Die Waldburg in Remagen
1869 hielt Remagens damaliger Bürgermeister Beinhauer in der Stadtchronik genau fest: "Der im März 1867 gegründete "Localverschönerungsverein" entwickelte in den Jahren 1868 und 1869 eine erfreuliche Tätigkeit und führte auf Koppen, von ihm nunmehr Victoriaberg benannt, auf den angekauften, an den Stadtwald grenzenden Grundstücken Anlagen aus, welche den gebotenen Punkten seltener vorzüglicher Aussichten und Panoramas vollkommen entsprechen."
Ein Pavillon wurde errichtet, eine Terrasse planiert, Sitzbänke wurden aufgestellt und "ein Promenadenweg südlich neben der Oelgeshohle parallel mit derselben zum Aufgang zur Höhe durch den Stadtwald angelegt." Der damals schon existierende Fußweg zwischen dem Marienberg und den Anlagen auf Koppen wurde verbreitert und verbessert. "Auch stellte der Verein an den Wegen auf passenden Punkten feste Ruhesitze auf. Dasselbe geschah an der Köln-Mainzer Straße unter- und oberhalb der Stadt und in den dem Grafen von Fürstenberg gehörigen Kiefernwäldchen auf der Höhe an den Rheinhelden", schrieb der Chronist.
1898 schlug dann die Geburtsstunde der Waldburg. Der "Localverschönerungsverein" ließ sie bauen. Doch nunmehr ist auch der weit ins Land hinein grüßende Turm dem Verfall preisgegeben. Die angrenzenden Räumlichkeiten sind bereits in sich zusammengebrochen. Nur noch die grün gestrichene Ballwand in der ehemaligen Tennishalle zeugt von dem einstigen sportlichen Geist, der dort herrschte. Die Halle wurde später demontiert und in Bad Breisig als "Jahnhalle" wieder errichtet. Ältere Remagener wissen noch, daß unzählige Touristen mit Bussen anreisten, um vom Plateau der Waldburg aus den Blick ins Rheintal zu genießen. Diese Tradition nahm 1937 ihren Anfang, denn damals hatten Anne und Wilhelm Pilger ihr 17-Betten-Hotel dort errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Hotel sogar erweitert, rund 1200 Gäste standen jährlich im Buch. 1970 schloß der Betrieb.
Waltraud und Majo Schumacher strebten anschließend den Bau eines Seniorenheims mit erweitertem Restaurant- und Hotelbetrieb an. 13 Jahre währten die Auseinandersetzungen mit den Behörden für eine Baugenehmigung. Schließlich resignierten die Schumachers. Die 7000 Quadratmeter Grund und Boden gingen im Erbbaurecht an ein Berliner Konsortium. Bald schon gab es wieder hochtrabende Pläne für die Waldburg. Konkret wurde trotz ständiger Diskussionen nichts. Der Verfall nahm derweil unaufhaltsam seinen Verlauf.
1994 kam neue Hoffnung auf. Das Gelände wurde verkauft, eine Klinik sollte dort oben am idyllischen Fleckchen entstehen. Ein deutsches Neurodermitis-Zentrum plante, sich dort niederzulassen. Die Diskussionen zeigten sich innerhalb der politischen Gremien als relativ schwierig, doch schließlich gab es grünes Licht für das angestrebte 30 Millionen Mark-Projekt. Doch die Gesundheitsreform der Bundesregierung warf schließlich die Pläne des Dr. Volker Hömberg aus Düsseldorf völlig über den Haufen.
Bei einem Neubau wäre zumindest der Turm erhalten geblieben und in die Klinikeinfahrt integriert worden. So sah es jedenfalls das Landesamt für Denkmalpflege Rheinland-Pfalz in Mainz vor. Der Abteilungsleiter für Burgen und Schlösser, Dr. Paul Georg Custodis, gab dem Gebäude, das den Turm umgibt, schon vor Jahren keine Chance mehr.
Achtung !! Aufgrund mehrere Beschwerden dieser zusätzliche Hinweis !!! Der Cache beginnt auf einem alten verlassenen Friedhof. Wer damit ein Problem hat sollte diesen Cache nicht machen. Bitte verhaltet Euch ruhig und respektvoll den Toten gegenüber.
So jetzt aber genug !!!
An den Startkoordinaten könnt ihr Euer Cachemobil abstellen.
Begebt Euch an Punkt
N 50. 33.971
E 007.13.574
und besucht da
Frau Fani Wolf.
notiert Euch das Geburtsjahr und ordnet die Zahlen ABCD zu.
( Wäre das Jahr 1234 dann ordne A -1 B-2 C-3 usw.).
von dort geht Ihr
an Punkt
N 50. (A+C)(D+A).(B-D-A)D(D+C)
E 007. AD.(D+D)CA
Dort bekommt Ihr die Zielkoordinaten. Aber " vorsicht Falle " :-)
an einem Punkt wäre ein großer Schlitzschraubenzieher oder Haken nicht schlecht. Viel Spass !!!
Und noch was.
Der Cache befindet sich nicht in der Burg.
Es ist nicht nötig und auch nicht erlaubt das Haus zu betreten.
Bitte haltet Euch an die Warnhinweise , ich möchte nicht das hier jemand zu Schaden kommt.