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Römersteinbruch - Deckname: "Salm" Multi-Cache

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Hidden : 6/14/2010
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Römersteinbruch - Deckname: "Salm"

Vor ca. 30 Millionen Jahren waren das Grazer und das Leibnitzer Becken von einem Meer überflutet. Im heutigen Gebiet von Aflenz setzte sich eine Muschelbank ab.

Kurz vor Christi Geburt zogen die Römer in das Land. Sie erbauten die Stadt Flavia Solva (heutiges Wagna). Auf der Suche nach verwendbaren Gesteinen entdeckten die Römer den Sandsteinberg und begannen den ersten Stollen in den Berg zu treiben.

Im Laufe der Zeit entstand ein riesiges unterirdisches System mit einer Gesamtfläche von 20.000 m² und einer Höhe von 6 – 8 Meter.

Im 2. Weltkrieg wurde der Steinbruch für die Rüstungsindustrie umgebaut. In dem bombensicheren Zweigbetrieb der Thondorfer Flugzeugwerke "Steyr Daimler Puch" wurden Flugzeugteile und Panzer für die deutsche Wehrmacht produziert.
Ab 1944 wurden Häftlinge zum Ausbau der Stollenanlage herangezogen.
Diese waren in einem der Nebenlager des KZ Mauthausen untergebracht. Der offizielle Namen lautete "Nebenlager Leibnitz-Graz". Insgesamt befanden sich über 1000 Häftlinge dort. In der kurzen Zeit von Februar 1944 bis April 1945 sind nach Schätzungen 400 Menschen ums Leben gekommen (erschlagen, erschossen oder an Erschöpfung gestorben).

Wegen Näherrücken der Front wurden die Insassen ins KZ Ebensee evakuiert. Der anstrengende Fußmarsch forderte eine weitere große Anzahl an Toten (die Überlebenden wurden im Mai 1945 von US-Truppen befreit).

Als der Krieg vorüber war, wurde die Fabrik von Russen demontiert, der Rest wurde geplündert und verschleppt. Beinahe wäre der Berg 1947 von der Landkarte verschwunden und die Erinnerung an die tragischen Ereignisse in Vergessenheit geraten. Nur eine Tafel beim Eingang zum Stollen verweist seit 1989 an den Terror im Aflenzer Konzentrationslager.
Damals (1947) wurde die Sprengung des kriegswichtigen Berges gefordert. Nach einigen Einwänden wird hier wieder für friedliche Zwecke abgebaut.
Für den Wiederaufbau Österreichs war der Aflenzer Sandstein unentbehrlich. Die Wiener Staatsoper, das Belvedere und auch der Stephansdom wurden damit teilweise restauriert. Weitere bedeutende Bauwerke sind die Grazer Leechkirche, die Doppelwendeltreppe in der Grazer Burg, das Ehrenhausener Mausoleum und das Schloss Gleinstätten.
Somit ist es das älteste noch aktive Bergwerk in Österreich.

Heute wird es außerdem für Konzerte und sonstige Veranstaltungen wegen der überragenden Akustik genutzt.

Eine Führung durch den Stollen ist mit Voranmeldung möglich.
Hier gibt es auch ein kurzes Video dazu: Aflenz - eine Führung durch die Römerhöhle


Der Cache

Bei den Headerkoordinaten befindet sich der (letzte) große Eingang zum Römersteinbruch.
Links neben der Tür ist eine alte Steingravur, dort findet ihr auch die Lösungen.

Der Cache versteckt sich bei: N46° 45.0AB E015° 32.8CD

A: Anzahl des Buchstaben S in der 2. Zeile
B: größere Zahl - kleiner Zahl - 1
C: Anzahl der Wörter in der 4. Zeile
D: Anzahl der Buchstaben des 2. Wortes (1. Zeile)

Vom nord-westlichen Ende des Parkplatzes führt ein Forstweg direkt zum Cache.

Der Empfang schwankt leider sehr, auch nach mehrmaligem Mitteln erhielt ich keine vernünftigen Koordinaten.
Zur Sicherheit bitte das Spoiler-Bild beachten.

Additional Hints (Decrypt)

mjvfpura qra Jhemrya

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)