Die Geschichte dieses Ortes geht auf die Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurück. Räuber trieben dort ihr Unwesen und lange galt Kannenburg als unheimlicher Ort, der gemieden wurde. Später entstand dann eine Gastwirtschaft, die zu einem beliebten Ausflugsziel wurde. Auch die Templiner Ausflugsdampfer legten hier an.
Im Krieg wurde die Zugbrücke über den Kanal gesprengt und später auch nicht wieder aufgebaut. Zu DDR-Zeiten wurden die Gebäude als Casino der russischen Armee genutzt. Das gesamte Gelände nördlich von Kannenburg war ein riesiger militärischer Übungsplatz und ist wegen der Munitionsverseuchung bis heute Sperrgebiet.
Heute findet man auf dem Gelände der Schleuse eine Pferdezucht (Irish Tinker) sowie ein Ausflugslokal. Letzteres ist - bedauerlicherweise - nach Fertigstellung der neuen Schleuse noch nicht wieder geöffnet worden (Stand August 2024).