Wohnblöcken bezogen. Multi - Kulti war gewissermaßen angesagt. Entsprechend entwickelte sich das soziale Leben. Manche Familien isolierten sich zwar mit ihren kulturellen Traditionen. Viele aber waren neugierig aufeinander, so daß wir bald schwäbisch-italienisch-türkisch-eriträisch-russische Feste feierten oder international gemischte Sportveranstaltungen im Turnverein Wiblingen organisierten.
Inzwischen hat sich auch die Infrastruktur fortschrittlich entwickelt. Die Stadtverwaltung baute ein Gemeindezentrum und ein Jugendhaus. Der TV - Wiblingen verlagerte seine Sportanlagen zum Tannenplatz. Kirchen wurden gebaut. Und rund um den zentral gelegenen Marktplatz entstanden ein kommerzielles Zentrum mit Supermärkten und verschiedene Läden und Dienstleistungen, sowie etliche Arztpraxen.
Auf der Verbindungsstraße zum Alt - Wiblinger Ortsteil zeichnet sich am nördlichen Ortsrand die Silhouette des ursprünglichen Wiblinger Zentrums ab, das wuchtige Dach des Wiblinger Klosters, das vor bald tausend Jahren von Benediktinermönchen gegründet wurde. Heute steht das prachtvolle barocke Gebäude vielerlei weltlicher Nutzung zu Diensten. Die Kirche ist jedoch Mittelpunkt des katholischen Lebens in Wiblingen geblieben und avancierte erst vor einigen Jahren zur Basilika.
Der Klosterhof liegt im Alltag weit, leer und steinig zwischen den historischen Klostermauern und den rosafarben restaurierten ehemals klerikalen Gebäuden. Beim Überqueren denke ich unweigerlich an die wunderbaren Openair - Musik- Festspiele, die dort im Sommer Höhepunkte des Wiblinger Lebens bilden. Das barocke Staccato eines berühmten Cembalisten oder die jubelnden Stimmen des Chores aus Händels Alexanderfest zum Beispiel schwingen in meinen Erinnerungen, und im Stillen freue mich jedes Mal auf eines der nächsten Glanzlichter, die ihr weiteres dazu beitragen, meinen Stadtteil für mich zu einem liebenswerten Ort werden zu lassen und in diesem Fall auch für weither angereistes Publikum.
Additional Hints
(Decrypt)
ebgr Xhafgsvthe, Fvgmonax
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