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Industrielle Revolution in Birgden Teil1Die Fabrik Traditional Cache

This cache has been archived.

eigengott: Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wird, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

Sollten sich innerhalb der nächsten drei Monate neue Umstände ergeben, kontaktiere mich bitte per E-Mail. Sofern der Cache den Richtlinien entspricht kann ich das Listing dann auch wieder aus dem Archiv holen.

Sollte jemand in der Zwischenzeit den Cache erneuert/ersetzt haben, kann er gerne und sofort ein neues Listing für seinen Cache einreichen.

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Hidden : 6/28/2010
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Neben der strukturbestimmenden Landwirtschaft blühte bis ins 19. Jahrhundert die Hausweberei in Birgden.
Diese wurde durch die beginnende industrielle Revolution verdrängt.
1894/95 baute die Seidenweberei H. E. Schniewind aus Elberfeld eine Fabrik, die bis 1967 in Birgden produzierte, mit bis zu 600 Personen der größte Arbeitgeber der Umgebung wurde und Stoffe herstellte, die bis nach Ghana exportiert wurden.


Neben der strukturbestimmenden Landwirtschaft blühte bis ins 19. Jahrhundert die Hausweberei in Birgden.

Diese wurde durch die beginnende industrielle Revolution verdrängt.
1894/95 baute die Seidenweberei H. E. Schniewind aus Elberfeld eine Fabrik, die bis 1967 in Birgden produzierte, mit bis zu 600 Personen der größte Arbeitgeber der Umgebung wurde und Stoffe herstellte, die bis nach Ghana exportiert wurden.

Im Jahre 1955 befanden sich etwa 510 Webstühle in der Fabrik.

Im Jahr 1900 führten schlechte Einkommensverhältnisse zu einem achtwöchigen Weberstreik. Im gleichen Jahr wurde die Fabrik an das Eisenbahnnetz angeschlossen.

Für Birgden galt der Spruch: „Gehts dem Weber gut, geht´s allen gut.“´

Im Zweiten Weltkrieg stand in Birgden fast fünf Monate die Front, nachdem der Angriff der Alliierten kurz nach dem Einmarsch in Deutschland zum Stillstand kam.

Während der Ortskern schon eingenommen war, lag die Straße Starzend im Niemandsland zu dem von den Deutschen gehaltenen Schierwaldenrath. Durch die ständigen gegenseitigen Angriffe wurde der Ort (insbesondere der Kirchturm welcher als Aussichtspunkt der Alliierten fungierte) und das Werk stark in Mitleidenschaft gezogen.

Allein im Werk Schniewind wurden nach dem Krieg 72 Granateneinschläge gezählt. Das Glasdach war völlig zerstört und die Gerätschaften der Witterung ausgesetzt.

In dieser Zeit wurden die Einwohner wie die ganze Bevölkerung des von den Alliierten kontrollierten Selfkants ins KZ Herzogenbusch evakuiert. Als die Ersten Birgdener aus der Evakuierung wieder heimgekehrt waren nahmen am 1. Mai 1945 acht Arbeiter die Aufräumarbeiten auf.

Im Laufe der Jahre wuchs der Konkurrenzdruck stark, da andere Firmen meist kostengünstiger arbeiteten, große Aufträge gingen nach Osteuropa oder Asien, industriell gefertigte deutsche Ware wurde zu teuer.

Am 31. Juli 1967 erscholl zum letzten Mal die Werkssirene, in den darauf folgenden Jahren wechselten die Besitzer des alten Firmengeländes mehrmals, bis 1981, die Gemeinde Gangelt das Gesamte Gelände zur Nutzung als Gewerbehof ersteigerte. Auch heute sind dort verschiedene Firmen in den alten Hallen ansässig.

Als sich in den 1980er Jahren der Kamin zur Seite neigte und ein Abriss bevorstand, setzte der damalige Bürgermeister Heinrich Aretz eine lebhafte Diskussion in Gang. Man einigte sich schließlich auf eine Kappung des Schornsteins von rund 56 Meter um 20 Meter und eine größere Restaurierung.

Im Jahr 2010 wurde der Schornstein, welcher auch als Wahrzeichen Birgdens gilt, nochmals mit Hilfe der ansässigen Firmen restauriert.

Additional Hints (Decrypt)

ebgrf Ertraebue...

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)