Dies ist eine kleine Serie (4 + 1 Bonus) über das
Valsertal und das Naturschutzgebiet im hinteren Valsertal. Die
Zahlen in den Logbüchern der einzelnen Caches führen zu den
Koordinaten des Bonus. Bitte merken oder notieren.
- Valsertal 1-4 sind kleine Lock&Lock Dosen
(470 ml).
- Valsertal 5 ist eine größere Lock&Lock Dose
(1,1 L).
Als FTF-Geschenk gibt's im Bonus einen nicht aktivierten
FTF-GC "Signal".
Die Serie ist in einem Tag machbar. Wenn man den Bonus auch noch am
selben Tag heben möchte sollte man sehr früh aufstehen.
Die Ziele sind so gewählt, dass sie auch für Kinder erreichbar
sind. Dann sollte man sich allerdings etwas mehr Zeit
nehmen.
Valsertal 2 - Alterer
Alm
Gehzeit: ca. 1,5-2 h hin und
retour
Parken: N 47° 02.251 E
011° 34.716
Besonderheiten: Blockschuttwald
auf Bergsturzmaterial und die markante Felsvegetation
(Sefenstrauchgebüsche)
Tips: Die Strasse zurück bis zum
Wegweiser (Waypoint "Start Wegweiser") gehen und den Weg über die
Wiese nehmen.
Das
Valsertal
Das Valser Tal ist ein
6 km langes Seitental des Wipptals, das Naturschutzgebiet (Natura
2000) bildet den Talschluß des Valsertales bis zum Tuxer
Hauptkamm.
Das Naturschutzgebiet grenzt im Osten an das Ruhegebiet Zillertaler
Hauptkamm. Ausgangspunkt ist St. Jodok am Brenner.
1941 wurde das ganze Tal unter Naturschutz gestellt, was aber nicht
verhinderte, dass an der Alpeiner Scharte mit Zwangsarbeitern und
Kriegsgefangenen Molybdän abgebaut wurde (dazu gibt es den Cache
"Molybdän" GC14VJX ) . Das Vorkommen war jedoch sehr gering und
ein Lawinenabgang 1944 beendete mit vielen Toten den
Bergbau.
Das Naturschutzgebiet ist fast straßenfrei, über die Landesstraße
ist die Zufahrt zu den Parkflächen beim Gasthof "Touristenrast" und
bei der Brücke über den Alpeinerbach möglich. Eine weitere Straße
führt auf den Padauner Sattel. Weitere Fahrwege führen bis zu
Versorgungsseilbahnen und Almen, sind aber nicht für den
öffentlichen Verkehr freigegeben.
Bemerkenswert ist im Valsertal, wie auch in den anderen
Schutzgebieten im Brennergebiet, der Blumenreichtum und die
floristische Zusammensetzung der Vegetation. 28
Pflanzengesellschaften mit 428 Pflanzenarten wurden im Gebiet
nachgewiesen, davon sind 36 in der Roten Liste gefährdeter
Pflanzenarten angeführt, weitere 27 sind in Tirol
geschützt.
Es gibt
einige Vogelarten, die durch die Intensivierung der Landwirtschaft
seltener geworden sind. Die kleinräumig strukturierte Landschaft
des hinteren Valsertales mit seinen Grauerlengebüschen und den
offenen, zum Teil feuchten Wiesenbereichen bietet ihnen jedoch
wertvollen Lebensraum. Braunkehlchen, Feldlerche und Goldammer
brüten gerne am Boden, oft in der Nähe von Hecken und Gebüschen.
Beim Brüten benötigen sie den Schutz des hohen Grases. Und manchmal
lässt sogar der weltweit bedrohte Wachtelkönig seinen markanten Ruf
erschallen.
Der Zillertaler Hauptkamm ist auch Brutgebiet des selten zu
beobachtenden Steinadlers.
An großen Säugetieren kann man Rehe, Hirsche, Gämsen und
Murmeltiere häufig beobachten.
Unter den Wirbellosen ist als besondere Rarität ein seltener
Bockkäfer (Nivellia sanguinosa) zu nennen, der in Nordeuropa und in
den Alpen vorkommt. In Tirol wurde er bisher nur im Valsertal
gefunden.